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Budapest, Istanbul, Leipzig und Oslo: Diese vier Städte werden im Frühsommer 2026 zur Bühne für die größten Nächte des europäischen Klubfußballs. Hier steigen die Endspiele der UEFA Champions League, der Europa League, der Conference League sowie der Women’s Champions League.

Seit Montag können sich Anhänger um Tickets für diese Highlights bewerben. Wer live dabei sein möchte, sollte jedoch nicht zögern. Die Bewerbungsfristen sind kurz, und auch die Preise haben es teils in sich.

UEFA-Endspiele: So läuft der Ticketverkauf

Wie gewohnt vergibt die UEFA den Großteil der Tickets an die Fans der beiden Finalisten sowie an die Öffentlichkeit. Wichtig dabei: Die Karten werden nicht nach dem Prinzip „first come, first served“ verteilt, sondern über ein Losverfahren.

Um teilzunehmen, müssen sich Interessierte auf UEFA.com/tickets registrieren und anschließend für das gewünschte Spiel bewerben. Angeboten werden vier Preiskategorien. Die günstigste Variante („Fans First“) ist ausschließlich den Fans der Finalteams vorbehalten. Für die breite Öffentlichkeit beginnt das Preisniveau entsprechend höher.

Die in der Schweizer Fußball-Liga auf dem vorletzten Tabellenrang liegenden Grasshopper Club Zürich haben sich am Montag von ihrem Trainer Gerald Scheiblehner getrennt. Der Oberösterreicher war erst im vergangenen Sommer vom österreichischen Klub Blau-Weiß Linz nach Zürich gewechselt und hatte dort ursprünglich einen Zweijahresvertrag unterschrieben.

Die Erwartungen an Scheiblehner waren durchaus hoch. Doch bei den Grasshoppers gelang es ihm nicht, die Mannschaft nachhaltig zu stabilisieren. Vor allem die schwache Punkteausbeute sowie defensive Probleme führten dazu, dass sich der Traditionsklub zunehmend im Tabellenkeller wiederfand und schließlich die Reißleine zog. Im Winter war Scheiblehner noch Trainerkandidat bei Sturm Graz gewesen.

Abstiegskampf

In der laufenden Saison kämpft der Rekordmeister der Schweiz erneut gegen den Abstieg – ein Szenario, das für den einst so erfolgreichen Verein alles andere als zufriedenstellend ist. Die sportliche Führung sah sich daher gezwungen, frühzeitig zu handeln, um die verbleibenden Spiele der Saison mit einem neuen Impuls anzugehen.

Wer ManCity und Atletico Madrid in der Ligaphase besiegt und Inter Mailand in der Zwischenrunde eliminiert hat, der muss sich vor Sporting Lissabon nicht fürchten – schon gar nicht nach einem 3:0-Sieg im Achtelfinal-Hinspiel. Der sensationelle CL-Debütant Bodö/Glimt holt am Dienstag (18.45 Uhr/live auf Sky) in Portugal zum nächsten Schlag aus. Vor dem Aufstieg stehen nach klaren Erfolgen auch Real Madrid und Paris Saint-Germain, Arsenal muss liefern.

Real Madrid verteidigt bei Manchester City (21.00) ein 3:0. Mit Kylian Mbappe und Jude Bellingham kehren zwei Schwergewichte nach überstandenen Blessuren in den Kader zurück, ein Startelfeinsatz scheint aber unwahrscheinlich. Auch ÖFB-Star David Alaba bestieg den Flieger nach Manchester, er hatte zuletzt mit Wadenproblemen gefehlt.

Ähnlich komfortabel ist nach einem 5:2 der Vorsprung des französischen Titelverteidigers PSG bei Chelsea (21.00). Die Blues brauchen eine Sternstunde, erst vier Mal ist es einem Team gelungen, in der CL-K.-o.-Phase nach einem Drei-Tore-Rückstand noch weiterzukommen.

Lehren ziehen und das Positive mitnehmen. So lautet das Motto der Wiener Austria nach dem 2:5 gegen Sturm Graz, einem Spiel, in dem man fast 45 Minuten die bessere Mannschaft war und am Ende doch unterging. „Das habe ich so noch nicht erlebt“, meinte ein groß aufspielender Johannes Eggestein, dem ein Tor wegen Abseits nicht anerkannt wurde und der Chancen liegenließ.

Genau das war ein Grund der Niederlage. „Wir hätten eigentlich vor der Pause das zweite Tor erzielen müssen.“ So erhielt man das 1:2 noch vor dem Wechsel, ein psychischer Dämpfer ebenso wie der Elfer für Sturm und der Ausschluss für Plavotic knapp nach der Pause. 

„Davon haben wir uns nicht erholt.“ In dieser schweren Phase, so Eggesteins weiterer Kritikpunkt, hätte man als Team kompakter agieren müssen.

Doch das berühmte und gerne zitierte Momentum war dahin, weil aufseiten Sturms. Kapitän Manfred Fischer meinte: „Alles ist extrem knapp beisammen, da wurden wir eben bestraft. In diesen Phasen muss man präsent sein, das hat uns diesmal Sturm vorgezeigt.“ 

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat große Bedenken wegen der Austragung der Fußball-WM in den USA. Das Land sei "nicht der richtige Gastgeber in einer Zeit, wo die Rechte von Arbeitern, Sportlern, Fans und Communitys, die die WM erst möglich machen, eingeschränkt werden", sagte Direktorin Minky Worden. Die Lage der Menschenrechte bewege sich in den USA in eine völlig falsche Richtung, um ein internationales Event auszutragen.

FIFA soll Austragung in den USA prüfen

"Wenn Donald Trump nicht erlaubt, dass Fans oder sogar Spieler zur WM anreisen, muss die FIFA überprüfen, ob es noch möglich ist, die WM weiter in den USA ausrichten zu können." Einen Ausschluss des Iran lehnt Worden ab, auch wenn der Sport in dem Land seit Jahrzehnten politisiert werde. US-Präsident Trump hatte erklärt, dass es aufgrund von Sicherheitsrisiken nicht angemessen sei, dass der Iran an der WM vom 11. Juni bis 19. Juli teilnehme.

Der iranische Verband konterte, dass der Weltverband FIFA die Entscheidungen treffe. Zudem schlug der Iran vor, die WM-Spiele seiner Elf in Mexiko statt in den USA auszutragen. Die Vereinigten Staaten und Israel greifen den Iran seit Ende Februar an. Das Land führt Gegenschläge aus.

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