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Das schwierige Projekt Wiederaufstieg: Blau-Weiß Linz geht ins Risiko

Nach dem bitteren Gang in die 2. Liga bastelt Blau-Weiß an einem Kader für die Rückkehr in die Bundesliga. In diesem Jahrtausend gibt es kein Vorbild für die Linzer.
Von der Austria nach Linz: Stürmer Vucic

Jahr für Jahr versuchen die Bundesliga-Absteiger, schnell in der 2. Liga Fuß zu fassen und wenn möglich gleich wieder aufzusteigen. Gelungen ist das in diesem Jahrtausend aber noch keinem Verein.

Auch Ried und Lustenau benötigten eine längere Anlaufphase, bevor es wieder nach oben gegangen ist.

Kommende Saison startet Blau-Weiß dieses schwierige Projekt.

In den 90er-Jahren hatte der FC Linz damit Erfolg. Wahrscheinliche Konkurrenten sind der ambitionierte Regionalliga-Meister Wacker Innsbruck, Vizemeister SKN St. Pölten, Vienna und vielleicht auch wieder die Admira.

Blau-Weiß hat sich entschieden, an Cheftrainer Köllner und Sportchef Schößwendter festzuhalten. Aus Hartberg kam Videoanalyst und Scout Zoccola.

Basteln am Kader 

Seither wird am Kader gebastelt. Den Anfang machten der Sechser Karim Conte (Wels) und Linksverteidiger Felix Ruschke (Rostock). Für die Offensive kommen Nico Grimbs (Schweinfurt) und Filip Ristanic (Admira).

Romeo Vucic in einem Zweikampf

Romeo Vucic verlässt die Austria

Und nun legt Blau-Weiß mit zwei Offensivspielern nach, die Erfahrung in der Bundesliga haben: Es kommen der 32-jährige Flügelspieler Dominik Frieser, der einst für Lokalrivale LASK und zuletzt für den GAK spielte, sowie der 23-jährige Austria-Stürmer Romeo Vucic.

Schößwendter ist zufrieden: "Romeo bringt nicht nur eine gute Dynamik, sondern auch eine sehr gute technische Ausbildung und das richtige Mindset mit. Wir sind uns sicher, dass er nach seiner verletzungsbedingten Pause im vergangenen Jahr bei uns wieder richtig durchstarten kann."

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