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Der Ball, mit dem Diego Armando Maradona 1986 Geschichte schrieb, wird versteigert. 

„Dieser Ball war Zeuge der berühmtesten Kontroverse und des gefeiertsten Geniestreichs in der Geschichte des Fußballs“, schreibt das US-Auktionshaus Heritage Auctions aus Dallas. Es rechnet mit Geboten von mehr als 10 Mio. US-Dollar (8,77 Mio. Euro). 

Das damalige WM-Viertelfinale hatte in Mexiko-Stadt 2:1 für Argentinien geendet. Eine Neuauflage gibt es im (heutigen) WM-Halbfinale in Atlanta. 

Der Bieter-Prozess soll am 31. Juli beginnen, die Auktion vom 21. bis 23. August stattfinden. Das Startgebot liegt bei 2,5 Mio. Dollar (2,19 Mio. Euro). 2022 war der Ball für umgerechnet 2,3 Mio. Euro bei einer Auktion in London versteigert worden. Der Ball aus dem damals auch politisch aufgeladenen Duell wegen des Falklandkrieges zwischen Argentinien und England vier Jahre zuvor war mehrere Jahrzehnte im Besitz des tunesischen Schiedsrichters Ali Bennaceur. Er hatte die Partie im Aztekenstadion geleitet.

Titelverteidiger Tadej Pogacar hat die zehnte Etappe bei der Tour de France am Nationalfeiertag gewonnen und damit den nächsten Schritt zu seinem fünften Gesamtsieg gemacht. Der slowenische Weltmeister holte sich nach 166,6 Kilometern von Aurillac nach Le Lioran den Tagessieg im Alleingang und baute damit seine Führung in der Gesamtwertung auf über drei Minuten aus.

Herausforderer Vingegaard abgeschlagen

Die Plätze zwei und drei belegten auf der schweren Etappe mit sieben Bergwertungen und rund 3.800 Höhenmetern Doppel-Olympiasieger Remco Evenepoel und der französische Jungstar Paul Seixas. Der zweifache Tour-Sieger Jonas Vingegaard wurde Siebenter.

Tour de France: Dritter Etappensieg für Pogacar

Für Pogacar war es bereits der dritte Etappensieg bei der Tour 2026 und der insgesamt 24. seiner Karriere. Damit rückt er in der Rekordliste nah an den viertplatzierten André Leducq (Frankreich/25) heran. Die meisten Tour-Etappen hat Ex-Weltmeister Mark Cavendish (Großbritannien/35) gewonnen.

So geht's am Mittwoch weiter

Am Mittwoch dürfen wieder die Sprinter auf eine Massenankunft hoffen. Über 161 Kilometer geht es von Vichy nach Nevers fast ausschließlich über flaches Terrain. Lediglich zwei Bergwertungen der vierten Kategorie warten auf die Fahrer.

Das 26-köpfige WM-Aufgebot des Europameisters dürfte vielen ziemlich spanisch vorkommen. Zum ersten Mal in der Geschichte der Fußball-WM gehörte dem Kader von Spanien kein einziger Spieler von Rekordmeister Real Madrid an. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass die Königlichen bei dieser WM-Endrunde im Abseits stehen.

19 Tore bis zum Semifinale

Ganz im Gegenteil: Auch ohne spanische Beteiligung stellten die Real-Stars schon vor dem Semifinale eine neue WM-Bestmarke auf. Gleich 19 Treffer gingen bisher auf das Konto von Spielern, die normal für das Weiße Ballett auf Torjagd gehen. 

Den bisherigen Rekord teilten sich Honved Budapest (1954), der FC Bayern München (2014) und Paris Saint Germain (2022) mit jeweils 18 WM-Treffern.

Torgarant Mbappé

Klasse statt Masse – so lautet das WM-Motto bei den Spielern von Real Madrid. Gerade einmal vier Kicker zeichnen sich für den neuen Rekord verantwortlich: Der Franzose Kylian Mbappé (8 Tore) und der Engländer Jude Bellingham (6) waren bisher die Topscorer, dazu kommen noch die Treffer des Brasilianers Vinicius Junior (4) sowie ein Törchen des Türken Arda Güler.

Hinter Rekordmeister Real Madrid, der in der abgelaufenen Saison titellos geblieben ist, spiegelt sich in der Klub-Torschützenliste der WM das Kräfteverhältnis im europäischen Vereinsfußball wider.

Die Biathlon-Olympiasiegerin von 1998, Galina Kuklewa, ist im Alter von 53 Jahren gestorben. 

„Der Verband der Biathleten Russlands spricht den Angehörigen, Freunden, Kollegen und Schülern Galina Alexejewnas sein tiefstes Beileid aus“, heißt es in einer Verbandsmitteilung. Nach Angaben russischer Medien litt Kuklewa seit langer Zeit an einer Krebserkrankung. 

Die in der russischen Teilrepublik Baschkortostan geborene Sportlerin war eine der erfolgreichsten russischen Biathletinnen um die Jahrtausendwende. Neben Olympia-Gold 1998 im Sprint über 7,5 Kilometer von Nagano gewann sie in den Jahren 2000, 2001 und 2003 mit der Mannschaft Gold bei Weltmeisterschaften sowie 2000 einmal WM-Silber im Massenstart. 

Hinzu kommen neun Siege bei Weltcuprennen. Nach Ende ihrer aktiven Karriere 2003 arbeitete sie als Professorin an der Sportfakultät der Staatlichen Universität im sibirischen Tjumen.

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