Cornelia Hütter zum 4. Mal 4. bei einem Großereignis: "Es tut weh"

Conny Hütter im Ziel der Olympiaabfahrt von Cortina
In der Olympiaabfahrt von Cortina verpasste Hütter die Medaillen um 27 Hundertstelsekunden.

4. im WM-SuperG von Vail 2015, 4. in der WM-Abfahrt von Courchevel/Meribel 2023, 4. in der WM-Abfahrt von Saalbach 2025 und jetzt der vierte Platz in der Olympia-Abfahrt von Cortina d'Ampezzo hinter Breezy Johnson (USA), Emma Aicher (GER) und Sofia Goggia (ITA). 

Cornelia Hütter hat bereits Erfahrung mit "Blech" bei Großereignissen. Aber dass es deswegen weniger schmerzen würde, kann sie nicht behaupten.

"Es tut weh. Aber ich habe eine Passage total verhaut", gibt sie zu. Als sie im Ziel den Dreier aufleuchten sah, fürchtete sie, dass es sich nicht ausgehen werde. "Ich wusste, wer noch oben steht."

Hütter versucht, sich vor den weiteren Rennen (Teamkombi und SuperG sind noch geplant) nicht die gute Laune verderben zu lassen, die sie hier bei den Olympischen Spielen bereits aufgesaugt hat. "Es ist Skifahren. Ich habe mir geschworen, nach all meinen Verletzungen, keine emotionale Achterbahnfahrt zuzulassen, mich nicht auseinanderreißen zu lassen."

"Das Resultat trübt die Stimmung"

Hütter, die einen Saisonsieg einfahren konnte aber sonst eher eine schwierige Saison durchmacht, war sehr schnell unterwegs. "Die Ski haben mich angeschoben, ich hatte ein richtig gutes Gefühl. Es hat irrsinnig Spaß gemacht." Ohne den Fehler, ist sie sicher, hätte sie mit Sofia Goggia mithalten können, die 0,27 Sekunden vor ihr lag.

"Das Resultat trübt natürlich die Stimmung, aber ich darf mich davon nicht verrückt machen lassen."

Ortlieb nach Sturz unverletzt

Ihre ÖSV-Teamkollegin Nina Ortlieb war ebenfalls gut unterwegs, bis sie in einer Kurve wegrutschte. Ihr Sturz verlief glimpflich, außer "ein paar blaue Flecken" habe sie nichts abgekriegt. "In der Abfahrt ist gar kein Spielraum für Fehler, das hat man heute gesehen. Das wird sofort bestraft."

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