Sport-News

Japan geht mit vier Punkten aus zwei Spielen entspannter ins Duell als die Schweden (1 Uhr/ live ORF). Die Hoffnungen im Sturm ruhen dabei wieder auf Ayase Ueda, der gegen Tunesien mit einem Doppelpack glänzte. Die Mannschaft wirkt taktisch stabil, auch wenn Trainer Hajime Moriyasu ein paar Änderungen in der Startelf vornehmen könnte.

Für die Schweden ist die Fußball-WM 2026 bislang ein großes Auf und Ab: Auf die 5:1-Gala gegen Tunesien folgte der 1:5-Absturz gegen die Niederlande. Welches Gesicht zeigt die Mannschaft um die Stürmerstars Viktor Gyökeres und Alexander Isak gegen Japan? Für das Drei-Kronen-Team geht es auch ums sichere Weiterkommen für die K.o.-Runde.

Verfolgen Sie hier das Spiel live.

Die Elfenbeinküste steht erstmals bei einer Fußball-WM in der K.o.-Phase. Die Ivorer behaupteten dank eines 2:0 (1:0) gegen Curacao in Gruppe E den zweiten Platz hinter Deutschland. 

Nicolas Pepe traf in Philadelphia schon in der 7. Minute für die Westafrikaner und sorgte in der zweiten Halbzeit (64.) auch für die Entscheidung. Im Sechzehntelfinale trifft die Elfenbeinküste am kommenden Dienstag in Dallas auf den Zweiten der Gruppe I, der Frankreich oder Norwegen heißen wird.

Während Dick Advocaat bei Curacao auf eine unveränderte Elf setzte, rückte bei den Ivorern neben drei neuen Verteidigern auch Villarreal-Stürmer Pepe in die Startformation. Ein Schachzug, der vor 68.324 Zuschauern rasch aufgehen sollte. Zwar verzeichnete Tahith Chong für Curacao den ersten Torschuss, gejubelt wurde jedoch beim Favoriten. Yan Diomande verzettelte sich im Dribbling, profitierte aber von einem missglückten Klärungsversuch der Gegner. Pepe verlängerte die Hereingabe des 19-Jährigen ins Tor. Der beim 0:0 gegen Ecuador schier unbezwingbare Eloy Room im Tor sah dem Ball hinterher.

Ivorer kontrollierten Partie

Die Westafrikaner wollten rasch nachsetzen, Curacao stemmte sich aber dagegen. Die Karibikkicker hatten ihre Momente in der Offensive, auch wenn sie nur selten in den Strafraum vorstießen. Die Elfenbeinküste war nach einer starken Anfangsphase nur noch auf Spielkontrolle bedacht und nahm in Ballbesitz das Tempo heraus.

Am Spielgeschehen änderte sich auch nach Seitenwechsel wenig. Kapitän Franck Kessie kam dem 2:0 bei einem abgefälschten Schuss nahe, auf der Gegenseite zischte ein Schuss des aufgerückten Sherel Floranus über die Latte. 

Matchwinner Pepe

Pepe avancierte schließlich zum Matchwinner der "Elefanten". Der 31-Jährige entwischte Curacaos Abwehr und traf abgeklärt und platziert ins lange Eck. Trainer Emerse Fae schonte danach schon seine Offensivkräfte. Curacao gab sich nicht auf, lief aber vergeblich an. Das kleinste WM-Teilnehmerland der Geschichte darf nach dem umjubelten Zähler gegen Ecuador dennoch zufrieden vom Turnier abreisen.

Nach der Rückkehr aus Dallas noch am Montagabend (Ortszeit) gab es für Österreichs Team am Dienstag den gewohnten Regenerationstag. Soll heißen: Jene, die gegen Argentinien mehrheitlich gespielt haben, saßen auf dem Rad und arbeiteten mit den Physiotherapeuten. Für die Reservisten und Joker gab es ein intensives Spielersatztraining.

Freier Tag am Geburtstag

Am Mittwoch bekamen die Spieler dann zum dritten Mal während der WM einen freien Tag. Diesmal fiel er exakt auf den Geburtstag des Kapitäns: David Alaba feierte seinen 34er im Kreise seiner Familie, die seit zwei Wochen in den USA ist.

Ich bin jetzt schon eine Zeit lang als TV-Experte im Einsatz und erlebe nun bei der WM, wie anstrengend der Beruf des Journalisten auch sein kann. Als Spieler nimmt man in seiner aktiven Zeit ja überhaupt nicht wahr, welche Strapazen hinter diesem Beruf stecken.

Der KURIER-Sport empfiehlt

Merkliste

Hier können Sie interessante Artikel speichern, um sie später zu lesen und wiederzufinden.