Sport-News

Golfprofi Sepp Straka liegt zur Halbzeit des mit 20 Millionen Dollar dotierten PGA-Turniers auf Hilton Head Island/South Carolina auf Rang vier. Der Österreicher spielte am Freitag beim Signature-Event RBC Heritage eine 67er-Runde (vier unter Par) und machte damit sechs Plätze gut. "Es hat sich sehr schwierig gespielt. Es war ziemlich windig, ziemlich schwer einzuschätzen. Mein Caddy hat das sehr gut gemacht, wir haben sehr wenige Fehler mit dem Wind gehabt", sagte Straka.

Nach fünf Birdies und einem Schlagverlust hält der gebürtige Wiener, der am Donnerstag mit einer 66 gestartet war, bei gesamt neun unter Par. Straka hat damit eine gute Ausgangsposition auf eine Topplatzierung bei dem stark besetzten Turnier. "Wenn ich einfach so weiterspiele, ist es gut genug." Mit einem besseren Score gingen nur der Engländer Matt Fitzpatrick (14 unter Par), der Norweger Viktor Hovland (13) und der US-Amerikaner Harris English (10) ins Wochenende.

Es war ein hartes Stück Arbeit und ein zähes Ringen, bis die Frauen im Fußball endlich Fuß fassen konnten. So gab es etwa in Deutschland bis 1970 sogar ein striktes Fußballverbot für Frauen

Dieser Sport würde „Schicklichkeit und Anstand“ verletzten, betonte seinerzeit der Fußballbund. Erst seit 1982 haben die Nachbarn ein eigenes Nationalteam, Österreich zog im Jahre 1990 nach. Ein Jahr später wurde die erste Frauen-WM veranstaltet.

Frauen mit Pfiff

Zu den Pionierinnen zählt Nicole Petignat, die Schweizerin leitete 1999 als erste Schiedsrichterin ein Spiel in der höchsten Schweizer Liga. Im Jahr 2000 war Petignat in Österreich beim Bundesliga-Match Sturm – Ried im Einsatz, 2003 kam sie erstmals in der Champions League zum Einsatz. 

In Deutschland durfte Bibiana Steinhaus-Webb ab 2017 in der Bundesliga pfeifen, in der englischen Premier League gab Rebecca Welch 2023 ihre Premiere – und musste sich frauenfeindliche Fangesänge anhören.

Auf der Friedhofstribüne herrscht a Stimmung, wia seit Lebtag no net woa. Der Wiener Sport-Club kehrte zurück in sein Zuhause an die Dornbacher Alszeile. Das gewohnte Wohnzimmer erstrahlte in neuem, renovierten Gewand. Während andere Vereine zur Stadioneröffnung Chelsea, Bayern München oder den FC Barcelona einladen, zelebrierte der Sport-Club die Wiedereröffnung in einem echten Schmuckkästchen stilgerecht in der Regionalliga Ost gegen Horn.

Schon 90 Minuten vor Spielbeginn schlängelten sich die Fans durch die Alszeile, sie zählten den Countdown zur Öffnung der Tore runter, um als Erste auf der legendären Friedhofstribüne ihren Platz zu finden. Die zur Fußgängerzone umfunktionierten Kainzgasse lud unter anderen auch Gernot Zirngast zum gemütlichen Flanieren ein. Der frühere Profi war 1994 der letzte Sportklub-Spieler, dem in der 1. Bundesliga ein Tor gelungen war.

Christian Keglevits wurde etwas weiter am Eck zur Hernalser Hauptstraße gesichtet vor der „Annemarie“, dem Lokal beim Platz. Georg Weigl, Miteigentümer und Sport-Club-Vorstand, hatte die Parole des Abends auf seinem Shirt stehen: „Dornbach – coming home“.

Die SV Ried hat zumindest für einen Tag die Führung in der Qualifikationsgruppe der Fußball-Bundesliga übernommen. Die Innviertler schafften am Freitag mit einem 1:1 (0:0) beim GAK ein hochverdientes Remis und liegen einen Punkt vor Altach und zwei Zähler vor den Grazern. Nach der Führung der Heimischen durch Ramiz Harakate (47.) glich Nikki Havenaar in der 69. Minute aus. Am Dienstag stehen sich die zwei Mannschaften wieder gegenüber, diesmal in Ried.

Von der jüngsten Heimstärke des GAK, in Liebenau zuletzt dreimal siegreich, war in der ersten Halbzeit wenig zu sehen. Ried war die dominierende Elf und spielte sich eine Vielzahl guter Möglichkeiten heraus. In der 20. Minute wurde es für die Grazer gleich zweimal richtig brenzlig. Zunächst landete ein Schuss von Antonio van Wyk an der Stange, nach der folgenden Ecke kam Kingstone Mutandwa zum Kopfball, Torhüter Franz Stolz wehrte reaktionsschnell ab.

Ried spielt seine Standard-Stärke aus

Personell unverändert, aber spielerisch verbessert kam der GAK aus der Kabine und jubelte bald über die Führung. Nach einem missglückten Klärungsversuch von Michael Sollbauer fiel der Ball vor die Füße von Harakate, der zum elften Mal in dieser Saison traf. Die Rieder übernahmen aber zusehends wieder das Kommando und blieben brandgefährlich. Jonas Mayer (54.) und Mutandwa (61.) vergaben Riesenchancen, auf ihre Stärke bei Standards konnte sich die Mannschaft von Maximilian Senft aber einmal mehr verlassen. Nach einem Freistoß von Philipp Pomer köpfelte Havenaar zum Ausgleich ein (69.). Zum ersten Sieg gegen den GAK seit 19 Jahren reichte es aber nicht mehr, beinahe wäre es sogar noch eine Niederlage geworden. In der 91. Minute fehlte dem GAK bei einem Satin-Schuss aus der eigenen Hälfte auf das leere Tor nur wenig auf das Siegestor.

Vor dem Anstoß wurde mit einer Trauerminute dem am Vortag bei einem Verkehrsunfall verstorbenen Ex-Torhüter Alexander Manninger gedacht, der vom GAK 1997 zu Arsenal gewechselt war und in London eine erfolgreiche internationale Karriere gestartet hatte.

Die besten Speed-Kletterer Österreichs kommen am Samstag nach St. Pölten. Im Sportzentrum NÖ steigen die Staatsmeisterschaften in der Sparte Speed.

Ausgetragen werden die allgemeine Klasse sowie die Nachwuchsbereiche U13, U15 und U17.

Eine kurze Anreise haben die Kletterer aus Herzogenburg. Die konsequente Nachwuchsförderung des örtlichen Vereins zeigt Wirkung: So schaffte Johanna Nagl zuletzt einen neuen österreichischen Rekord.

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