Klopp zu Letsch-Entlassung bei Salzburg: "Müssen anders Fußball spielen"
Thomas Letsch
Das magere 1:1 gegen den GAK war dann doch eine Enttäuschung zu viel: Red Bull Salzburg zieht die Reißleine und trennt sich von Trainer Thomas Letsch. Der Deutsche hatte das Traineramt bei den Roten Bullen mit Jahresanfang 2025 übernommen und die Mannschaft bei insgesamt 56 Matches (Punkteschnitt von 1,55 pro Spiel) betreut. Nach dem 1:1 beim GAK am vergangenen Sonntag geht seine Zeit in Salzburg nunmehr zu Ende.
Auch Co-Trainer Kai Hesse wird künftig nicht mehr für den FC Red Bull Salzburg tätig sein.
Klopp: "Ein bisschen anders Fußball spielen"
Am Rande einer Feier im Austria House bei den Olympischen Spielen in Cortina wurde Red Bulls Head of Global Soccer, Jürgen Klopp zu der Causa befragt. Er betont, in Salzburg keine Entscheidungen zu treffen, aber natürlich habe man darüber gesprochen. "Thomas ist ein toller Trainer. Aber ich glaube, dass man in Salzburg schauen wollte, was kann man mit ein bisschen frischem Wind noch erreichen kann." Man müsse dort "ein bisschen anders Fußball spielen". Das werde jetzt versucht.
Marcus Mann, Geschäftsführer Sport: „In den ersten sechs Wochen meiner Tätigkeit habe ich mir einen umfassenden Überblick über die sportlichen Leistungen sowie die Entwicklungen der vergangenen zwölf Monate verschafft. Nach sorgfältiger Analyse bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass für den FC Red Bull Salzburg neue Impulse erforderlich sind. Wir danken Thomas Letsch für seine engagierte Arbeit und seinen Einsatz für unseren Klub und wünschen ihm alles Gute! Momentan bereiten wir die Nachfolgelösung vor und werden diese wohl auch zeitnah verkünden.“
Thomas Letsch: „Ich bedanke mich für eine intensive Zeit beim FC Red Bull Salzburg, die nun leider zu Ende geht. Wir sind in einer schwierigen Situation zum Klub gekommen, und auch wenn nicht alles optimal gelaufen ist, übergeben wir eine intakte Mannschaft mit der großen Chance, beide nationalen Titel zu gewinnen. Dafür wünsche ich dem Team sowie dem Klub viel Glück und alles Gute!“
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