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Wer einen Torjäger wie Harry Kane in seinen Reihen hat, darf sich glücklich schätzen. Der Goalgetter vom Dienst ist einfach immer zur Stelle, wenn man ihn braucht – und die Engländer hatten ihn im Sechzehntelfinale gegen DR Kongo bitter nötig.

0:1 lag der Favorit eine gute Viertelstunde vor dem Schlusspfiff noch zurück, und es schien fast so, als würde nach Deutschland und den Niederlanden das nächste Topteam aus Europa vorzeitig die Heimreise antreten müssen..

Kompletter Stürmer

Doch dann hatte Harry Kane wieder einmal seinen großen Auftritt und drehte für die Engländer im Alleingang diese Zitterpartie. Und bei diesem Doppelpack stellte der Kapitän wieder einmal unter Beweis, dass er zu den komplettesten Stürmern der Welt zählt: 

Beim 1:1 war er mit dem Kopf zur Stelle (75.), der Siegestreffer war dann ein harter Schuss von der Strafraumgrenze (86.) – die Erleichterung war den Spielern anzumerken.

Fünf Minuten vor dem Schlusspfiff schien das Aus von Belgien bbereits esiegelt. 2:0 lag das Team von Senegal zu diesem Zeitpunkt in Führung und kaum wer setzte noch einen Cent auf  den Favoriten. 

Zu fehleranfällig hatten sich die Belgier bis dahin präsentiert, zu verdient war die 2:0-Führung im Sechzehntelfinale  für den vermeintlichen Außenseiter aus Westafrika.

Doch die Belgier drehten dieses Spiel noch. Erst verkürzte Lukaku auf 1:2 (86.), dann gelang Tielemans in der Schlussoffensive der Ausgleich (89.) und rettete sein Team in die Verlängerung.

Dort fiel die Entscheidung dann aus einem Elfmeter: Tielemans traf in der 121. Minute und brachte Belgien ins Achtelfinale.

Medienauflauf am Mittwochvormittag in Carson, wo der Sportkomplex von L.A. Galaxy steht. Vor dem Abschlusstraining im Stadion Diginity Health Sports Park stehen gleich drei Spieler  zur Verfügung: Alex Baena von Atletico Madrid, Jungstar Pau Cubarsi und Lockenkopf Marc Cucurella.

Alle drei geben sich sehr entspannt, lächeln und plaudern locker drauf los. Und sie erhalten erstaunlich viele Fragen zu Österreich.

Antworten haben sie sehr wohl parat. Cucurella weiß, was auf Spanien im SoFi-Stadion von Los Angeles zukommt. „Wir sind vorbereitet und wissen, dass Österreich sehr gut verteidigt und eine intensive Mannschaft ist.“ Auch das Wort „umschalten“ fiel.

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