Aufreger in Ried: Der LASK verhindert in der 103. Minute die Pleite

Ein packendes Oberösterreich-Duell endete doch nicht mit der ersten LASK-Niederlage unter Trainer Kühbauer. Ried kassierte nach 103 Minuten den Ausgleich.
FUSSBALL: ADMIRAL BUNDESLIGA/ 19. RUNDE: SV OBERBANK RIED - LASK LINZ

Beste Stimmung herrschte in Ried auf den Rängen, es wurde von beiden Fan-Lagern eifrig gesungen und angefeuert, immerhin ging es darum, die Nummer 1 von Oberösterreich zu küren. Zumindest an diesem Samstag.

In einer sehr guten und packenden Partie konnte der LASK spät, ja sehr spät ausgleichen. In der 103. Minute aus einem Elfmeter gelang das 1:1.

Für LASK-Trainer Didi Kühbauer war es dadurch doch nicht die erste Niederlage nach seiner Rückkehr im Herbst vergangenen Jahres nach Linz.

Van Wyk traf - doch nicht zum Sieg

In einer ausgeglichenen Partie brachte Van Wyk die Rieder in der 35. Minute in Führung, am Ende sollte es sich doch nicht um das Goldtor im Innviertel handeln.

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In Folge ging es munter hin und her, Chancen gab es auf beiden Seiten, der LASK traf dabei mehrmals die Stange oder die Latte, verjuxte sehr gute Möglichkeiten zumindest auf den Ausgleich.

Aber auch die Rieder hätten vorzeitig erhöhen können, spielten aber den einen oder anderen Konter nicht präzise genug zu Ende.

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Rot-Reklamationen 

Bei einem Angriff im Finish reklamierte der LASK eine Rote Karte nach einer vermeintlichen Attacke an Usor. Doch das war noch lange nicht alles.

Nach einem Eckball spielte Rieds Bajic den Ball mit der Hand, es wurde reklamiert, kontrolliert und auf Elfer entschieden. Usor trat an und traf zum 1:1 – der LASK ist vorübergehend Erster.

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