© REUTERS/FRANCOIS LENOIR

Chronik Österreich
09/16/2020

Auch Belgien erklärt Wien zu Risikogebiet; Hotellerie schwer besorgt

6.660 aktuell Infizierte in Österreich. Lesen Sie nationale wie internationale Entwicklungen zur Corona-Pandemie in unserem Live-Ticker.

von Daniela Wahl, Valerie Krb

  • "Rote Liste": Deutschland erklärt Wien zum Risikogebiet (mehr dazu)
  • Auch Belgien erklärt Wien zu Risikogebiet (mehr dazu)
  • 768 neue Corona-Infektionen in Österreich (mehr dazu)
  • Hochzeitscluster in Niederösterreich weitet sich aus (mehr dazu)
  • Details zur Verlängerung der Corona-Kurzarbeit fixiert (mehr dazu)
  • WK: Wegfall deutscher Gäste wäre Todesstoß für Hotellerie (mehr dazu)
  • Anschober besorgt: Bis zu 1.500 Fälle pro Tag möglich (mehr dazu)
  • Trump: "Könnten in drei, vier Wochen Impfstoff haben" (mehr dazu)
  • Covid-19: Grippe könnte Ansteckungsgefahr erhöhen (mehr dazu)
  • Experte: Mundspülung reduziert Viruslast im Rachen (mehr dazu)
  • Tests: Warum es in Wien oft tagelang dauert (mehr dazu)
  • "Corona-Chaos" in Wien: Neos schalten Stadt-RH ein (mehr dazu)
  • British-Airways-Chef: "Wir kämpfen ums Überleben" (mehr dazu)
  • Wirtschaftsforscher kalkulieren mit zweiter Welle (mehr dazu)
  • Fünf Millionen Fälle: Indien geht der Sauerstoff aus (mehr dazu)
  • Corona-Experte Popper: "Steuern auf ein Problem zu" (mehr dazu)
  • Kurz dreht die Corona-Ampel de facto ab (mehr dazu)

Aktuelle Zahlen

  • 35.073 bestätigte Fälle; 6.660 aktuell Infizierte; 768 neue Fälle von Di auf Mi (Stand 16.09.2020, 11:00 Uhr)
  • 27.655 Genesene, 758 Todesfälle; 1.379.839 Tests (Stand 16.09.2020, 11:00 Uhr)
  • Weltweit 29.576.191 bestätigte Fälle, 20.079.169 Genesene (Stand 16.09.2020, 08:00 Uhr)

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  • "Bevölkerung aufrütteln": Anschober hält an Ampel fest (mehr dazu)
  • Van der Bellen: "Tief Luft holen für das letzte Drittel" (mehr dazu)
  • Allerberger: "Lockdown wäre nicht notwendig gewesen" (mehr dazu)
  • Faßmann: "Schulen und Unis bleiben gelb" (mehr dazu)
  • Cluster an MUK-Privatuni auf 46 Infizierte erhöht (mehr dazu)
  • NÖ: "Bürgermeister könnte Superspreader sein" (mehr dazu)
  • Sieben Bezirke auf "Orange": Was das bedeutet (mehr dazu)
  • Sacher-Hotels kündigen 140 Mitarbeiter (mehr dazu
  • Gates: "Drei, vier" Coronavirus-Impfstoffe Anfang 2021 (mehr dazu)
  • Weltweite Tourismusbranche: 400 Mrd. Euro Verlust (mehr dazu)
  • Israel: Rekordwert an Neuinfektionen binnen 24 Stunden (mehr dazu)
  • Horror-Prognose: 10.000 Milliarden Dollar Verlust durch Pandemie (mehr dazu)
  • Ganz Garmisch ist sauer auf Superspreaderin (mehr dazu)
  • WHO warnt vor Anstieg der Todeszahlen in Europa (mehr dazu)
  • Israel geht in den zweiten Lockdown (mehr dazu)
  • US-Immunologe Fauci: Rückkehr zur Normalität nach Corona erst Ende 2021 (mehr dazu)
  • Bei Coronavirus-Hotline der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) können Sie alle Fragen zum Coronavirus stellen. Sie steht rund um die Uhr unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 555 621 zur Verfügung.
  • Liegt ein Verdachtsfall vor, zeigen Sie Symptome (u.a. Fieber, Husten) oder hatten Sie Kontakt mit einer infizierten Person, dann melden Sie sich bei der Gesundheitshotline 1450

Aktuelle Entwicklungen in der Coronavirus-Pandemie

  • Heute, 07:58 PM

    Trump verspricht Impfstoff "für alle Amerikaner" bis April

    US-Präsident Donald Trump rechnet nach eigenen Angaben damit, dass bis April genug Dosen eines Corona-Impfstoffs für alle Amerikaner verfügbar sind. "Monat für Monat werden hunderte Millionen an Impfdosen verfügbar sein, und wir erwarten, dass wir bis April ausreichend Impfungen für jeden Amerikaner haben", sagte Trump am Freitag.

