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Beste Stimmung herrschte in Ried auf den Rängen, es wurde von beiden Fan-Lagern eifrig gesungen und angefeuert, immerhin ging es darum, die Nummer 1 von Oberösterreich zu küren. Zumindest an diesem Samstag.

In einer sehr guten und packenden Partie konnte der LASK spät, ja sehr spät ausgleichen. In der 103. Minute aus einem Elfmeter gelang das 1:1.

Für LASK-Trainer Didi Kühbauer war es dadurch doch nicht die erste Niederlage nach seiner Rückkehr im Herbst vergangenen Jahres nach Linz.

Van Wyk traf - doch nicht zum Sieg

In einer ausgeglichenen Partie brachte Van Wyk die Rieder in der 35. Minute in Führung, am Ende sollte es sich doch nicht um das Goldtor im Innviertel handeln.

Die brasilianische Tageszeitung O Globo hat an diesem Carneval-Samstagmorgen auf seiner Homepage vier Pinheiro-Braathen-Storys in den Topstorys. A Folha do Sao Paulo ebenfalls. Da wird der Gold-Lauf beschrieben, seine brasilianischen Wurzeln, seine brasilianische Freundin Isadora Cruz porträtiert und Videos von Braathens Sambakünsten zusammengeschnitten.

Der in Oslo geborene brasilianische Skifahrer hat in der Heimat voll eingeschlagen seit seinem Nationswechsel 2024 und allerspätestens, als sich die Erfolge einstellten. Am Samstag gelang ihm Historisches, als er in Bormio den Olympia-Riesentorlauf vor den Schweizern Marco Odermatt und Loic Meillard gewann. 

Auch in Cortina jubelten Fans, die aus Brasilien angereist sind, über den Star. Auf einmal waren etliche brasilianische Flaggen zu sehen.

Der KURIER begleitete den mittlerweile 28-Jährigen Umar Dzambekov seit seinen Junioren-Tagen im Wiener Boxclub Bounce. Die großen Erfolge in den USA, wo er bisher alle 13 Profi-Fights für sich entschieden hat, machten den Wiener auch im Ausland mehr als nur interessant.

Vor seinem 14. Kampf in der Nacht auf Sonntag gegen den Ägypter Ahmed El Biali wurde auch die Bild auf ihn aufmerksam. Die größte deutsche Zeitung widmete dem gebürtigen Tschetschenen einen großen Bericht unter dem Titel Warum Österreichs Top-Boxer in LA trainiert.

Der Halbschwergewichtler, der auf dem Weg unter die zehn besten Boxer seiner Gewichtsklasse weltweit ist, wurde dort zitiert: "Es ist ein Traum, den ich lebe. Hier boxe ich im berühmten Wildcard Gym, das ich schon als Kind kannte. Und jetzt bin ich wirklich da, umgeben von Vorbildern. Dieselbe Halle, dieselbe Möglichkeit, dieselben Trainer“, sagt er.

"Mein Skifahren im ersten Rennen lief nicht so, wie ich mir das vorgestellt hatte“, gibt  Mikaela Shiffrin zu. Für den US-Star galt es die vergangenen Tage, ihre enttäuschende Leistung in der Teamkombination abzuhaken und die Sicherheit auf ihrem Ski wieder zu finden. „Wir haben die Lektion gelernt, haben analysiert und adaptiert und schauen nach vorne.“

Neben der eigenen Leistung und der Suche nach der mentalen Ideallinie bei den Olympischen Spielen in Cortina hat Mikaela Shiffrin auch noch mit der medialen Berichterstattung in der Heimat zu kämpfen. Von "Scheitern" war da die Rede, "Fehlschlag" und einem "lustlosen Slalom". 

Fluch von Peking

Böse Erinnerungen kamen in ihrem Team auf. Würde sich der Fluch von Peking wiederholen? Damals war sie als Superstar angereist und ohne Medaille wieder heimgeflogen. "Meine Erinnerungen an Peking sollten nicht der Grund sein, warum ich mit Angst nach Cortina komme", sagte die 30-Jährige, die mehrmals hervorhebt, wieviel mehr Aufmerksamkeit die Olympischen Spiele erhielten als der Weltcup.

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