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Aprilia-Pilot Jorge Martin hat mit seinem dritten Platz beim Großen Preis der Niederlande in Assen die WM-Führung in der MotoGP übernommen. Der Tagessieg ging aber an jemand anderen. Der Japaner Ai Ogura gewann seinen Grand Prix in der Königsklasse und ist überhaupt der erste Japaner, der seit 2004 einen MotoGP-WM-Sieg verzeichnen konnte. 

Marco Bezzecchi, bis Assen der WM-Leader, kam schwer zu Sturz und konnte Stallrivalen Martin nichts entgegensetzen. Martin behauptete von der Pole Position zunächst die Führung und kämpfte später mit Sprint-Sieger Raul Fernandez und Ogura. Die beiden Aprilias vom Team Trackhouse zogen bei noch neun ausstehenden Runden an dem Spanier vorbei. Ogura ließ im Finish schließlich noch seinen Teamkollegen stehen.

Schwerer Bezzecchi-Sturz

Weiter hinten im Feld spielten sich bei brütender Hitze teilweise wilde Szenen und harte Zweikämpfe ab. In der 2. Runde entglitt Bezzecchi in Schräglage in Kurve 16 sein Motorrad und flog bei hoher Geschwindigkeit ins Kiesbett ab. Den Italiener schleuderte es vom Sitz, er überschlug sich mehrmals. Wie es ihm gesundheitlich geht, war vorerst unklar. KTM-Ass Pedro Acosta schied mit körperlichen Problemen aus.

Im MotoGP-Zirkus geht es in 2 Wochen am deutschen Sachsenring weiter. 

Bei den am Montag startenden All England Championships in Wimbledon steht freilich auch Novak Djokovic im Fokus. Mit einem Titelgewinn könnte er zu Rekordsieger Roger Federer aufschließen. Mögliche Siege, der erste sollte gegen den Chinesen Yibing Wu erfolgen, werden aber seine Kinder nicht am Handy mitbekommen. 

In der Handy-Diskussion mit seinen Kindern bleibt der serbische Tennisstar Novak Djokovic streng. Sein Sohn Stefan (11) und seine Tochter Tara (8) haben kein eigenes Smartphone. In Wimbledon erklärte der frühere Weltranglisten-Erste, warum er dies mit seiner Frau Jelena so entschieden hat und wie er sich in seiner Vaterrolle mit dieser Frage beschäftigt. „Wir sind fest davon überzeugt, dass vor einem bestimmten Alter der Umgang mit Bildschirmen meiner Meinung nach eher schädlich als nützlich ist. Daran halten wir uns also.“

Djokovic fordert generelles Handyverbot für Kinder

Schon mehrmals hat sich Djokovic in der Vergangenheit zum Handyverbot für seine Kinder geäußert. Angesichts der sich permanent weiter entwickelnden Technologie mache er sich „ständig Gedanken“ darüber, wie man die Kinder schützen und gleichzeitig einige grundlegende Bedürfnisse erfüllen könne, sagte der Rekordsieger bei den vier Grand-Slam-Turnieren. „Das ist natürlich nicht einfach“, bekannte der 39-Jährige. „Es ist überall um sie herum. Wir versuchen, das zu kontrollieren, was wir in gewisser Weise kontrollieren können, zumindest, solange sie noch sehr jung sind.“

Harmony und Joint. Im ersten Gedankengang eine feine Kombination für Menschen, die gerne in andere Sphären eintauchen. In diesen befindet sich mit Serena Williams die beste Spielerin der Geschichte, startet sie nun nach Versuchen im Doppel in Wimbledon auch ein Comeback im Einzel.

Das Comeback 

Und die erwähnten Namen zuoberst enthalten keine Wohlfühltherapie. Das sind die Namen der bisher letzten Gegnerin der 44-jährigen US-Amerikanerin in Wimbledon und jener der nächsten Kontrahentin. 2022 betrat die 23-fache Grand-Slam-Siegerin das bislang letzte Mal in offizieller Mission den Boden im Rasen-Mekka und verlor gegen die Französin Harmony Tan. Und heuer trifft die ehemalige Nummer eins auf die Australiern Maya Joint. Die Erfolge von Harmony und Joint sind übrigens überaus überschaubar.

Wer nach der 1. Runde länger bleiben darf, steht noch nicht fest. Serena Williams ist körperlich in Topform, aber war vier Jahre weg. Der Deutsche Michael Stich, der 1991 in Wimbledon triumphiert hatte, sieht das Comeback von Serena Williams beim Rasenklassiker in London kritisch. „Sie hat eine unfassbare Karriere, das steht außer Frage. Aber warum muss sie wieder spielen? Ich krieg's in meinen Kopf nicht rein. Sie hat keine Chance auf den Titel.“

Alexander Zverev sorgte schon vor dem ersten Aufschlag beim Rasenklassiker in Wimbledon für Aufsehen. Der Deutsche, der jüngst mit seinem bei den French Open erworbenen ersten Grand-Slam-Titel gewaltig Selbstvertrauen getankt hatte, offenbarte ein kleines Problem, das gleichermaßen für Schmunzeln und Kopfschütteln sorgt. 

Nach einem Nieser beantwortete der deutsche Superstar auf die Frage nach der Befindlichkeit: "Ich habe einfach eine Rasenallergie!" Vielleicht nicht ganz die günstigsten Voraussetzungen für das Spiel auf dem Gras von Wimbledon, aber eine Erklärung für seine Leistungsbilanz im All England Lawn Tennis and Croquet Club. Schließlich kam der Weltranglisten-Dritte  in Wimbledon noch nie über das Achtelfinale hinaus. Im Vorjahr war gar gegen den Franzosen Arthur Rinderknech in Runde eins Schluss. 

Allerdings sei gesagt: Zverev hat wohl mit seiner Diabetes-Erkrankung weit größere Probleme schon gemeistert. 

Man kann sich seinen Kosenamen nicht aussuchen. Er wird einem einfach verpasst, ob es man nun will, oder nicht. Und ist er erst einmal da, wird man ihn auch nicht mehr los. 

Irgendwann ist dieser Name dann so geläufig, dass jedem sofort klar ist, was es geschlagen ist.

Wenn etwa im Sechzehntelfinale dieser WM die Elftal auf die Löwen vom Atlas trifft, muss kein Fan im Lexikon der Fußballbegriffe nachblättern: Hinter diesen Kosenamen verbergen sich, wie jeder Anhänger weiß, die Nationalteams von den Niederlanden und Marokko.

Los Canaleros

Mittlerweile kommt kaum noch eine Mannschaft ohne einen Überbegriff aus. Bei afrikanischen Teams wird gerne Anleihe aus der Tierwelt genommen, oft spielt die Farbe der Trikots eine Rolle, immer sind es Kosenamen, die bei den Fans große Emotionen auslösen.

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