Österreichs Davis-Cup-Held: Glücklich, aber "total ausgelaugt"
Wieder on the Road to Bologna: Jurij Rodionov
„Es wird hoffentlich ein Tennisfest werden und wir schaffen es wieder nach Bologna, die Chance ist natürlich da", sagt Jurij Rodionov nach dem 3:2-Sieg des "KURIER Austria Davis Cup Teams" in Japan, bei dem er mit zwei Siegen den Grundstein legte. Er selbst habe gesehen, dass die intensivierte körperliche Arbeit in der Vorbereitung Früchte trägt. „Ich werde in den nächsten zwei Wochen zu Hause trainieren. Ich bin körperlich und mental ausgelaugt.“
Freilich gibt es nur Sieger. Auch ÖTV-Geschäftsführer Thomas Schweda reibt sich die Hände: „Wir haben wieder ein Heimspiel gegen die starke Nation Belgien. Es ist für uns eine große Sache, dass wir wieder unter den besten Nationen der Welt stehen.“
Die Suche nach der Location startet
Gleich am Montag werde man die Landesverbände und potenzielle Veranstalter kontaktieren. Denn am Tag nach der Rückkehr beginnt die Suche nach einem Schauplatz für das Heimspiel, das entweder am 18./19. oder am 19./20. September stattfindet. Auf welchem Belag und ob in der Halle gespielt wird, wird Erfolgskapitän Jürgen Melzer "noch mit den Spielern besprechen." Freuen werden sich auch die treuen Fans, die ausnahmsweise die Reise nach Japan nicht antraten. Die Stimmungsmacher um Einpeitscher Stefan Gnadenberger haben bereits eine große Partie angesagt.
Zum Gegner: Österreich führt im Head-to-Head gegen Belgien 5:0, das bisher letzte Duell war 2011 in Antwerpen 4:1 gewonnen worden - mit Jürgen Melzer im Team. Aber: Während Filip Misolic der einzige ÖTV-Spieler in den Top 100 ist, sind mit Zizou Bergs, Raphael Collignon und Alexandre Blockx gleich drei Belgier "zweistellig." Und dabei zählt Routinier David Goffin nicht dazu.
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