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„Verbot hat nichts gebracht“: FIFA forciert Rückkehr von russischen Teams

Seit dem Angriff auf die Ukraine 2022 sind Teams aus Russland von internationalen Wettbewerben ausgeschlossen. Das könnte sich bald wieder ändern.
FIFA World Cup 2026 - Group D - United States v Paraguay

Über 30.000 Zuschauer sahen am 14. November 2021 ein denkwürdiges Fußballspiel, als sich Kroatien in der WM-Quali mit 1:0 gegen Russland durchsetzte. Es war das vorerst letzte FIFA-Pflichtspiel der russischen Nationalmannschaft. 

„Verbot hat nichts gebracht“

Zwar bestreitet die „Sbornaja“ immer noch internationale Testspiele und wird sogar in der FIFA-Weltrangliste auf Platz 35 geführt, für Turniere ist die Auswahl allerdings gesperrt. FIFA und UEFA hatten die Sanktionen im März 2022 in Folge des russischen Angriffskrieg auf die Ukraine verhängt. Das könnte sich jetzt ändern, berichtete Sky News.  

Offenbar plant der Fußball-Weltverband FIFA die Aufhebung des Teilnahmeverbots für Russland. Bereits im Februar hatte sich FIFA-Chef Gianni Infantino klar positioniert und für eine Rückkehr der russischen Sportler ausgesprochen. „Oh, auf jeden Fall. Das müssen wir. Ja … zumindest auf Jugendebene. Dieses Verbot hat nichts gebracht“ antwortete Infantino damals auf eine Reporterfrage, ob die FIFA an einer Aufhebung arbeite.

Auf dieser Jugendebene kommt es bereits im Oktober bei der U15-Weltmeisterschaft in Aserbaidschan zu einem Wiedersehen mit den Russen. Die FIFA hatte im vergangenen Monat nämlich erklärt, alle Mitgliederverbände für das Turnier zuzulassen.

IOC mit erstem Schritt

Vergangenen Dienstag hatte das IOC beschlossen, russischen Sportlern die Rückkehr zu internationalen Wettbewerben weitgehend zu ermöglichen. Unter russischer Flagge und Hymne dürfen die Athleten und Teams allerdings weiterhin nicht starten. Eine Voraussetzung soll ebenfalls die Einhaltung strenger Anti-Doping-Vorgaben sein. 

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