Erneut Aufgabe: Was ist mit Potapowa los?
Kurze Arbeitszeiten für Anastasia Potapowa
Die Rasensaison ist für Österreichs Topspielerin Anastasia Potapowa bisher eine eher wenig arbeitsintensive Zeit. In der Vorwoche musste die 25-Jährige wegen einer Erkrankung in s’Hertogenbosch im Achtelfinale gegen die Türkin Zeynep Sönmez beim Stand von 1:6 und 0:2 aufgeben.
Dieses Mal in Leipzig trat sie nach einem 1:6 den zweiten Satz gar nicht mehr an. Potapowa, die eine großartige Sandplatz-Saison gespielt hatte, schüttelte nach 29 Minuten der Russin Jekaterina Alexandrowa die Hände zum Sieg.
Die 25-Jährige ließ sich gegen Alexandrowa beim Stand von 1:4 im Rücken-Nacken-Bereich in einer medizinischen Auszeit behandeln. Bis Wimbledon, wo der erste Aufschlag am 29. Juni erfolgt, soll sie aber fit werden. "Anastasia hatte sich erkältet und braucht nun etwas Zeit zur Genesung", sagt ihr Management.
Viel darf man von den Österreicherinnen in Wimbledon nicht erwarten. Lilli Tagger, wie Potapowa fix im Hauptbewerb, steigt erst in die Rasensaison ein. Sinja Kraus verlor in Berlin bereits in der ersten Qualifikationsrunde, Julia Grabher spielt überhaupt auf Sand. Allesamt sind aber nicht als Rasenspezialistinnen bekannt.
Von den Männern probiert sich diese Woche nur Jurij Rodionov auf Rasen, der Davis-Cup-Held spielt bei einem Challenger in Dublin. Die anderen ÖTV-Asse spielen auf Sand.
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