Erfolgreich in den USA: Die Bild widmet einem Wiener Boxer eine Riesen-Story

Der in den USA unbesiegte Wiener Umar Dzambekov wurde vor seinem 14. Fight von der Bild-Zeitung porträtiert. Der Halbschwergewichtler zählt mittlerweile zu den besten Boxern weltweit.
Erfolgreich in den USA: Umar Dzambekov

Der KURIER begleitete den mittlerweile 28-Jährigen Umar Dzambekov seit seinen Junioren-Tagen im Wiener Boxclub Bounce. Die großen Erfolge in den USA, wo er bisher alle 13 Profi-Fights für sich entschieden hat, machten den Wiener auch im Ausland mehr als nur interessant.

Vor seinem 14. Kampf in der Nacht auf Sonntag gegen den Ägypter Ahmed El Biali wurde auch die Bild auf ihn aufmerksam. Die größte deutsche Zeitung widmete dem gebürtigen Tschetschenen einen großen Bericht unter dem Titel Warum Österreichs Top-Boxer in LA trainiert.

Der Halbschwergewichtler, der auf dem Weg unter die zehn besten Boxer seiner Gewichtsklasse weltweit ist, wurde dort zitiert: "Es ist ein Traum, den ich lebe. Hier boxe ich im berühmten Wildcard Gym, das ich schon als Kind kannte. Und jetzt bin ich wirklich da, umgeben von Vorbildern. Dieselbe Halle, dieselbe Möglichkeit, dieselben Trainer“, sagt er.

Sein Gegner El Biali, der eine Bilanz von 24:1-Siegen aufweist, ist wie alle seine bisherigen Gegner ein Topmann. „Starker Gegner, seine Bilanz spricht für sich. Ich werde versuchen, meinen Stil durchzusetzen und mein Ding zu machen.“ 

Vorbild ist sein Vater. „In meiner Familie ist der Kampfsport tief verwurzelt. Mein Vater hat mich sehr stark geprägt. Ich habe nicht nur das Boxerische, sondern auch das Menschliche von ihm gelernt. Bescheiden sein, zu Leuten nett und nie arrogant sein – diese Dinge.“

Zu seiner Gesinnung zählt auch sein Kampf gegen den Rassismus, den er mit anderen Boxern in einer KURIER-Kampagne führte. "Wenn sich jemand im Gym rassistisch oder auf irgendeine andere Weise respektlos äußert, kann man das im Ring unter klaren Regeln klären und zeigen, dass so etwas dort keinen Platz hat", sagte er beim KURIER. 

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