Sport-News

Von Fabio Tartarotti

Mit Roland Braunschmidt zieht sich ein langjähriger Schiedsrichter-Veteran aus der Regionalliga Ost zurück. Beim 3:0-Heimsieg gegen Leobendorf am Sport-Club-Platz pfiff er zum letzten Mal eine RLO-Partie. „Es war unbeschreiblich schön. Mein Traum, vor den geilsten Fans in der RLO und in einem wunderschönen Stadion meinen Abschied zu feiern, ist in Erfüllung gegangen“, erklärte der Haudegen nach seinem letzten Abpfiff. 

Nach einem Vierteljahrhundert in der Liga und 15 Jahren Bundesligaerfahrung als Assistent wird Braunschmidt künftig nur mehr für den Burgenländischen Landesverband pfeifen. Seine Karrierestatistiken können sich sehen lassen: 953 Spiele, 2.557 Gelbe und 85 Rote Karten

Es kommt knüppeldick für das Schweizer Eishockey-Nationalteam. Bei den letzten drei Weltmeisterschaften standen die Eidgenossen immer im Endspiel - nur aus dem erhofften ersten WM-Titel wurde es nichts.

Auch bei der Heim-WM reichte es für die Schweizer nur zu einem Titel: Sieger der Herzen.

Im Endspiel der Heim-WM fielen die Schweizer knallhart auf den Boden der Realität: Finnland vereitelte den ersehnten Coup der Eidgenossen und sicherte sich den WM-Titel.

Von Fabio Tartarotti

Mit einem sensationellen 4:0-Heimsieg gegen den frischgebackenen Meister SV Gloggnitz hat der FavAC tatsächlich den Klassenerhalt in der Regionalliga-Ost fixiert. Eine beeindruckende Leistung, wenn man zurückblickt – nach neun Spieltagen war der FavAC mit null Punkten Tabellenschlusslicht, alle Zeichen deuteten auf Abstieg. Die Mannschaft von Herbert Gager wuchs in der Rückrunde aber über sich hinaus und wurde mit mehreren Überraschungssiegen zum Angstgegner der Topteams. Der FavAC belegt in der Formtabelle seit der Winterpause sogar Rang vier und darf nun am Ende einer monatelangen Aufholjagd endlich aufatmen: „Gratulation an das gesamte Team – wir haben das Unmögliche geschafft“, freute sich der emotionale Teammanager Thomas Friz nach dem gelungenen Klassenerhalt.

Felix Gall hat den Giro d'Italia als Gesamtzweiter beendet und damit den größten Erfolg seiner Radsportkarriere gefeiert. Der Osttiroler musste sich nur dem souveränen Gesamtsieger Jonas Vingegaard (Visma) aus Dänemark geschlagen geben, der mit einem Vorsprung von 5:22 Minuten auf den Decathlon-Kapitän seinen ersten Giro-Triumph bejubelte. Den Tagessieg auf der 21. und letzten Etappe der 109. Italien-Rundfahrt in Rom holte sich Lokalmatador Jonathan Milan im Massensprint.

Gall radelte bei den Bergankünften fünfmal auf den zweiten Tagesrang, nur Vingegaard war stets unantastbar. Der 29-Jährige vollendete nach den Erfolgen bei der Tour de France (2022, 2023) und der Vuelta (2025) seine Grand-Tour-Trophäensammlung. Gall, der außerdem den vierten Platz in der Bergwertung belegte, fuhr indes das beste Ergebnis eines Österreichers bei den drei großen Rad-Rundfahrten ein. Die bisherige Bestmarke hatte Adolf Christian mit einem dritten Gesamtplatz bei der Tour de France 1957 inne.

Auch Edelhelfer Mühlberger in den Top 15

Hinter Gall, der im Vorjahr bei der Tour de France den fünften Platz eingefahren hatte, komplettierte der frühere Giro-Sieger Jai Hindley (+6:25 Min./Red Bull) das Podium. Mit Gregor Mühlberger, Galls Freund und Edelhelfer, auf Platz 15 (+23:53) durfte sich ein weiterer Österreicher über ein starkes Resultat freuen. "Danke Meister!!!", schrieb Gall seinem Decathlon-Kollegen auf Instagram.

Auf dem letzten Teilstück über 131 km durch die Ewige Stadt wurde die Spitze traditionellerweise nicht mehr ernsthaft attackiert. In der Schlussphase präsentierte sich mit Tobias Bayer (Alpecin) auch der dritte Österreicher beim Giro in einer zweiköpfigen Ausreißergruppe, die aber keine Chance auf den Etappensieg hatte. Zeitfahr-Spezialist Filippo Ganna versuchte ebenfalls sein Glück, wurde aber auch eingeholt. Im Sprint feierte Lidl-Profi Milan den ersehnten ersten Tagessieg bei dieser Ausgabe.

Von Fabio Tartarotti

Beim letzten Heimspiel der Saison flossen am Sport-Club-Platz Tränen. Der WSC dominierte Herbstmeister Leobendorf mit 3:0, und gleich mehrere Vereinslegenden verabschiedeten sich vor 4.104-Zuschauern von den Fans des Wiener-Sport-Clubs – allen voran Kapitän Luka Gusic, der nach sechs Spielzeiten beim WSC mit 36 Jahren seine Fußballschuhe an den Nagel hängen wird. „Vor einem Jahr habe ich von genau so einem Moment geträumt – mit einem solchen Sieg vor so einer Kulisse aufzuhören“, sagte der scheidende Abwehrchef, dem die Fans ein eigenes Transparent gewidmet hatten, nach dem Sieg.

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