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Bei den Australian Open hatte US-Star Coco Gauff die Debatte über die vielen Kameras gestartet, vor wenigen Tagen zog der Weltranglisten-Erste  Carlos Alcaraz beim Masters-Turnier in Monte-Carlo nach: Der Spanier fordert geschützte Räume vor der Öffentlichkeit. 

"Für die Fans ist das großartig. Sie lieben es zu sehen, was hinter den Kulissen passiert, was wir tun und wie die Turniereinrichtungen aussehen. Aber für die Spieler ist es ein bisschen seltsam, denn wir haben keine Entspannungsmomente mehr", sagte Alcaraz. 

Jetzt äußerte sich auch die Lettin Jelena Ostapenko am Rande des Upper Austria Ladies zu diesem Thema. "Wir haben kaum noch eine Privatsphäre, überall stehen Kameras. Die größeren Spieler und Spielerinnen sollten mehr geschützt werden", sagt die ehemalige French-Open-Siegerin (2017). 

Eigentlich hätte Tiger Woods beim Masters allen Grund zum Feiern gehabt. Im April vor 25 Jahren schrieb er im Augusta National Golf Club Geschichte: Mit dem Triumph beim Masters 2001 machte er den historischen „Tiger-Slam“ perfekt. Zwischen Juni 2000 und April 2001 gewann der Superstar alle vier großen Major-Turniere in Folge. 

Angesichts der neuesten Eskapaden und darauffolgenden Diskussionen um seine Person ist bei dem inzwischen 50-jährigen Kalifornier die Partylaune aber verflogen. Nach einem erneuten Autounfall und der kurzzeitigen Festnahme wegen Drogenverdachts vor wenigen Tagen in seiner Wahlheimat Jupiter Island in Florida ist Woods erst gar nicht nach Augusta gereist. Die Fans müssen beim Masters ohne ihren Publikumsliebling auskommen.

Der US-Golfstar kündigte eine Auszeit auf unbestimmte Zeit an. Er werde die Zeit nehmen, „die es braucht, um gesünder, stärker und konzentrierter zurückzukommen - sowohl persönlich als auch beruflich“, schrieb der 15-malige Major-Sieger in den sozialen Medien. Ihm sei der Ernst der Lage bewusst. Kritik an seinem Verhalten gibt es nun auch aus der Szene. „Er ist ein Mensch wie alle anderen auch und wir haben Schwierigkeiten. Es ist schade. Das Einzige, was ich nicht verstehe, ist, dass es ein bisschen egoistisch ist von ihm, Auto zu fahren und andere Leute in Gefahr zu bringen“, sagte Golf-Profi Jason Day. „Aber wenn du der Spieler bist, der er war, und so einen starken Willen hat, dann denkt er, er schafft fast alles. Und deswegen fährt er vermutlich, auch wenn er ein bisschen unter Drogeneinfluss steht.“ 

Alle reden in Augusta über Woods

Trotz seines Fehlens wird Woods auch beim ersten Major-Turnier des Jahres wieder das Gesprächsthema Nummer eins sein. Über Woods„ Rolle als Heilsbringer in der Golfwelt wird heiß diskutiert werden. Ist er immer noch der Richtige, um all die Probleme und Baustellen im Golfsport zu lösen? Dass er 2027 nicht als neuer Kapitän für das US-Team im Ryder Cup zur Verfügung stehen wird, ist bereits klar. Aber nicht nur für dieses Amt, auch in Planungs- und Zukunftsfragen der PGA-Tour, bei der Suche nach einer Lösung im Streit mit der von Saudi-Arabien finanzierten LIV Tour oder beim Thema Einführung einer neuen Golf-Serie unterm Hallendach - immer wird sein Name gespielt oder er ist aktiv selbst an den Verhandlungen beteiligt. Und nun wirft ihn der neuerliche Autounfall in Florida abermals aus der Bahn.

Der unerwartete Abgang von Didi Kühbauer hat in Wolfsberg eine außergewöhnliche Trainerkrise ausgelöst. In nur einem halben Jahr kommt es beim WAC zum dritten Trainerwechsel.

Vor der Länderspielpause wollte WAC-Präsident Riegler seinem Cheftrainer Ismail Atalan noch eine Chance geben.

Acht Auswärtsspiele ohne Punkt 

Nach der Niederlage bei der WSG ist die Geduld bei den Kärntnern aber zu Ende. Der Deutsche mit kurdischen Wurzeln hat alle acht Auswärtsspiele verloren, der Cupsieger ist mittlerweile in akuter Abstiegsangst.

Die Champions League geht in die entscheidende Phase. Keine länderspielbedingten Pausen mehr, jetzt geht es Schlag auf Schlag. Acht Teams sind noch im Rennen um den begehrtesten Titel im europäischen Klubfußball. Los geht das Viertelfinale mit der Mutter aller Duelle in diesem Bewerb. Real Madrid empfängt Bayern München zum Hinspiel im Bernabeu (21 Uhr/live auf Sky mit Co-Kommentator Lothar Matthäus).

Müsste man die berühmte Frühjahrsmüdigkeit in Worte fassen, würde man über kurz oder lang unweigerlich beim FC Wacker Innsbruck landen. Der Traditionsklub präsentiert sich dieser Tage in der Regionalliga West bisweilen schwerfällig, unbeholfen und hatschert wie schon lange nicht mehr.

2. Saisonniederlage

Diese vor allem mentale Lethargie der Wacker-Spieler wurde am Ostermontag dann auch bestraft: Im Heimspiel gegen Kitzbühel kassierte der souveräne Tabellenführer vor über 3.200 Fans seine zweite Saisonniederlage (1:2) - und sie war verdient.

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