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Sie ist die große Hoffnungsträgerin im österreichischen Tennis. Nicht nur, weil sie im Vorjahr mit dem Titel im Juniorenbewerb der French Open Geschichte schrieb. Lilli Tagger gewann als erste Österreicherin einen Titel bei einem Grand-Slam-Turnier. Am heutigen Dienstag wird die Osttirolerin 18 Jahre. 

Lilli Tagger hat mehr Potenzial, als eine Mitläuferin auf der Profi-Tour zu sein. Das bewies sie im Vorjahr, als sie in Jiujiang (China) ihr erstes WTA-Finale erreichte. Im Liveranking liegt sie auf Platz 114 - mit Tuchfühlung auf die Top 100. Doch das ist freilich nur der Anfang. "Ich würde mich sehr wundern, wenn sie in zwei Jahren nicht in den Top 20 steht", sagt Österreichs Top-Trainer Günter Bresnik. "Sie ist total fokussiert und greift auf eine super Betreuung zurück. Ihre Trainerin Francesca Schiavone lebt für ihre Arbeit."

"Hat keinen Blödsinn im Kopf"

Seit ihrem 13. Lebensjahr trainiert Tagger in Italien, seit November 2023  ist sie bei Schiavone, die 2010 die French Open gewann, in besten Händen. Dass das Umfeld ein sensationelles ist, zeigt auch die Tatsache, dass die Osttirolerin mit Alex Vittur den selben Manager wie Superstar Jannik Sinner hat.

Zuffa Boxing möchte unter der Führung des mächtigen UFC-Chefs Dana White auch im Boxsport Fuß und Fäuste fassen. Und Österreichs Box-Aushängeschild Umar Dzambekov konnte sich in Las Vegas vor einem Millionenpublikum empfehlen. Und wie es der Halbschwergewichtler gemacht hat.  

Lange musste der 28-Jährige nicht kämpfen: In der zweiten Runde knockte Dzambekov mit einem brutalen Uppercut seinen Gegner Ahmed Elbiali (jetzt 24-2) aus, der Ägypter ging dabei sehr unsanft zu Boden, wo er sichtbar benommen/zitternd liegen blieb und nicht mehr aufstehen konnte. Der Fight war beendet und der Wiener feierte im 14. Kampf seinen 14. Sieg. 

Mit diesem Erfolg auf großer Bühne hat Dzambekov seinen internationalen Durchbruch endgültig vollzogen. Er ist bereits die Nummer zehn der Welt. 

In einer Sportplatz-Kantine, kaum acht Kilometer vom Wiener Derby-Schauplatz entfernt, kehrten alle Senioren den TV–Apparaten den Rücken. Obwohl Austria – Rapid via Sky zu sehen war. Und obwohl besagte Gäst’ vom Kämpfen was verstehen. Nur hatten sie das konträr zu den Rapid-Rowdys stets mit offenem Visier getan.

Der vorzeitige Abbruch des letzten olympischen Skisprung-Wettkampfs hat für harsche Kritik gesorgt. Beim Gold-Triumph von Jan Hörl und Stephan Embacher im erstmals ausgetragenen Super Team verpassten die viertplatzierten Deutschen ebenso wie Slowenien und Japan knapp Bronze. 

Nicht nur Wetter Schuld für Abbruch

Der deutsche Sportdirektor Horst Hüttel war "richtig sauer", Bundestrainer Stefan Hornbacher benötigte ein "Frust-Bier". FIS-Renndirektor Sandro Pertile verteidigte naturgemäß die Entscheidung.

"Nach dem Wettkampf ist es einfach zu sagen, man hätte warten sollen. Aber wir mussten eine Entscheidung treffen", sagte der aus Predazzo stammende Pertile am Montagabend. Der Italiener ließ außerdem durchblicken, dass ein weiterer Faktor neben dem Wetter eine Rolle für den Abbruch gespielt haben könnte. "Wir wissen alle, dass wir begrenzte TV-Zeit haben", sagte er.

"Miserabel schlecht gearbeitet"

Was die Deutschen erzürnte: Wetter-Apps hätten angezeigt, dass der starke Schneefall als Hauptfaktor des Abbruchs schnell wieder aufhört. "Und diese Wetter-Apps muss auch die FIS haben", sagte Hüttel mit Blick auf den Weltverband. "Es ist einfach schlecht gearbeitet, miserabel schlecht gearbeitet." Japans Springer Ren Nikaido meinte: "Alle denken dasselbe. Dass sie einfach ein wenig länger warten hätten sollen."

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