Siegesserie gestoppt: Doch Lilli Tagger ist weiter auf dem Vormarsch
Starke Entwicklung: Lilli Tagger wird am Montag auf Rang 115 liegen.
Ein Siegeslauf ist beendet, die Hoffnung auf eine große Karriere lebt freilich weiter. Lilli Tagger war mit neun Siegen in Folge im Tennisgepäck zum Finale des WTA-125-Turniers in Mumbai angetreten, musste sich dort aber der Thailänderin Mananchaya Sawangkaew 4:6, 3:6 geschlagen geben.
Tagger verpasste damit ihren größten Titel, dieser bleibt der Turniersieg in der Vorwoche in Fudschaira in den Emiraten (WTA-100).
Freilich, geht es nach Experten, wird sich die Osttirolerin, die am 17. Februar junge 18 wird, nicht allzulange aufhalten. Nach ihrem Triumph 2025 bei den French Open im Juniorenbewerb (sie gewann als erste Österreicherin einen Titel bei einem Grand-Slam-Turnier), reüssierte sie alsbald auch auf der Profi-Tour.
Beim WTA250er-Event im chinesischen Jiujiang wurde sie nach Siegen über Topspielerinnen erst im Finale gestoppt, das Grand-Slam-Debüt bei den Profis bei den Australian Open vor wenigen Wochen endete nach zwei Siegen erst in der 3. Qualifikationsrunde. Am Montag wird Tagger auf Rang 115 aufscheinen – so weit oben wie noch nie.
Nur eine Zwischenstation. „Ich würde mich sehr wundern, wenn sie in zwei Jahren nicht in den Top 20 steht“, sagt Toptrainer Günter Bresnik, der viele Talente nach oben brachte. „Sie ist fokussiert und hat das richtige Umfeld.“ Damit meint Bresnik vor allem Trainerin Francesca Schiavone. „Sie lebt für ihre Arbeit.“
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