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Bei den Australian Open hatte US-Star Coco Gauff die Debatte über die vielen Kameras gestartet, vor wenigen Tagen zog der Weltranglisten-Erste  Carlos Alcaraz beim Masters-Turnier in Monte-Carlo nach: Der Spanier fordert geschützte Räume vor der Öffentlichkeit. 

"Für die Fans ist das großartig. Sie lieben es zu sehen, was hinter den Kulissen passiert, was wir tun und wie die Turniereinrichtungen aussehen. Aber für die Spieler ist es ein bisschen seltsam, denn wir haben keine Entspannungsmomente mehr", sagte Alcaraz. 

Jetzt äußerte sich auch die Lettin Jelena Ostapenko am Rande des Upper Austria Ladies zu diesem Thema. "Wir haben kaum noch eine Privatsphäre, überall stehen Kameras. Die größeren Spieler und Spielerinnen sollten mehr geschützt werden", sagt die ehemalige French-Open-Siegerin (2017). 

Müsste man die berühmte Frühjahrsmüdigkeit in Worte fassen, würde man über kurz oder lang unweigerlich beim FC Wacker Innsbruck landen. Der Traditionsklub präsentiert sich dieser Tage in der Regionalliga West bisweilen schwerfällig, unbeholfen und hatschert wie schon lange nicht mehr.

2. Saisonniederlage

Diese vor allem mentale Lethargie der Wacker-Spieler wurde am Ostermontag dann auch bestraft: Im Heimspiel gegen Kitzbühel kassierte der souveräne Tabellenführer vor über 3.200 Fans seine zweite Saisonniederlage (1:2) - und sie war verdient.

Von Fabio Tartarotti 


Vor mehr als 100 Jahren wurde der Wiener Fußball-Verband (WFV), der sich historisch aus dem Engagement britischer Gastarbeiter für den Wiener Fußball entwickelt hat, 1923 als eigenständige Organisation gegründet. Über die Jahrzehnte überdauerte der Verband Hürden wie die Abspaltung des heutigen ÖFB und die Zwangsauflösung nach dem Anschluss an das deutsche Reich.
 

Die Vorfreude war ihr anzumerken, ein Lächeln stand ihr im Gesicht. Das Wort Druck stand darin nicht geschrieben. Lilli Tagger bestieg um halb elf frohen Mutes den Lift des Spielerinnen-Hotels, der sie ins Foyer brachte, von wo sie direkt die paar Schritte ins benachbarte Design Center zum Training marschierte. 

„Ich bin gut drauf“ sagte sie und bejahte die Frage, ob sie denn wirklich schon auf 1,87 Meter raufgeschossen sei.

Müssen die Pionierinnen des Frauenfußballs von der Bildfläche verschwinden oder nicht? Der SV Neulengbach, quasi der Ursprung des österreichischen Frauenfußballs und einstiger Serienmeister, wird laut Thomas Wirnsberger einen Insolvenzantrag stellen. 

Der Vereinsobmann hat dies vorige Woche per Presseaussendung verlautbart. Und zwar für den gesamten Verein, der Frauen-, Herren- und mehrere Nachwuchsteams umfasst.

Laut dieser Aussendung möchte Wirnsberger das Herrenteam und den Nachwuchs weiter bestehen lassen, so der Funktionär schriftlich. Ob das rechtlich überhaupt möglich ist, wird sich weisen, denn die Frauenabteilung ist beim Verein nicht ausgegliedert. Die im Vorjahr noch angedachte Kapitalgesellschaft wurde nie gegründet.

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