  • Heute, 07:49 PM

    Frankreich: Finanzminister Le Maire infiziert

    Der französische Finanzminister Bruno Le Maire ist mit dem Coronavirus infiziert. Er sei positiv getestet worden, habe aber keine Symptome, teilte Le Maire am Freitagabend auf Twitter mit. "Ich bleibe für sieben Tage in Isolation", fügte er hinzu. Seinen Pflichten als Finanzminister werde er von zuhause aus nachkommen.

    Le Maire hatte am vergangenen Wochenende an einem Treffen mit seinen EU-Amtskollegen in Berlin teilgenommen. Unter den Teilnehmern des Treffens befand sich auch Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP). Es gilt aber als unwahrscheinlich, dass Le Maire zu diesem Zeitpunkt bereits mit dem Coronavirus infiziert war.

     

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  • Heute, 07:47 PM

    Slowakei: Persönliche Daten von Getesteten ins Internet gelangt

    Wegen eines Datenlecks im staatlichen Gesundheitssystem sind persönliche Daten von nahezu 400.000 auf das Coronavirus getesteten slowakischen Bürgern ungesichert ins Internet geraten. Das bestätigte das Nationale Zentrum für Gesundheitsinformationen NCZI am Freitag.

    Von den getesteten Bürgern sind unter anderem Namen, Geburtsdaten, Adressen, Testergebnisse und Krankheitsverläufe veröffenlticht worden. Das Leck sei aber inzwischen repariert worden, erklärte NCZI-Chef Peter Bielik vor Journalisten. Die Öffentlichkeit sei erst informiert worden, nachdem die Behörde das Datenleck geschlossen hätte, sagte Luptak.

     

  • Heute, 06:52 PM

    Niederlande: Verschärfungen in größeren Städten

    In Amsterdam, Rotterdam und weiteren großen Städten der Niederlande werden die Schutzvorkehrungen gegen das Coronavirus verschärft. In insgesamt sechs besonders betroffenen Regionen dürfen Gaststätten künftig ab Mitternacht keine Gäste mehr einlassen und müssen um 1.00 Uhr schließen, wie die Regierung am Freitag in Den Haag mitteilte.

    Die Maßnahmen treten demnach am Sonntagabend in Kraft. Feiern mit mehr als 50 Personen sind ab dann verboten. Das gilt auch für Feste im Freien.

    Für Veranstaltungen mit mehr Teilnehmern, etwa Konzerte, müssen Genehmigungen beantragt werden. Die Behörden in Amsterdam verfügten zusätzlich, dass die Parks nachts geschlossen werden, um illegale Partys zu verhindern.

    In den Niederlanden zeichnet sich nach Einschätzung der Regierung eine zweite Corona-Welle ab. Das werde durch zunehmende Ansteckungen mit dem Virus Sars-CoV-2 deutlich, sagte Gesundheitsminister Hugo de Jonge. In den Krankenhäusern sei die zweite Welle noch nicht angekommen. "Wir müssen gemeinsam verhindern, dass es so weit kommt." Zuvor hatten die Behörden beinahe 2.000 neue Infektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet - die bisher höchste Zahl.

  • Heute, 06:44 PM

    Irland: Verschärfte Maßnahmen in Dublin

    Die irische Regierung verschärft angesichts eines Anstiegs der Infektionszahlen die Corona-Vorkehrungen in Dublin. In der Hauptstadt dürfen zunächst für drei Wochen keine Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mehr abgehalten werden. Auch Restaurants dürfen keine Gäste mehr im Innenbereich bedienen.

    Ohne entschlossenes Handeln bestehe die Gefahr, dass "Dublin zu den schlimmsten Tagen der Krise zurückkehren könnte", sagt Ministerpräsident Micheal Martin in einer Fernsehansprache.

     

  • Heute, 06:26 PM

    Paris, Nizza und Toulouse verschärfen Corona-Maßnahmen

    Nach Marseille und Bordeaux verschärfen auch Paris, Nizza und Toulouse wegen der stark steigenden Infektionszahlen in Frankreich ihre Corona-Maßnahmen. Die Gesundheitsbehörden riefen die Pariser am Freitag dazu auf, auf private Zusammenkünfte von mehr als zehn Menschen, also auf Geburtstagsfeiern und Treffen mit Familie und Freunden, künftig zu verzichten.

