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Die Vorzeichen vor dem Testspiel zwischen Deutschland und Ghana hätten unterschiedlicher nicht sein können. Während es für die Afrikaner eine 1:5-Niederlage gegen Österreich gab, rang die DFB-Elf die Schweiz mit 4:3 nieder. 
Und die Mannschaft von Julian Nagelsmann machte offensiv von Beginn an dort weiter, wo sie aufgehört hatte: Woltemade vergab nach nur vier Minuten die erste Großchance. Nur eine Minute später hätte Ghanas Adjetey nach einem Foul als letzter Mann eigentlich mit Rot vom Platz gestellt werden müssen, doch Schiedsrichter Attwell beließ es bei Gelb. Den folgenden Freistoß setzte Wirtz an die Stange.

Führung für Deutschland: Erneut Adjetey im Mittelpunkt

In der 33. Minute durften die deutschen Fans erstmals jubeln. Doch der Treffer von Wirtz wurde wegen Abseits richtigerweise aberkannt. Als vieles auf ein torloses Remis zur Pause hindeutete, griff der VAR ein: Referre Attwell entschied nach Ansicht der Bilder auf Handelfmeter. Wie schon im Test gegen Österreich verursachte erneut Adjetey den Strafstoß. Kai Havertz verwandelte sicher (45.+3).

Auch nach der Pause blieb Deutschland zunächst tonangebend. Ein Woltemade-Kopfball  landete an der Latte (53.). In der Folge verlor das deutsche Offensivspiel an Durchschlagskraft. Ghana kam besser in die Partie und traf durch Ayew die Stange (64.).

Undav erlöst DFB-Elf nach Ausgleich

Wenig später fiel der Ausgleich: Fatawu vollendete einen Konter zum 1:1 (70.). Deutschland bemühte sich um eine Antwort. Youngster Karl vergab (85.). Zwei Minuten später machte es Undav besser und traf nach Vorarbeit von Sané zur erneuten Führung (87.) - 2:1.
Von Ghana kam offensiv nichts mehr.

FIFA-Präsident Gianni Infantino drängt trotz des Krieges im Nahen Osten auf eine Teilnahme Irans an der Fußball-WM im Sommer. "Wir wollen, dass Iran spielt, Iran wird bei der Weltmeisterschaft spielen. Es gibt keinen Plan B, C oder D - es gibt Plan A", sagte der Chef des Weltverbands in einem Interview des mexikanischen Fernsehsenders N+ Univision. Die FIFA wolle dafür sorgen, dass der Iran "unter den bestmöglichen Bedingungen" an der WM teilnehmen könne.

Infantino räumt ein: Situation "sehr kompliziert"

Zugleich räumte der 56-jährige Schweizer ein, dass man in der "realen Welt lebe" und die Situation "sehr kompliziert" sei. Angesichts des Krieges möchte der Iran seine drei Gruppenspiele gegen Belgien, Neuseeland und Ägypten nicht - wie bisher geplant - in den USA austragen, sondern in Mexiko. Weiterhin ist unklar, ob die FIFA diesem Wunsch nachkommen kann und überhaupt will.

Die Vereinigten Staaten und Israel greifen den Iran seit Ende Februar an. Das Land führt Gegenschläge aus. Irans Verbandschef Mehdi Tadsch hatte vor eineinhalb Wochen laut der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA einen Boykott der USA, nicht aber der WM angekündigt, ohne dies näher zu erläutern.

Österreichs Fußball-Nationalteam will am Dienstag (20.45 Uhr/live ORF 1) im WM-Test gegen Südkorea an die 5:1-Gala zum Jahresauftakt gegen Ghana anknüpfen. "Wir wollen uns wieder in der gleichen Verfassung präsentieren", erklärte Teamchef Ralf Rangnick. Bleibt seine Auswahl auch im 13. Heimspiel in Folge ungeschlagen, hätte sie den alleinigen ÖFB-Rekord inne. Rangnick hätte nichts dagegen. "Aber für mich steht es nicht an erster Stelle, dafür können wir uns nichts kaufen."

