Sport-News

Als Cristiano Ronaldo 2006 in Deutschland seinen ersten Treffer bei einer WM bejubelte, war Lamine Yamal noch nicht auf der Welt. Zwei Jahrzehnte später stehen sich die zwei heute (21 Uhr) in Arlington gegenüber und inszenieren ein Achtelfinale der Generationen: Da der Altstar Ronaldo, der mit 41 Jahren immer noch unumschränkte Anführer der Portugiesen, dort der junge Liebling der Massen, Yamal (18), der nicht nur die spanischen Fans verzückt.

„Es ist natürlich eine Ehre, gegen Cristiano zu spielen“, versicherte Lamine Yamal um im selben Atemzug klarzustellen, dass er mit Sicherheit nicht vor der portugiesischen Legende in Ehrfurcht erstarren wird. „Wir sind Spanien, wir haben vor niemandem Angst.“

Oliver Glasner wird auch in der Saison 2026/27 Cheftrainer einer Premier-League-Mannschaft sein.

Nach dem Aus beim Londoner Klub Crystal Palace, mit dem der 51-Jährige die UEFA Conference League, den FA Cup sowie den FA Community Shield gewann, wird Glasner die Geschicke bei Nottingham Forest übernehmen.

Der Traditionsklub belegte noch im Vorjahr mit 44 Punkten Rang 16 im englischen Oberhaus und lag damit zwischen Crystal Palace und Tottenham Hotspur. Eigentümer Evangelos Marinakis gibt sich erfreut über die Verpflichtung des Österreichers: „Oliver ist ein Gewinner. Er ist durch seine Führungsqualitäten, seine Persönlichkeit und seine Art des Fußballs erfolgreich. Wir glauben, dass er die richtige Person für das nächste Kapitel ist. Ich freue mich, ihn in unserem Klub willkommen zu heißen.“

Vertrag läuft drei Jahre

Von Seiten Glasner heißt es: „Mein Fokus liegt darauf, die Spieler und den Stab kennenzulernen. Ich freue mich auf die Zukunft und werde unermüdlich daran arbeiten, diesen tollen Klub mit Stolz zu repräsentieren. Ich freue mich darauf, loszulegen.“

Vertragsdetails gibt es ebenfalls: Das neue Arbeitspapier läuft bis 2029. Laut englischen Medienberichten soll das Gehalt bei 15 Millionen Euro jährlich liegen.

Der amtierende MotoGP-Vizeweltmeister Alex Marquez wird ab der Saison 2027 für Red Bull KTM Factory Racing an den Start gehen. Zugleich endet die vierjährige Amtszeit beim Ducati-Kundeteam Gresini, mit denen der 30-Jährige vier Grand-Prix-Siege feierte. Für die Italiener werden bis einschließlich 2028 Joan Mir und Daniel Holgado fahren.

KTM ist der dritte Hersteller, für den der jüngere Marquez-Bruder in der „Königsklasse“ fahren wird. Vor Ducati war er bereits bei Honda heimisch. In der Garnitur der Mattighofener fuhr er allerdings bereits 2013 in der Moto3-WM.

„Wir sind unfassbar stolz und froh, dass wir ein außergewöhnliches Talent wie Alex Marquez für uns gesichert haben. Er bringt nicht nur herausragendes Können und Renntaktik mit, sondern auch Entschlossenheit und eine Siegermentalität, die perfekt zu unserer DNA passen. Gemeinsam verfolgen wir ein klares Ziel: die KTM RC16 auf die nächste Stufe zu heben und ganz vorne in der MotoGP mitzukämpfen“, freut sich Motorsportchef Pit Beirer.

Die Scuderia Ferrari feierte dank Charles Leclerc den 250. Sieg in der Formel 1. Während der Traditionsrennstall die Korken knallen ließ, erlebte der italienische Jungstar Kimi Antonelli eine sportliche Katastrophe.

Der Mercedes-Pilot absolvierte seinen Boxenstopp erst nach 35 Runden und hatte daher frischere Reifen als der Monegasse. Sukzessive holte der 19-jährige WM-Leader mitsamt der schnellsten Rennrunde auf Leclerc auf, bis die Copse-Kurve für einen bitteren Einschnitt in das Rennen sorgte. 

Was war passiert? Bei der Überfahrt des Randsteins brach offenbar ein Teil an der Radabdeckung. Dieses verkeilte sich anschließend in der Radaufhängung, das Lenkrad des Antonelli-„Silberpfeils“ stand in der Folge schief, wie in der Onboard-Aufnahme zu sehen gewesen ist.

Weil Max Verstappen seinen Red Bull ins Kiesbett der Stowe-Kurve setzte, endete der Großbritannien-GP hinter dem Safety-Car. Antonelli lag zu dem Zeitpunkt zwar in den Punkterängen, wegen einer Zeitstrafe fiel er jedoch auf Rang 15 zurück und blieb damit zum zweiten Mal in dieser Saison ohne Zählbares.

„Schwer zu verdauen“

Der WM-Leader war nach der Zieldurchfahrt sichtlich frustriert. „Ich konnte es nicht glauben, weil es immer schlimmer wurde“, sagte er im Nachgang. „Als ich zum letzten Mal aus der Boxengasse gefahren bin, war das Auto noch einigermaßen fahrbar. Aber mir fehlte so viel Abtrieb, aber ich denke, dass der zehnte Platz dennoch drin gewesen wäre.“

Zwei Nuller in drei Rennen sei „schwer zu verdauen“, betonte Antonelli. In Barcelona lag er auf dem zweiten Platz, in Silverstone kämpfte er gegen Leclerc um den Sieg. „Ich denke, wir hatten eine echte Chance und ich war in Schlagdistanz. Es ist eine Schande, dass ich nicht einmal die Chance gehabt habe, (Leclerc anzugreifen). Aber es ist, wie es ist.“

Die Daily Mail schrieb ihrerseits von „zehn katastrophalen Runden“, die der Wolff-Schützling erlebte. Bei Mercedes herrscht nun vor dem Belgien-GP am 19. Juli Hochbetrieb: Wolff versicherte, dass man in der Fabrik nun der Ursache auf den Grund gehen werde, um künftige Defekte, die nicht zum ersten Mal in der Saison bei den „Silberpfeilen“ aufgetreten sind, ausschließen zu können.

Der KURIER-Sport empfiehlt

Merkliste

Hier können Sie interessante Artikel speichern, um sie später zu lesen und wiederzufinden.