"Mein Skifahren im ersten Rennen lief nicht so, wie ich mir das vorgestellt hatte“, gibt Mikaela Shiffrin zu. Für den US-Star galt es die vergangenen Tage, ihre enttäuschende Leistung in der Teamkombination abzuhaken und die Sicherheit auf ihrem Ski wieder zu finden. „Wir haben die Lektion gelernt, haben analysiert und adaptiert und schauen nach vorne.“
Neben der eigenen Leistung und der Suche nach der mentalen Ideallinie bei den Olympischen Spielen in Cortina hat Mikaela Shiffrin auch noch mit der medialen Berichterstattung in der Heimat zu kämpfen. Von "Scheitern" war da die Rede, "Fehlschlag" und einem "lustlosen Slalom".
Fluch von Peking
Böse Erinnerungen kamen in ihrem Team auf. Würde sich der Fluch von Peking wiederholen? Damals war sie als Superstar angereist und ohne Medaille wieder heimgeflogen. "Meine Erinnerungen an Peking sollten nicht der Grund sein, warum ich mit Angst nach Cortina komme", sagte die 30-Jährige, die mehrmals hervorhebt, wieviel mehr Aufmerksamkeit die Olympischen Spiele erhielten als der Weltcup.