Sport-News

Eine Fußball-Weltmeisterschaft für Journalisten. Klingt nach einem Abenteuer. Das wird es auch. Wie wird es sein, was wird uns erwarten? Aufgrund der weltpolitischen Situation, mit einem Krieg führenden Veranstalterland, stellen sich vor einem zwölfstündigen Flug von Wien nach Los Angeles und der Einreise in die USA einige Fragen.

Manche von ihnen sind mittlerweile beantwortet. Für die Immigration am Flughafen Los Angeles benötigt man wie erwartet Geduld, allerdings hält sich die Zeit in der Warteschlange mit rund einer Stunde halbwegs in Grenzen. Für US-Verhältnisse werden wir mit unserem Journalisten-Visum von dem Beamten regelrecht durchgewunken.

Am 11. Juni startet die Fußball-WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko. Erstmals seit 28 Jahren hat sich Österreich wieder für die Endrunde einer WM qualifiziert. Das ÖFB-Team trifft in Gruppe J auf Argentinien, Algerien und Jordanien.

Die Fußball-WM 2026 im Liveticker

Der KURIER begleitet die WM 2026 und hält Sie über alle Entwicklungen aus den USA, Kanada und Mexiko auf dem aktuellen Stand.

Wegen eines Fehlers auf der FIFA-Website haben Dutzende Fans kostenlose Tickets für die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko erhalten. 

Der Weltverband hat die Käufer inzwischen aber aufgefordert, den korrekten Betrag für die Karten zu bezahlen. Einen entsprechenden Medienbericht bestätigte die FIFA knapp eine Woche vor dem WM-Eröffnungsspiel. Der Verband bedauerte den Fehler sowie etwaige dadurch entstandene Unannehmlichkeiten.

Rund 60 Fans hätten am Mittwoch "eine Mitteilung zu Tickets erhalten, die aufgrund eines früheren Zahlungsproblems während des Bestellvorgangs kostenlos zugeteilt worden waren", erklärte die FIFA. "Die von diesen Fans angeforderten Tickets bleiben reserviert, und die betroffenen Fans wurden aufgefordert, die Zahlung des korrekten Betrags vorzunehmen." 

Sky News hatte zuvor von der Ticket-Panne berichtet. 

Die WM beginnt am kommenden Donnerstag mit der Partie zwischen Mexiko und Südafrika im legendären Aztekenstadion in Mexiko-Stadt.

Popstar Shakira wird bei der Eröffnungsfeier der WM am 11. Juni in Mexiko-Stadt den offiziellen Song "Dai Dai" erstmals live aufführen. Das kündigte der Weltverband FIFA an – eine Woche vor dem Start des Turniers. Gemeinsam mit Co-Sänger Burna Boy wird die Kolumbianerin vor den Fans im Aztekenstadion der mexikanischen Hauptstadt auftreten.

"Der mit Spannung erwartete Auftritt wird auf ein unvergessliches Eröffnungsspiel einstimmen, das Fans aus aller Welt zu einem Fest des Fußballs, der Musik und der Kultur zusammenbringt", hieß es in einer FIFA-Mitteilung zur Bekanntgabe des Programms. 

Die Eröffnungsshow der WM soll 90 Minuten vor dem Anpfiff des Spiels zwischen Mexiko und Südafrika beginnen. Künstler wie Danny Ocean, J Balvin, Lila Downs und Alejandro Fernández werden ebenfalls auftreten.

Mirra Andrejewa ist mit einer Glanzleistung ins Finale der French Open eingezogen. Die 19 Jahre alte Russin gewann das brisante Halbfinale gegen die Ukrainerin Marta Kostjuk (23) klar mit 6:1, 6:3 und erreichte erstmals in ihrer Karriere das Endspiel eines Grand-Slam-Turniers. 

Nach Matchende verzichtete Kostjuk wie erwartet auf einen Handschlag mit Andrejewa am Netz. Damit wollen ukrainische Tennisprofis nach wie vor ein Zeichen des Protests gegen den russischen Angriffskrieg in ihrer Heimat setzen.

Polens Sensationsfrau Chwalinska als Gegnerin

Die an Nummer acht gesetzte Andrejewa, die von der früheren spanischen Topspielerin Conchita Martínez trainiert wird, zeigte abermals eine starke Vorstellung und ist im Finale am Samstag die Favoritin. Dort trifft sie auf die polnische Qualifikantin Maja Chwalinska, die die Russin Diana Schnaider im zweiten Semifinale 7:6 und 6:4 bezwang.

Im Gegensatz zu Andrejewa zeigte Kostjuk in ihrem ersten Grand-Slam-Halbfinale Nerven. Die 23-Jährige verlor erstmals nach 16 Siegen auf der Tour wieder ein Match, weil sie insgesamt 34 unerzwungene Fehler machte. Sie hatte dem Anschein nach auch Probleme mit dem Wind, ehe das Dach geschlossen wurde. Das Publikum war größtenteils auf Seiten der Ukrainerin, doch auch diese Unterstützung half wenig.

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