Wie die Wiener Austria zu retten ist? Mit einem kompletten Neustart
Für die Medien ist die Wiener Austria ein Biotop, sie liefert Nahrung im Stile einer Lebensmittelkette. Vielleicht hat man damals etwas falsch verstanden und deshalb den ehemaligen REWE-Boss Frank Hensel zum Präsidenten gemacht.
Seit fast drei Jahren sorgt die Austria abseits des Fußballplatzes für negative Schlagzeilen. Lagerbildung, Eitelkeiten, eigene Interessen, gegenseitige Unterstellungen und Machtrausch sind die Gründe, dass man Jahr für Jahr dasselbe über die Austria berichten kann, dabei nur die Namen ab und zu austauschen muss.
Nun aber geht es über persönliche Anfeindungen hinaus bis hin ins Reich der Justiz. Plötzlich muss ermittelt und untersucht werden, gibt es Anzeigen und eidesstattliche Erklärungen.
Die Veilchen wären gut beraten, endlich intern aufzuräumen, wenn nötig auch mit einem kompletten personellen Neustart, dazu ein internationaler Investor, damit man nicht jährlich Euros zusammenkratzen oder die üblichen Verdächtigen um einen Zuschuss bitten muss.
Und Trainer Stephan Helm, offenbar ein David Copperfield aus dem Burgenland, der nach dem Wunsch einiger handelnder Personen im Herbst bei drei Spielen schon vor dem Rauswurf stand, sollte man das Ehrenzeichen der Stadt Wien überreichen.
Dieser sportliche Erfolg bei diesen Turbulenzen im Hintergrund ist auch aller Ehren wert.
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