Sport-News

Letzte Woche hatte Christoph Baumgartner bei der 1:2-Niederlage von Leipzig gegen Mainz noch mit einer Gelbsperre gefehlt. Diese Woche zeigte der Österreicher, wie wichtig er für sein Team ist.

Der 26-Jährige avancierte am Sonntag beim 2:1-Sieg des Red-Bull-Klubs beim 1. FC Köln zum Matchwinner. Baumgartner traf beim Auswärtssieg zur 1:0-Führung (29.) und nach Ausgleich von Thielmann (51.) zum 2:1-Sieg seiner Bullen (56.).

Es ist wieder soweit: Im Wiener Hotel Marriott geht am Sonntag ab 21 Uhr die 30. Super Bowl Party über die Bühne. Die exklusivste und prominenteste in Europa. "Wir erwarten wieder rund 1.500 Fans", freut sich Organisator und Vikings-Vorstand Alfred Neugebauer, der das Riesenfest für Football-Fans bereits zum 28. Mal veranstaltet. 

Los geht es am 00.30 Uhr, wenn in Santa Clara in Kalifornien die Seattle Seahawks gegen die New England Patriots um den Super Bowl fighten. Im Marriott kann man zwischen dem Original-Kommentar und den Ausführungen den überaus eingespielten Duo Michael Eschlböck/Walter Reiterer wählen. Doch, wer holt sich den Super Bowl? Defense-Back Philipp Pennekamp ist sich sicher, "dass die Seahawks das machen." 

Was es noch über die Party zu wissen gibt, welche Bedeutung das ab 2028 olympische Flag Football spielt, und wie Pennekamp in die NFL kommen will und durchaus kann, sehen Sie im TV-Video. 

Ein Siegeslauf ist beendet, die Hoffnung auf eine große Karriere lebt freilich weiter. Lilli Tagger war mit neun Siegen in Folge im Tennisgepäck zum Finale des WTA-125-Turniers in Mumbai angetreten, musste sich dort aber der Thailänderin Mananchaya Sawangkaew 4:6, 3:6 geschlagen geben. 

Tagger verpasste damit ihren größten Titel, dieser bleibt der Turniersieg in der Vorwoche in Fudschaira in den Emiraten (WTA-100).

Freilich, geht es nach Experten, wird sich die Osttirolerin, die am 17. Februar junge 18 wird, nicht allzulange aufhalten. Nach ihrem Triumph 2025 bei den French Open im Juniorenbewerb (sie gewann als erste Österreicherin einen Titel bei einem Grand-Slam-Turnier), reüssierte sie alsbald auch auf der Profi-Tour. 

Beim WTA250er-Event im chinesischen Jiujiang wurde sie nach Siegen über Topspielerinnen erst im Finale gestoppt, das Grand-Slam-Debüt bei den Profis bei den Australian Open vor wenigen Wochen endete nach zwei Siegen erst in der 3. Qualifikationsrunde. Am Montag wird Tagger auf Rang 115 aufscheinen – so weit oben wie noch nie.

4. im WM-SuperG von Vail 2015, 4. in der WM-Abfahrt von Courchevel/Meribel 2023, 4. in der WM-Abfahrt von Saalbach 2025 und jetzt der vierte Platz in der Olympia-Abfahrt von Cortina d'Ampezzo hinter Breezy Johnson (USA), Emma Aicher (GER) und Sofia Goggia (ITA). 

Cornelia Hütter hat bereits Erfahrung mit "Blech" bei Großereignissen. Aber dass es deswegen weniger schmerzen würde, kann sie nicht behaupten.

"Es tut weh. Aber ich habe eine Passage total verhaut", gibt sie zu. Als sie im Ziel den Dreier aufleuchten sah, fürchtete sie, dass es sich nicht ausgehen werde. "Ich wusste, wer noch oben steht."

Hütter versucht, sich vor den weiteren Rennen (Teamkombi und SuperG sind noch geplant) nicht die gute Laune verderben zu lassen, die sie hier bei den Olympischen Spielen bereits aufgesaugt hat. "Es ist Skifahren. Ich habe mir geschworen, nach all meinen Verletzungen, keine emotionale Achterbahnfahrt zuzulassen, mich nicht auseinanderreißen zu lassen."

"Das Resultat trübt die Stimmung"

Hütter, die einen Saisonsieg einfahren konnte aber sonst eher eine schwierige Saison durchmacht, war sehr schnell unterwegs. "Die Ski haben mich angeschoben, ich hatte ein richtig gutes Gefühl. Es hat irrsinnig Spaß gemacht." Ohne den Fehler, ist sie sicher, hätte sie mit Sofia Goggia mithalten können, die 0,27 Sekunden vor ihr lag.

"Das Resultat trübt natürlich die Stimmung, aber ich darf mich davon nicht verrückt machen lassen."

Am zweiten Tag war es dann endlich soweit mit den ersten Medaillen für Österreich bei diesen Olympischen Winterspielen in Mailand-Cortina

Und es war den ÖSV-Snowboardern vorbehalten, den österreichischen Medaillenreigen zu eröffnen, auf eindrucksvolle Weise.

Im Parallel-Riesentorlauf raste Benjamin Karl zur Goldmedaille und wiederholte damit seinen Olympiasieg von 2022. Sabine Payer gewann die Silbermedaille.

Benjamin Karl sorgte damit für einen glänzenden Abschluss seiner Karriere. Der 40-jährige Niederösterreicher bezwang im Finale den Koreaner Kim Sangkyum und ließ danach seinen Emotionen freien Lauf.

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