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Sensation in Paris: Potapowa wirft die Titelverteidigerin raus

Anastasia Potapowa feierte ihren größten Erfolg als Österreicherin: Sie schlug in der 3. Runde der French Open Titelverteidigerin Coco Gauff.
Großer Erfolg für Anastasia Potapowa.

Wild entschlossen, zu allem bereit: So trat Anastasia Potapowa derzeit am Centrecourt Chatrier gegen die große Coco Gauff auf. Die 25-Jährige spielte gegen die Titelverteidigerin und Nummer vier der Welt  das Spiel ihres Lebens und siegte nach 2:37-Stunden 4:6, 7:6, 6:4. 

Schon der Beginn war vielversprechend: Potapowa nahm Gauff sofort den Aufschlag zu null ab, spielte variabel und punktete immer wieder mit ihren harten Grundschlägen. In einer hochklassigen Partie gelang aber Gauff das Re-Break zum 4:4. Ausgerechnet mit einem Doppelfehler ermöglichte Potapowa ihrer großen Gegnerin den Satzgewinn. 

Doch auch im zweiten Satz zog Potapowa davon. Und dieses Mal blieb sie ebenfalls nur in der ersten Phase konzentriert, hatte aber bei 5:2 Satzbälle.  Doch dann spielte Gauff ihre Klasse aus und rettete sich ins Tie-Break - doch dort war plötzlich der US-Star völlig von der Rolle, die Neo-Österreicherin gewann den Satz 7:1. 

Starkes Finish

Im Entscheidungssatz fing sich Gauff zunächst, führte 3:1, fiel dann aber zurück und Potapowa nutzte ihre Chancen und führte plötzlich 4:3. Bei 4:4 blieb Potapowa konzentrierter und spielte die Partie nach Hause. „Es war bis zum Ende ein großer Kampf. Dieser Sieg ist unter den besten drei“, sagte die 25-Jährige.  

Im Achtelfinale wartet nun die als Nummer 22 gesetzte Russin Anna Kalinskaja. Angesichts des jüngsten Erfolges eine durchaus machbare Aufgabe. 

Potapowa ist jedenfalls die erste österreichische Achtelfinalistin in Paris seit Sybille Bammer (2007). Ins Viertelfinale schafften es Petra Schwarz-Ritter (1994), die heutige NÖTV-Präsidentin, Sylvia Plischke und Barbara Schwartz (beide 1999). 

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