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Peinliche Premiere für Rapidler: Rote Karte für einen Schuhwurf

Yusuf Demir wurde beim 0:2 bei Sturm nach 22 Minuten ausgeschlossen - nach einer Disziplinlosigkeit. "Inakzeptabel", sagt Trainer Hoff Thorup.
Yusuf Demir kam, sah und flog vom Platz

Vor ausverkauftem Haus dürften die Grazer bald vom Spielstand in Wien gewusst haben. Der LASK war bereits bald Richtung Meistertitel unterwegs, dennoch gab es genügend Chancen auf einen Sturm-Sieg. 

Am Ende gab es einen versöhnlichen 2:0-Sieg gegen zehn Rapidler. Weil im Finish der Georgier Gizo Mamageishvili in der 88. Minute traf und zum Abschied zwei Minuten später auch noch Stefan Hierländer. Die Grazer hätten Chancen auf sieben, acht Tore gegen völlig harmlose Wiener gehabt. 

Zehn Rapidler? Es gab die erste Rote Karte in der Liga-Geschichte nach einem Schuhwurf.

Yusuf Demir ärgerte sich, weil der Schuh bei einem Foul von Koller kaputt ging.

Wurf Richtung Simsek 

Demir warf besagten Schuh dann Richtung 4. Schiedsrichter Simsek.

Da wars auch schon wieder vorbei für Demir, der erstmals nach seiner Rückkehr in der Startelf gestanden war.

Rote Karte! Die Hütteldorfer waren 70 Minuten in Unterzahl.

Rapid-Trainer Johannes Hoff Thorup war dementsprechend sauer: "Das ist inakzeptabel. Wir mussten den Plan nach 20 Minuten auch komplett umstellen. Die Spieler am Feld haben wirklich alles gegeben, gegen sie gibt es nichts zu sagen." 

Deshalb wird er zumindest im Hinspiel des Europacup-Play-offs fehlen, am Freitag geht es gegen den Sieger aus der Partie Ried gegen den WAC, das Rückspiel folgt am Pfingstmontag in Wien. "Das Play-off wird jetzt ein Charaktertest", sagt Tormann Niklas Hedl. 

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