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„Habe einen Plan“: Potapowa darf am Centrecourt gegen Gauff servieren

Anastasia Potapowa schlägt am Samstag gegen die Titelverteidigerin Coco Gauff am Court Philippe Chatrier auf. Als dritte Partie nach 12 Uhr, nicht vor 16 Uhr (Servus TV).
Großer Tag für Potapowa

Fast 20 Jahre ist es her, dass eine Österreicherin im Achtelfinale der French Open stand. 2007 kam die Oberösterreicherin Sybille Bammer in die Runde der letzten 16, wo sie von der Belgierin Justine Henin gestoppt wurde.

Irgendwie grotesk, weil diese Serie eine Dame brechen könnte, die selbst 2024 in Paris ihr bisher einziges Grand-Slam-Achtelfinale bestreiten. Anastasia Potapowa tat dies damals aber noch als Russin, am Samstag könnte sie dies als Österreicherin schaffen. Dazu muss aber ein Kraftakt her, die 25-Jährige trifft mit Coco Gauff ausgerechnet auf die Titelverteidigerin und Nummer vier der Welt (3. Spiel nach 12 Uhr, live Servus TV, Eurosport). 

Das Stelldichein mit dem US-Star ist der Lohn für einen kämpferischen Auftritt in der zweiten Runde, in der sich die 25-jährige Potapowa am Donnerstag von einem Satzrückstand gegen die Britin Katie Boulter nicht beeindrucken ließ und sich gegen die Nummer 71 der Welt schließlich 5:7, 6:4, 6:2 durchsetzte.

Im direkten Duell mit Gauff steht es 2:2, doch aufgepasst: Die jüngsten zwei Matches gewann Potapowa, 2023 auf Stuttgarter Sand und auf dem Hartplatz von Miami. „In den letzten beiden Duellen habe ich herausgefunden, was ihr nicht liegt“, meinte Potapowa. „Ich habe einen Plan. Die Schlüssel werden es sein, bis zum letzten Punkt zu kämpfen und dem Spielplan zu folgen.“

Vor über zehntausend Zuschauern am Centrecourt Philippe Chatrier aufzutreten, sei ein weiterer Motivationsschub. „Ich habe nie ein Problem damit gehabt, auf den großen Plätzen zu spielen. Ich genieße das, fühle mich dort wohl. Ich mag das Publikum, das war schon als Nachwuchsspielerin so.“

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