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Die neuen argentinischen Personalausweise sind ein Dokument der großen Leidenschaft, die dieses Land eint. Vom Rio Mojinete im Norden bis tief hinunter nach Feuerland. Seit Kurzem zieren die Personalausweise drei Sterne. 

Offiziell aus Gründen der Ästhetik, aber für die Argentinier haben die Sterne Symbolkraft: Sie stehen für drei WM-Titel: 1978, 1986 und 2022.

Wenn ein Tennisspieler auf den Namen Luca van Assche hört, dann darf man getrost davon ausgehen, dass er sich auf Sand wohlfühlt. Nicht von ungefähr hat der 22-jährige Franzose als Junior die French Open gewonnen.

Im Endspiel des ATP-125-Turniers in Parma machte nun auch Sebastian Ofner Bekanntschaft mit Van Assche - und Österreichs Nummer 1 ging dabei als Verlierer vom Platz.

3. Dreisatzpartie in Folge

Sebastian Ofner konnte im Finale des mit 203.900 Euro dotierten Turniers zwar den ersten Satz mit 6:2 für sich entscheiden, danach behielt aber Luca van Assche souverän die Oberhand.

Die Schweeeeden sind ein gaaaaaaaaaaanz harter Brockkkkken. Wer kennt ihn nicht, diesen legendären Sager von ORF-Sportreporterlegende Hans Huber. Im zweiten Gruppenspiel präsentierten sich besagte Schweden freilich als ganz angenehmer Gegner – die Niederlande feierten einen 5:1-Kantersieg.

Man kann davon ausgehen, dass Bondscoach Ronald Koeman nach dem späten Gegentreffer zum 2:2 im Auftaktmatch gegen Japan etwas lauter geworden ist. So aufgedreht, energisch und stürmisch wie die Niederländer ihr zweites Spiel gegen die Schweden in Angriff nahmen.

100. WM-Tor für die Niederlande

Nach einer guten Viertelstunde lagen die Oranje bereits hochverdient mit 2:0 voran. Und dabei zeichnete sich ein Mann aus, der im ersten Match erst 5 Minuten vor dem Schlusspfiff auf das Spielfeld gekommen war: Brian Brobbey.

Der Neue in der Startelf bestätigte seine Nominierung mit einem schnellen Doppelpack: Zwei Mal innerhalb von 12 Minuten war Brobbey (5., 17.) nach überfallsartigen Angriffen über die Flügel zur Stelle. Das 2:0 war obendrein ein Treffer für die Geschichtsbücher: Brobbey erzielte das 100. niederländische Tor bei einer WM.

Schwedische Druckphase

Die völlig desolaten Schweden mussten einem in dieser Phase fast ein wenig leidtun. In der obligaten Trinkpause dürfte dann aber der schwedische Teamchef Graham Potter die richtigen Worte gefunden haben. 

Denn plötzlich präsentierten sich die Skandinavier im umgestellten 4-4-2-System wie ausgewechselt und erinnerten an jenes Team, das im ersten WM-Match Tunesien mit 5:1 abgefertigt hatte.

Der zweite Teil der ersten Halbzeit gehörte eindeutig den Schweden, allein sie konnten aus der Überlegenheit kein Kapital schlagen. Mehrere Male rettete der niederländische Goalie Bart Verbruggen in extremis, ein Kopfballtor von Gustav Lagerbielke wurde wegen einer knappen Abseitsstellung aberkannt.

Nächster Doppelpack

Nach dem Seitenwechsel schlugen die Niederländer dann aber wieder eiskalt zu. Mit einem anderen Torschützen, aber mit der gleichen Strategie. Erneut wurde der Angriff über die Seite lanciert, Cody Gakpo musste den Ball nur mehr zum 3:0 über die Linie drücken (47.).

Auch der Liverpool-Offensivmann sollte im Doppelpack treffen: Nur wenige Minuten später erhöhte Gakpo auf 4:0 (54.).

Die deutliche Führung ließ die Oranje ein wenig nachlässig werden. Beim Anschlusstreffer durch Anthony Elanga (59.) zum 1:4 sah die Verteidigung nicht gut aus. Kurz vor Schluss stellte Crysencio Summerville den Endstand her – 5:1.

Die Niederländer treffen im letzten Gruppenspiel auf Tunesien und können bereits für die K.-o.-Phase planen. Auf Schweden wartet noch das Duell mit Japan.

Jahr für Jahr versuchen die Bundesliga-Absteiger, schnell in der 2. Liga Fuß zu fassen und wenn möglich gleich wieder aufzusteigen. Gelungen ist das in diesem Jahrtausend aber noch keinem Verein.

Auch Ried und Lustenau benötigten eine längere Anlaufphase, bevor es wieder nach oben gegangen ist.

Kommende Saison startet Blau-Weiß dieses schwierige Projekt.

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