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Österreich ist bei der Fußball-WM in der K.-o.-Runde angekommen. Und gleich der erste Gegner ist Europameister Spanien. Nachdem das ÖFB-Team das Herzschlagfinale der Gruppenphase gegen Algerien überstanden hat und wohl alle Emotionen durchmachen musste, widmen sich Teamchef Ralf Rangnick und sein Team der Vorbereitung auf die Truppe rund um Rodri und Lamine Yamal

Gegen Spanien werden die Tugenden des ÖFB-Teams noch einmal wichtiger werden. Aggressives Pressing und schnelles Umschaltspiel. Nur leider war im bisherigen Turnierverlauf davon noch wenig zu sehen. In der neuen Episode der Nachspielzeit wird der Frage nachgegangen, was aus dem Rangnick-Pressing geworden ist und wo man es auf der US-Reise verloren hat. 

Außerdem ist noch einmal Christoph Baumgartner im Fokus. Warum ist es so schwer, den verletzten Offensivspieler zu ersetzen?

Und: Wie stark ist Spanien wirklich? Und ab wann kann man eigentlich von einer erfolgreichen WM aus österreichischer Sicht sprechen?

Als Christian Scherer vor zwei Monaten überraschend seinen Wechsel in die Privatwirtschaft (HTI-Gruppe) verkündete, stand der Österreichische Skiverband vor einem Dilemma: 

Wie und wo sollte man auf die Schnelle einen neuen Generalsekretär finden, der mit ÖSV-Sportdirektor Mario Stecher den 70-Millionen-Euro-Etat verantwortet?

Eine interne Lösung wie es sie bei der Übergabe von Langzeitgeneral Klaus Leistner (43 Jahre im Amt) an Scherer gegeben hatte, war rasch vom Tisch, weshalb in den letzten Wochen mit etlichen Kandidaten Gespräche geführt wurden. 

Fünf Kandidaten in Kitzbühel

Zum abschließenden Hearing in Kitzbühel wurden noch fünf Anwärter aus den verschiedensten Bereichen (Skiindustrie, Sportvermarktung, Sportpolitik) geladen.

Der brasilianische Traum geht weiter. Der Rekordweltmeister bekleckerte sich gegen Japan nicht mit Ruhm, musste einem Rückstand nachlaufen und traf erst spät zum 2:1-Sieg. Brasilien darf weiter vom sechsten WM-Titel träumen – es wäre der erste seit 2002. 

Schock für Brasilien

Und die Japaner? Die müssen weiter auf ihren ersten K.-o.-Sieg bei einer WM-Endrunde warten.

Brasilien wurde seiner Favoritenrolle zunächst gerecht – zumindest was den Ballbesitz betraf. Der näherte sich schon der 70-Prozentmarke, als die Japaner die Selecao plötzlich kalt erwischte. Sano schnappte sich den Ball im Mittelfeld, schaute am Sechzehner kurz auf – und traf genau ins linke Eck (29.). Und plötzlich war es ruhig im Stadion, die großteils brasilianischen Fans waren geschockt.

Ende gut, bei Weitem nicht alles gut nach dem 3:3 gegen Algerien und dem Aufstieg ins Sechzehntelfinale. Nach den drei Spielen in der Gruppenphase ist das österreichische Nationalteam um einige Erkenntnisse reicher.

Diese gilt es nicht nur zu analysieren, sondern auch positiv umzusetzen am Donnerstag (21 Uhr) in Los Angeles gegen Spanien.

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