Sport-News

Der Fußball-Weltverband FIFA verpflichtet alle an seinen Frauen-Turnieren teilnehmenden Teams zu mehr weiblichen Coaches. Der FIFA-Rat beschloss am Donnerstag, dass künftig jede Nation bei Weltmeisterschaften im Nachwuchs- und Erwachsenenbereich mindestens eine Cheftrainerin oder Co-Trainerin sowie mindestens zwei weibliche Betreuerinnen auf der Betreuerbank beschäftigen muss. Die neue Regelung gilt bereits ab den heurigen Weltmeisterschaften der U17 und U20.

"Es gibt heutzutage einfach nicht genug Trainerinnen. Wir müssen mehr tun, um den Wandel zu beschleunigen, indem wir klarere Wege schaffen, die Möglichkeiten erweitern und die Sichtbarkeit von Frauen an der Seitenlinie erhöhen", sagte FIFA-Fußballchefin Jill Ellis. Bei der Frauen-WM 2023 in Australien und Neuseeland waren lediglich 12 der 32 Teamchefs weiblich. Die neue Regelung soll mithelfen, dass die Repräsentation von weiblichen Führungskräften mit dem rasanten Wachstum des Frauenfußballs Schritt hält, so die FIFA.


 

Pia Hauzenberger war einer der österreichischen Lichtblicke bei der kürzlich zu Ende gegangenen Junioren-WM in Narvik. Die 20-jährige Oberösterreicherin gewann Bronze im Super-G und in der Team-Kombination (zusammen mit Leonie Raich).

Knieverletzung

Nur wenige Tage nach dem größten Erfolg ihrer Karriere folgte für Pia Hauzenberger der große Dämpfer: 

Im Abfahrtstraining für das Europacup-Finale in Saalbach-Hinterglemm kam die 20-Jährige zu Sturz und zog sich im rechten Knie einen Kreuzbandriss zu.

Die 20-jährige Oberösterreicherin wird am Freitag in Graz operiert.

Ist das überhaupt vorstellbar? Ein Biathlonbewerb ohne Simon Eder? Ohne den Mann, der von Hochfilzen bis Ruhpolding, von Östersund bis Pokljuka zum Inventar gehört?

Gefühlt seit Menschengedenken zieht der nimmermüde Pinzgauer im Weltcup seine Kreise und kaum ein Biathlet dürfte im Laufe seiner Karriere mehr Schüsse abgegeben haben als der 43-Jährige – vor allem wird es wenige Sportler geben, die dabei öfter ins Schwarze getroffen haben.

Schlussstrich

Nach dem Rücktritt von Lisa-Theresa Hauser erhält nun der nächste österreichische Meisterschütze Ehrensalven zum Abschied. 

Nach über zwei Jahrzehnten im Weltcup beendet auch Simon Eder an diesem Wochenende beim Weltcupfinale in Oslo seine Karriere. „Ich habe mich in den letzten Tagen dazu entschieden, dass Schluss ist“, erklärte er gegenüber dem KURIER.

Nach der Enttäuschung bei den Olympischen Spielen mit den Plätzen 5 (Big Air) und 9 (Slopestyle) meldete sich Ski-Freestylerin Lara Wolf eindrucksvoll zurück. 

Die Akrobatin auf zwei Brettl'n aus dem Paznauntal landete beim Slopestyle-Weltcup in Tignes auf dem dritten Platz.

Starker 2. Lauf

Nach dem ersten Durchgang war Lara Wolf noch weit zurückgelegen. Der zweite Lauf gelang der Tirolerin aber deutlich besser und sie machte noch einen Riesensprung nach vorne.

Für die Wolf, die am Montag 26 wird, war es der vierte Podestplatz der Karriere, der zweite in dieser Saison.

Raphael Haaser scheint schön langsam in der Abfahrt immer besser in Fahrt zu kommen. Der Tiroler bestreitet in diesem Weltcup-Winter seine erste ganze Saison als Abfahrer, inzwischen stellen sich auch die Erfolgserlebnisse ein.

Frischer Schwung

Erst am vergangenen Wochenende hatte der Riesentorlauf-Weltmeister von Saalbach-Hinterglemm in Courchevel mit dem fünften Rang sein bestes Abfahrts-Ergebnis erreicht. Diesen Schwung nahm Haaser auch zum Weltcupfinale nach Norwegen mit.

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