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Italiens Verband bestätigte Gespräche mit Pep Guardiola

Guardiola wollte eigentlich eine Pause einlegen. Doch die Aussicht auf die EM 2028 in Großbritannien sowie die WM 2030 unter anderem in seiner Heimat Spanien könnten ihn reizen.
Manchester City FA Cup and Carabao Cup Victory Parade

Italiens Verbandschef Giovanni Malagò hat das Interesse an und die Gespräche mit Star-Trainer Pep Guardiola für eine Nachfolge von Gennaro Gattuso bekräftigt.

Eine mögliche Verpflichtung des Spaniers als Nationaltrainer Italiens könnte allerdings bedeuten, dass der Verband budgettechnisch eine große Ausnahme machen müsste - dazu aber offenbar bereit ist. Guardiola hat erst vor wenigen Wochen sein Engagement bei Manchester City beendet und wollte eigentlich eine Pause einlegen.

Maldini in Barcelona

Die Aussicht auf die EM 2028 in Großbritannien sowie die WM 2030 unter anderem in seiner Heimat Spanien könnten Guardiola reizen. „Das ist noch nicht sicher, aber ich glaube, es war richtig und wichtig, den Dialog zu eröffnen und ihn aufrechtzuerhalten“, sagte Malagò in einem italienischen Fußball-Podcast. Bereits am Montag hatte Sky berichtet, dass Verantwortliche um den ehemaligen Profi Paolo Maldini für mehrere Tage in Barcelona gewesen seien, um Guardiola von einem Engagement als Cheftrainer beim tief gefallenen viermaligen Weltmeister zu überzeugen.

„Es gibt auch finanzielle und budgetäre Aspekte. Kurz- bis mittelfristig zu sagen, wir müssten den Gürtel enger schnallen, ist noch untertrieben. Es wären jedoch Ausnahmen denkbar, die möglicherweise den derzeit so dominanten Namen betreffen“, sagte Malagò zu einem möglichen Engagement. Nachdem Italien zum dritten Mal nacheinander die WM verpasst hatte, mussten Auswahlcoach Gattuso, Teambetreuer Gianluigi Buffon und Verbandschef Gabriele Gravina gehen. Der neue Präsident Malagò überredete jüngst den früheren Starspieler Maldini, das Amt als Technischer Direktor zu übernehmen.

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