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Neuzugang für Rapid: Ried-Sportchef Fiala wechselt nach Hütteldorf

Wolfgang Fiala, bislang Sportdirektor bei Ried, wechselt zu Rapid. Bei den Hütteldorfern übernimmt der 38-Jährige das Amt des Technischen Direktors. Allerdings nicht sofort.
Wolfgang Fiala

Rapid hat die angekündigte Veränderung in der sportlichen Führung vollzogen. Wolfgang Fiala wechselt von der SV Ried nach Hütteldorf und wird bei den Grün-Weißen die bislang unbesetzte Rolle des Technischen Direktors übernehmen. Das gab Rapid am Donnerstag bekannt.

Damit setzten die Hütteldorfer jene Strukturänderung um, die bereits vor dem Saisonende angekündigt worden war. Damals berichtete der KURIER, dass es bei Rapid nicht zu einem Köpferollen, sondern zu einer Neuordnung der sportlichen Leitung kommen soll. 

Für diese Bereiche wird Fiala bei Rapid zuständig sein

Ziel sei es, jene Bereiche abseits des Spielfeldes zu verbessern, in denen in den vergangenen Jahren nicht das Optimum herausgeholt wurde.

Markus Katzer und Wolfgang Fiala

Geschäftsführer Sport Markus Katzer (li.) und der neue Technische Direktor von Rapid, Wolfgang Fiala.

Nun ist klar, wie diese Veränderung konkret aussieht: Fiala soll gemeinsam mit den aktuellen Geschäftsführern langfristige Verbesserungen im sportlichen Bereich vorantreiben. Fiala wird sich dabei um die Bereiche Performance & Health, die Spielerentwicklung über Nachwuchs und Akademie bis hin zu den Profis, die Entwicklung der Trainer sowie die Gewährleistung der einheitlichen Fußballentwicklung und Methodik in allen Burschen- und Männerteams kümmern. 

Fiala-Wechsel zu Rapid findet nicht direkt statt

Für Fiala, der die Trainerausbildung als einer der besten seines Jahrgangs abgeschlossen hat, ist der Wechsel auch eine Rückkehr an eine alte Wirkungsstätte. Der Oberösterreicher war in der Saison 2017/'18 Videoanalyst bei Rapid II und einst selbst Nachwuchsspieler bei Rapid.

Anders als zuletzt kolportiert, wird Fiala die Oberösterreicher mit sofortiger Wirkung verlassen und nicht bis zum Ende des Transferfensters im Amt bleiben. Das teilten die Rieder ihrerseits am Donnerstag mit.

Mit Oktober tritt er dann sein Amt in Hütteldorf an. Über die Ablösemodalitäten zwischen den beiden Klubs wurde Stillschweigen vereinbart.

Fiala soll „Status Quo analysieren und Maßnahmen erarbeiten“

Präsident Alexander Wrabetz meint zur Verpflichtung von Fiala: „In unserer umfassenden Analyse hat sich klar ergeben, dass wir in allen Bereichen auf Top-Experten zählen können, wir aber strukturell Verbesserungsbedarf haben, um die Voraussetzungen für künftige sportliche Erfolge zu optimieren. Hier geht es um eine bessere Verbindung zwischen unserem Akademiebereich und den Profiteams, eine notwendige Reduktion unserer verletzungsbedingten Ausfallzeiten sowie die Gewährleistung, dass die mit der Geschäftsführung ausgearbeitete und vom Präsidium beschlossene einheitliche Fußballentwicklung in allen Altersbereichen nachhaltig gelebt wird. Ich freue mich sehr, dass wir für das auch international renommierte Modell mit einem Technischen Direktor einen ausgewiesenen Experten zur Zusammenarbeit gewinnen konnten“, so Wrabetz, der ergänzt: „Wolfgang Fiala soll unvoreingenommen und unabhängig den Status Quo analysieren sowie Maßnahmen erarbeiten, um uns in den genannten Bereichen rasch zu verbessern.“

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