Sport-News

Ryan Fosso verlässt Sturm Graz nach nur einem halben Jahr wieder. Der 24-Jährige wechselt zu Standard Lüttich nach Belgien. Zuletzt hatten mehrere Klubs um den Mittelfeldspieler geworben.

Fosso war erst im Winter von Fortuna Sittard in die Steiermark gekommen, mit seiner Rolle als Wechselspieler zuletzt aber unzufrieden. Nun entsprach Sturm seinem Wechselwunsch. Über die Ablösesumme machten die Klubs keine Angaben, zuletzt war von knapp unter einer Million Euro die Rede.

„Ryan ist ein Musterprofi und absoluter Teamplayer, daher haben wir seinem Wechselwunsch entsprochen und sind mit Standard Lüttich zu einer guten Übereinkunft gekommen“, erklärte Sturms Geschäftsführer Sport Michael Parensen.

Die Reise der Austria durch Europa geht weiter. Die Veilchen setzten sich gegen Beitar Jerusalem mit 4:2 im Elfmeterschießen durch. Nach 90 und 120 Minuten war es 1:2 gestanden. Der nächste Gegner im Play-off der Conference League heißt Braga.

Die Austria begann mit breiter und frisch bedruckter Brust. Der neue Sponsor sollte den Veilchen mehr Biss verleihen. Die Anfangsminuten der Partie waren von Zweikämpfen geprägt. Die Veilchen probierten es diesmal mit der Viererkette von Beginn an, die hatte im Hinspiel gegen die Israelis in der zweiten Hälfte hervorragend funktioniert.

Rapid hat die angekündigte Veränderung in der sportlichen Führung vollzogen. Wolfgang Fiala wechselt von der SV Ried nach Hütteldorf und wird bei den Grün-Weißen die bislang unbesetzte Rolle des Technischen Direktors übernehmen. Das gab Rapid am Donnerstag bekannt.

Damit setzten die Hütteldorfer jene Strukturänderung um, die bereits vor dem Saisonende angekündigt worden war. Damals berichtete der KURIER, dass es bei Rapid nicht zu einem Köpferollen, sondern zu einer Neuordnung der sportlichen Leitung kommen soll. 

Für diese Bereiche wird Fiala bei Rapid zuständig sein

Ziel sei es, jene Bereiche abseits des Spielfeldes zu verbessern, in denen in den vergangenen Jahren nicht das Optimum herausgeholt wurde.

Wenn Timo Hammarberg und Tim Berger von ihrem ersten großen Coup als Beachvolleyballer erzählen, dann müssen sie unweigerlich grinsen. 

Es war im Sommer 2024, als die beiden jungen Österreicher im Hamburg dem Brasilianer Evandro einen Schlagabtausch lieferten, einem Weltmeister seines Faches (2017) und zigfachen Champion.

Die Nobodys smashten Evandro und seinen Partner Arthur mit 2:0 ab und sorgten für eine faustdicke Überraschung. „Evandro hat sich damals gedacht: Zwei österreichische Kinder in der ersten Runde, was soll da schon passieren?“, erzählt Timo Hammarberg. Nachsatz: „Leider unterschätzt uns inzwischen keiner mehr.“

Einzug ins EM-Achtelfinale

Das ist aber auch schon so ziemlich das einzige Dilemma, in dem Timo Hammarberg (22) und sein Partner Tim Berger (21) stecken. Die jungen Nobodys haben sich in Windeseile im Beachvolleyball einen Namen gemacht und zählen mittlerweile zu den besten Teams der Welt.

Der Burgenländer Christian Giefing hat die Schwimm-EM-Vorläufe über 200 m Kraul für sich entschieden. In 1:44,96 Min. verbesserte der 18-Jährige in Paris den am 26. Juni 2022 von Felix Auböck bei der Budapest-WM fixierten OSV-Rekord um 0,15 Sek., seine eigene vor vier Wochen bei der Junioren-EM in München fixierte Bestmarke drückte Giefing um 92 Hundertstel. 

Damit unterbot er erstmals das Olympia-Limit für 2028, Gültigkeit erhalten erbrachte Normen aber erst am 1. März 2027. 

„Ich bin gestern mit dem Gedanken schlafen gegangen, voll zu schwimmen“, sagte Giefing. „Dass es 1:44 wird, habe ich nicht erwartet - auch nicht, wie ich geschwommen bin. Es hat sich relativ gut angefühlt.“

Er hoffe auf Erreichen des Finales am Freitagabend. Die Vorschlussrunde ist am Donnerstag für 18:41 Uhr angesetzt, gut eine dreiviertel Stunde vor dem Endlauf über 200 m Brust mit dem Salzburger Luka Mladenovic. Giefing nannte es „ein unfassbares Gefühl, den Felix auf 200 m abzulösen. Ich glaube, dass es noch ein wenig schneller gehen könnte. Überhaupt, wenn ich gegen Schnellere schwimme.“

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