Gold und Silber: Glanzstunde der ÖSV-Snowboarder bei Olympia
Am zweiten Tag war es dann endlich soweit mit den ersten Medaillen für Österreich bei diesen Olympischen Winterspielen in Mailand-Cortina.
Und es war den ÖSV-Snowboardern vorbehalten, den österreichischen Medaillenreigen zu eröffnen, auf eindrucksvolle Weise.
Im Parallel-Riesentorlauf raste Benjamin Karl zur Goldmedaille und wiederholte damit seinen Olympiasieg von 2022. Sabine Payer gewann die Silbermedaille.
Benjamin Karl sorgte damit für einen glänzenden Abschluss seiner Karriere. Der 40-jährige Niederösterreicher bezwang im Finale den Koreaner Kim Sangkyum und ließ danach seinen Emotionen freien Lauf.
Karl holte Gold
Für Karl war es die vierte Medaille bei Olympia nach Silber in Vancouver 2010, Bronze 2014 in Sotschi und Gold in Peking 2022. Nach dieser Saison beendet er die Karriere.
Sabine Payer belohnte sich in Livigno mit Silber endlich für ihre Hartnäckigkeit und beendete mit einem Glanzmoment ihren hartnäckigen Olympia-Fluch.
Sabine Payer bejubelte den Gewinn der Silbermedaille
Sieg gegen Ledecka
Auf dem Weg ins Finale bezwang Sabine Payer auch die Tschechin Ester Ledecka, die 2018 und 2022 Olympia-Gold gewonnen hatte.
Im Endlauf musste die 33-Jährige nach einem Fehler dann einer anderen Tschechin den Vortritt lassen: Zuzana Maderova gewann überraschend Gold.
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