Sport-News

Real Madrid befindet sich mitten im Wahlkampf um den Präsidentenposten. Während Amtsinhaber Florentino Perez damit wirbt, nicht nur Jose Mourinho ins Bernabeu zu holen, sondern auch Ibrahima Konate, sorgt sein Herausforderer, der Unternehmer Enrique Riquelme, mit dem Versprechen, Haaland und Rodri aus Manchester nach Madrid zu holen, für Staunen – und Ärger.

Mitgliedsbeitrag zurück, wenn Haaland nicht kommt

„Haaland hat eine Ausstiegsklausel und will zu Real Madrid wechseln“, sagte Riquelme. Zuvor hatte er ein Real-Trikot mit der Aufschrift „Haaland 9“ gezeigt. Er kündigte an, den Mitgliedsbeitrag für alle rund 100.000 Vereinsmitglieder in der kommenden Saison zu erstatten, sollte die Verpflichtung nicht gelingen. 

Haalands aktueller Vertrag mit Manchester City war im Jänner verlängert worden und läuft bis 2034. Rodri wäre bei City noch bis Ende der kommenden Saison gebunden.

Österreichs Nationalmannschaft ist am Donnerstagvormittag von Wien-Schwechat aus zur WM-Endrunde in die USA abgehoben. Bei der Verabschiedung des Teams gab es von Bundespräsident Alexander van der Bellen Mitbringsel in Form kleiner Glücksbringer. "Ein Ziel ist ein Traum mit Termin", stand darauf mit Verweis auf das WM-Finale geschrieben. Vor dem Abflug Richtung Los Angeles rollten die Teamspieler noch ein Plakat für den verletzt fehlenden Christoph Baumgartner aus.

Auch Van der Bellen sagte zu Beginn seiner kurzen Rede: "Die Gedanken in Österreich sind heute auch bei Christoph Baumgartner. Lieber 'Baumi', ganz Österreich möchte Sie trösten. Nehmen Sie es nicht so schwer. Sie sind so jung, es werden sich weitere Möglichkeiten dieser Art ergeben in Ihrem Leben. Dieses Mal haben Sie Pech gehabt, das nächste Mal werden Sie entsprechendes Glück haben." Der Mannschaft habe er schon oft alles Gute gewünscht, so der Bundespräsident. "Glück möchte ich Ihnen schon wünschen, denn wir wissen, dass es letztlich ein Spiel ist, in dem es Glück und Unglück gibt. Wir alle werden uns mit Ihnen freuen, wenn es gut geht."

Eine Frau in einem Formel-1-Grand-Prix? Das hat es seit 50 Jahren nicht mehr gegeben. Dass das daran liegt, dass sie körperlich zu schwach wären, hält man bei „More than Equal“ für einen Schwachsinn. Genau deshalb wurde die Organisation gegründet. Übrigens von niemand geringerem als David Coulthard, der das Projekt gemeinsam mit einem Freund, dem tschechischen Milliardär Karel Komarek, ins Leben gerufen hat.

Der 13-fache GP-Sieger hat eine sehr persönliche Geschichte dazu. Kate Beavan, Strategic Advisor von „More than Equal“, erzählt sie: „Coulthard ist als Kind gemeinsam mit seiner Schwester Lyndsay Kart gefahren. Lyndsay war regelmäßig schneller als er. Aber es war David, der es in die Formel 1 schaffte, weil er gefördert wurde. Lyndsay nicht.“

Ein Italiener wird am Sonntag in Paris im Finale der Tennis-French-Open um den Titel im Männer-Einzel spielen. Der als Nummer zehn gesetzte Flavio Cobolli erreichte am Mittwoch mit einem 4:6,6:4,6:4,6:4 gegen den viertgereihten Kanadier Felix Auger-Aliassime ebenso sein erstes Halbfinale bei einem Grand-Slam-Turnier wie danach sein ungesetzter Landsmann Matteo Arnaldi.

Arnaldi hatte es mit Matteo Berrettini zu tun, also mit einem weiteren Italiener. Der Start misslang ihm, doch nach dem 0:3-Rückstand diktierte der 25-Jährige das Spiel zusehends. Das entscheidende Break bedeutete den Satzgewinn. Bald nach Beginn des zweiten Durchgangs verletzte sich Berrettini, nach dem "medical time-out" kündigte sich seine Aufgabe mehr und mehr an. Bei 7:5,5:2 für Arnaldi war es vorüber. "Es tut mir sehr leid für ihn", meinte der Sieger in Richtung Berrettini. "Jetzt kommt die Rasen-Saison. Ich hoffe, er erholt sich bald."

Fußball-Superstar Lionel Messi hat in Spanien den angesehenen Prinzessin-von-Asturien-Preis in der Sparte Sport erhalten. Der 38-jährige Argentinier sei mit 47 Titeln der "erfolgreichste Fußballer aller Zeiten", erklärte die Jury bei der Bekanntgabe des Siegers in Oviedo im Norden Spaniens. Der Gewinn der Weltmeisterschaft 2022 in Katar mit der "Albiceleste" habe "sein sportliches Vermächtnis endgültig konsolidiert".

Messi genieße weltweit Respekt und Bewunderung, aber nicht nur wegen seiner sportlichen Erfolge. Mit seinem "vorbildlichen Auftreten auf dem Spielfeld" sowie "seiner Beständigkeit, Bescheidenheit und seinem Teamgeist" habe er sich ebenfalls hohes Ansehen erarbeitet, hieß es in der Mitteilung. Die Jury würdigte außerdem unter anderem "die wichtige solidarische Arbeit" des Profis über die Leo-Messi-Stiftung zur Förderung von Bildung und Gesundheit für Kinder in schwierigen Lebenssituationen.

Spaniens König Felipe überreicht die Auszeichnungen Ende Oktober

Der Profi von Inter Miami ging auch für den FC Barcelona und Paris Saint-Germain auf Torejagd. Als Rekordhalter gewann er achtmal den prestigeträchtigen Ballon d'Or. In den USA, Kanada und Mexiko wird er seine sechste und vermutlich letzte WM bestreiten und dabei am 22. Juni auch gegen das ÖFB-Team antreten.

Der KURIER-Sport empfiehlt

Merkliste

Hier können Sie interessante Artikel speichern, um sie später zu lesen und wiederzufinden.