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Fußballverbände aus Afrika, Asien und der Karibik haben Kritik von UEFA-Präsident Aleksander Ceferin an der Weltmeisterschaft mit 48 Nationen wegen „uninteressanter Spiele“ zurückgewiesen.

„Für unsere Länder ist kein WM-Spiel bedeutungslos“, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung von Senegal, Kap Verde, Curaçao, Usbekistan, Haiti und der Demokratischen Republik Kongo sowie deren Unterstützer Algerien, Tunesien, Marokko, Ägypten, Ghana, Elfenbeinküste und Südafrika. 

Dass die japanischen Fans für ihre Ordentlichkeit bekannt sind, haben sie bei Weltmeisterschaften mehrfach bewiesen, etwa bei den 2018 in Russland oder 2022 in Katar

Und auch beim Gruppe-F-Auftakt gegen die Niederlande (2:2 nach spätem Ausgleich durch Ex-Glasner-Spieler Daichi Kamada) zeigten sich die Anhänger der "Samurai Blue" in bester Manier. Nach den Spielen wurde das Dallas Stadion nicht vorzeitig verlassen, sondern erst die Müllsäcke ausgepackt.

So zogen die Fans Sitzreihe für Sitzreihe durch das Stadion und sammelten jedes noch so kleine Stück auf. Auch ein Rollstuhlfahrer war dieser "Pflicht" nicht entbunden. Die Japaner waren allerdings nicht alleine, denn es gab prominente Unterstützung: Jameis Winston, der bei der WM als Experte des TV-Senders FOX im Einsatz ist, beteiligte sich an der Aufräumaktion.

Der 32-jährige Winston, der für die NFL-Franchise New York Giants spielt, streifte sich ein Japan-Trikot mit der Nummer 4 über und füllte Müllsack um Müllsack.

Mit seinem ersten Grand-Prix-Sieg in Ferrari-Rot ist Lewis Hamilton der nächste Meilenstein in seiner außergewöhnlichen Formel-1-Karriere gelungen. Der 41-jährige Brite, siebenfacher Weltmeister, erfüllte sich in Barcelona einen Kindheitstraum und durfte am Sonntag nach 686 langen Tagen wieder eine Sektdusche auf dem obersten Podest genießen. Der Rekordsieger bewies mit dem 106. Grand-Prix-Triumph nicht nur seinen Zweiflern, dass er noch um den achten WM-Titel fahren kann.

„Wie findet man die richtigen Worte, um ein Gefühl zu beschreiben, das deine kühnsten Träume übertrifft?“, fragte Hamilton nach einem schier ewigen Interviewmarathon in Katalonien. Dann bekräftigte er, dass er wirklich an seine Entscheidung geglaubt habe, zur Saison 2025 von Mercedes zu Ferrari zu wechseln. „Ich habe daran geglaubt, was dieses Team erreichen kann, was wir gemeinsam erreichen können.“ Nun folgte eine Belohnung.

Die Carolina Hurricanes haben zum zweiten Mal in ihrer Geschichte den Stanley Cup in der NHL gewonnen. In Las Vegas holte das Team gegen die Golden Knights durch ein 3:0 im sechsten Duell den entscheidenden vierten Sieg in der „best of seven“-Serie. Die erste Meisterschaft gewannen die Hurricanes 2006. Für die Golden Knights, die ihre neunte NHL-Saison spielen, platzten im dritten Finale zum zweiten Mal alle Träume. Der einzige Titel bleibt der aus der Saison 2022/23.

Schon in der vierten Minute gelang Taylor Hall das 1:0 für die Gäste. Jackson Blake traf im zweiten Drittel zum 2:0. Danach hatten die Hurricanes die Partie im Griff - auch, weil Vegas die eigenen Gelegenheiten nicht nutzen konnte. 68 Sekunden vor dem Ende traf Nikolaj Ehlers zum 3:0, als die Golden Knights ohne Tormann den Anschlusstreffer erzwingen wollten.

Schweden ist mit einem ungefährdeten Sieg in die Fußball-WM in Nordamerika eingestiegen. Die Skandinavier gewannen am Sonntag (Ortszeit) in Monterrey gegen Tunesien 5:1 (2:1) und liegen nach dem ersten Spieltag der Gruppe F an der Tabellenspitze. Yasin Ayari (7., 96.), Alexander Isak (30.), Viktor Gyökeres (59.) und Matthias Svanberg (84.) trafen für die effizienten Skandinavier, die Fehler der Afrikaner eiskalt ausnutzten. Für Tunesien erzielte Omar Rekik das 1:2 (43.).

Den Schweden gelang ein perfekter Start. Einen Schuss von Arsenal-Torjäger Gyökeres wehrte Verteidiger Montassar Talbi vor der Linie ab, der zweite Versuch von Brentford-Mittelfeldspieler Ayari aus rund 20 Metern fand den Weg ins Tor. Die Skandinavier hatten alles im Griff, zogen sich nach der Trinkpause aber zurück - und schlugen im Konter zu. Gyökeres setzte Isak ein, beim Schuss des Liverpool-Stürmers vom Sechzehner sah Torhüter Mouhib Chamakh schlecht aus.

Starke Defensive der Schweden

Die Passivität der Europäer sollte sich aber noch vor der Pause rächen. Nach einer Flanke von Hannibal Mejbri köpfelte Omar Rekik zum Anschlusstreffer ein. Auch in Hälfte zwei überließen die Schweden den Tunesiern das Spiel, standen defensiv aber ganz sicher und lancierten immer wieder schnelle Konter. Zum dritten Tor kamen sie dank eines „Geschenks“ der Nordafrikaner. Ellyes Skhiri verlor den Ball an Isak, Gyökeres schloss souverän ab. Der unmittelbar davor eingewechselte Svanberg erhöhte mit seiner ersten Ballberührung auf 4:1, den Schlusspunkt setzte Ayari mit seinem Doppelpack.

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