Sport-News

Die French-Open-Siegerin Mirra Andrejewa verabschiedete sich in Wimbledon bereits in der 2. Runde, ihre Schwester weilt derzeit schon in Österreich. Erika Andrejewa, die in London in der Qualifikation scheiterte, schlägt ab Montag im Hauptbewerb der Generali Open Ladies in Kitzbühel auf (ORF 1 überträgt am Montag ab 10.50 Uhr).

Die 22-Jährige, die drei Jahre älter als ihre etwas berühmtere Schwester ist, trifft in der 1. Runde auf die Griechin Despina Papamichail.

Die österreichischen Fans werden aber eher wegen der Österreicherinnen nach Kitz kommen. Die als Nummer zwei gesetzte Sinja Kraus, die im Vorjahr die beiden heimischen ITF-Turniere in Amstetten und Wien gewinnen konnte, wird von der Schwedin Caijsa Hennemann gefordert, Julia Grabher macht Bekanntschaft mit der Rumänin Elena Bertea. Weiters sind Eketerina Perelygina, Arabella Koller und Leonie Rabl am Start. Anna Pircher musste kurzfristig aufgrund einer Rückenverletzung absagen.

Es sollten spannende zwei Wochen für Österreichs Tennis werden, denn die Woche darauf geht es beim aufstrebenden ITF-Turnier in Amstetten weiter. „Diese zwei Wochen sind die ideale Bühne für die heimischen Spielerinnen“, sagt ÖTV-Sportdirektor Jürgen Melzer. 

Italiens Fußball will mit einem seiner großen Stars früherer Jahre, dem ehemaligen Vize-Weltmeister Paolo Maldini, aus der Krise kommen. Der einstige Weltklasse-Abwehrspieler des AC Milan übernimmt bei Verband und Nationalmannschaft das Amt des Technischen Direktors. Der vierfache Weltmeister Italien hatte dieses Jahr zum dritten Mal hintereinander die Qualifikation zur WM verpasst - für das fußballbegeisterte Land ein Debakel.

Über die Personalie Maldini war in den vergangenen Tagen bereits viel spekuliert worden. Als Berater holte sich der heute 58-Jährige überraschend den brasilianischen Weltmeister Leonardo (56) an die Seite, wie der nationale Fußballverband FIGC mitteilte. Die beiden hatten mehrere Jahre lang zusammen beim AC Milan gespielt. Leonardo hat auch die italienische Staatsbürgerschaft. Die Position des künftigen Nationaltrainers ist noch offen.

Conte und Mancini Teamchef-Favoriten

Maldini gewann in seiner langen Vereinskarriere fünfmal die Champions League respektive den Pokal der Landesmeister. Siebenmal wurde er mit dem AC Milan Meister der Serie A. Bei der WM 1994 stand er in dem Team, das im Finale gegen Brasilien verlor. Auf Seiten der Brasilianer war damals Leonardo aktiv, der im Endspiel aber nicht zum Einsatz kam. Nach dem Ende seiner aktiven Karriere war Maldini 2019 bis 2023 in Mailand Technischer Direktor.

So richtig durchgebeutelt nach einer Achterbahnfahrt lag Linda Noskova nach 2:28-Stunden auf dem ehrwürdigen Rasen von Wimbledon. Dabei hätte sie gar nicht solange arbeiten müssen, um in ihrem ersten Grand-Slam-Finale gleich den Titel zu holen. 

Die 21-Jährige schlug in einem dramatischen Endspiel ihre tschechische Landsfrau Karolina Muchova 6:2, 5:7 und 6:3. Dramatisch deshalb, weil das erste rein-tschechische Wimbledon-Finale praktisch schon so gut wie entschieden war: Noskova führte 6:2, 5:2 – vergab dann fünf Matchbälle und ihre routiniertere Landsfrau holte sich den zweiten Satz. Im dritten schrieb Noskova nicht nur wieder an, sondern zog davon und behielt im nächsten Anlauf die Nerven. Die 21-Jährige brillierte vor allem   durch ihr typisch tschechisches Spiel mit harten, geradlinigen Grundschlägen und starken Aufschlägen. Zeigte bei manchen Schlägen auch viel Gefühl, das auf Rasen sehr dienlich sein kann.

Kaum eine Fußballsprache – abgesehen vielleicht von der österreichischen mit Gurkerl, Gaberl, Reiberl, Tupferl oder Ferscherl – rührt so sehr wie die Schweizerische! Eine herbe Niederlage gilt dort nicht als Schrauf’n, sondern als ...

... Stängeli, während der Ersatzspieler als Bänkliwärmer so vor sich hin dämmert.

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