Ihre bisher letzte Heimniederlage haben die Österreicher am 13. Oktober 2023 in der EM-Quali in Wien gegen Belgien (2:3) kassiert. Seither gab es im eigenen Land neun Siege und drei Remis. Den ÖFB-Rekord von zwölf Heimpartien ohne Niederlage teilt sich die aktuelle Auswahl mit jener von 1922 bis 1925 unter Teamchef Hugo Meisl bzw. jener von 1971 bis 1975 unter Leopold Stastny. "Wenn wir schon hier sind, dann wollen wir die Spiele natürlich gewinnen", sagte Rangnick. "Wir wollen die Spielfreude entwickeln und wenig zulassen für den Gegner - all diese Dinge, die Spielkontrolle ausmachen."

Alaba vor Kurz-Comeback

Bis Montagmittag waren laut ÖFB-Angaben 31.500 Karten verkauft. Die zahlenden Besucher sollen im Gegensatz zum Ghana-Spiel auch David Alaba auf dem Feld zu sehen bekommen. Der ÖFB-Kapitän hat nach seiner jüngsten Wadenverletzung zuletzt mehrere Tage voll mittrainiert. "Der Plan ist, dass er für die letzten 20 bis 25 Minuten noch ins Spiel reinkommt", verriet Rangnick.

Marco Bezzecchi hat beim Grand Prix in Austin, Texas, Geschichte geschrieben und sich auf eine Stufe mit zwei ganz Großen seiner Zunft gestellt. Saisonübergreifend hat er nun fünf Mal in Folge gewonnen, dazu bei jedem einzelnen Rennen von der ersten bis zur letzten Runde das Feld angeführt.

Wem das vor ihm auch gelungen war? Marc Marquez und einem gewissen Valentino Rossi. Als Belohnung übernahm der 27-jährige Aprilia-Fahrer die nach dem Sprint an seinen Teamkollegen Jorge Martin verlorene Gesamtführung. Der Spanier wurde Zweiter, Rang drei ging an KTM-Pilot Pedro Acosta.

Nach dem von vielen Stürzen geprägten und von Martin gewonnenen Samstag-Sprint gab es diesmal zwar neuerlich viele packende Zweikämpfe und Überholmanöver, mit Joan Mir rutschte aber nur ein Akteur ohne Fremdeinwirkung in der sechsten Runde von der Strecke. Der Japaner Ai Ogura schied nach einer starken Vorstellung wegen eines technischen Defekts aus.

Eineinhalb Jahre nach dem tödlichen Sturz der Schweizerin Muriel Furrer bei der Straßenrad-Weltmeisterschaft 2024 in Zürich hat die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen eingestellt. Es sei keine Einwirkung Dritter oder eine strafrechtlich relevante Pflichtverletzung bei der Streckensicherung oder der Nothilfe festgestellt worden, teilte die Behörde mit.

Die 18-Jährige war bei dem Juniorinnen-Rennen in einer Abfahrt unbemerkt von der Rennleitung von der Strecke abgekommen und in einem Waldstück gestürzt. Sie wurde erst bei Ende des Rennens vermisst und gesucht. Nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft vergingen zwischen Sturz und Rettung eine Stunde und 25 Minuten. Furrer erlitt bei dem Sturz ein schweres Schädel-Hirn-Trauma und starb am nächsten Tag im Krankenhaus.

Bei diesem Rennen gab es kein Live-Tracking

Furrer habe im Unterholz gelegen und sei von der Straße aus nicht zu sehen gewesen, so die Staatsanwaltschaft. Da die Räder im Vergleich zu anderen Weltmeisterschaften nicht mit Tracking-Transpondern ausgestattet waren, war das Fehlen Furrers nicht automatisch gemeldet worden. Allerdings haben solche Transponder im Radsport generell Seltenheitswert. Eine Pflicht zum GPS-Tracking gibt es nicht.

Die WM war damals auf Wunsch der Familie fortgesetzt worden. Nach dem Unfall wurden die Sicherheitsvorkehrungen auf der Strecke erhöht: In dem Waldstück wurden mehr Ordner eingesetzt, die Abfahrt wurde an einigen Bäumen mit Matten abgesichert, und ein großes Banner wies Fahrerinnen und Fahrer in dem Waldstück auf die Linkskurve hin.

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