    Auch im öffentlichen Raum sollen Feste und Versammlungen mit mehr als zehn Teilnehmern vermieden oder vorher bei den Behörden angemeldet werden. Die Pariser Universität Sciences Po schloss unterdessen für zwei Wochen ihren Campus, nachdem dutzende Studenten positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Nur eine Woche nach Semesterbeginn gibt es ab Montag nun wieder Online-Lehrveranstaltungen.

    Nizza verschärfte ebenfalls seine Corona-Vorschriften. Großveranstaltungen mit mehr als tausend Teilnehmern sind in der Stadt an der Cote d'Azur künftig ebenso untersagt wie private Treffen von mehr als zehn Menschen am Strand oder in Parks, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Zudem ist der Alkoholausschank ab 20.00 Uhr verboten. Bars müssen um 00.30 Uhr schließen.

    Im südfranzösischen Toulouse schränken die Behörden vor allem das Nachtleben ein. Ab Samstag darf auf öffentlichen Plätzen in der Studentenstadt ab 13.00 Uhr kein Alkohol mehr getrunken werden, der Alkoholausschank ist ab 20.00 Uhr verboten. Musik darf nicht bis auf die Straße schallen, auch das Tanzen ist untersagt.

    Frankreich ist eines der am stärksten von der Corona-Pandemie betroffenen Länder in Europa. Seit einigen Wochen steigen die Infektionszahlen wieder stark an. Am Donnerstag wurde ein neuer Höchststand von fast 10.600 Neuinfektionen binnen 24 Stunden verzeichnet. Erstmals seit Ende der strikten Ausgangssperre im Mai nimmt auch die Zahl der Todesfälle wieder zu, wie die Gesundheitsbehörden am Freitag mitteilten. In dieser Woche starben demnach 265 Menschen an Covid-19. Das waren mehr als doppelt so viele wie in der Vorwoche, als 129 Todesfälle verzeichnet wurden. Insgesamt sind in Frankreich seit März mehr als 31.000 Corona-Infizierte gestorben.

  • Heute, 06:12 PM

    Neue Krisen-Verordnung von Minister Anschober veröffentlicht

    Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hat seine neue Verordnung zur Bekämpfung der Coronakrise am Freitagabend im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Die Regierung reagiert damit auf den neuerlichen Anstieg der Infektionen. Die Maßnahmen treten offiziell mit kommendem Montag in Kraft. Sie betreffen vor allem private Veranstaltungen sowie die Gastronomie.

    Bei dem am Freitag veröffentlichten Bundesgesetzblatt handelt es sich konkret um eine Novelle zur COVID-19-Lockerungsverordnung. Sie finden den Verordnungstext unter diesem Link.

     

  • Heute, 05:56 PM

    Bürgermeister Ludwig: Weitere Teststraße für Wien

    Der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) hat am Freitagabend im ORF-„Wien heute“-Interview eine weitere Coronavirus-Testraße angekündigt. Diese soll beim Ernst-Happel-Stadion für Personen mit geringen Symptomen kommen. Außerdem sollen mobile Teams Gurgeltests bei Schulen durchführen. Im nächsten Schritt sei man dabei, ein Testformat auch für Kindergartenkinder zu finden, sagte Ludwig.

    Die weitere Teststraße soll bereits „in den nächsten Tagen“ zur Verfügung stehen. „Dort können Menschen mit geringen Symptomen sich melden, mit dem eigenen Pkw kommen und werden getestet, nach einem Gespräch mit 1450“, erläuterte Ludwig.

  • Heute, 05:46 PM

    Impfstoffe: Chinesische Hacker stahlen spanischen Laboren Daten

    Chinesische Hacker haben laut einem Zeitungsbericht Informationen von spanischen Laboren gestohlen, die an einem Corona-Impfstoff arbeiten. Welche Informationen genau entwendet worden seien und wann dies geschehen sei, sei allerdings unklar, berichtete die spanische Zeitung "El País" am Freitag unter Berufung auf informierte Kreise.

    Geheimdienstchefin Paz Esteban sprach dem Bericht zufolge von einer "besonders bösartigen Kampagne" gegen an der Corona-Impfstoffsuche beteiligte Labore in Spanien und anderen Ländern.

    Am Donnerstag hatte Esteban vor Journalisten gesagt, während des Corona-Lockdowns in Spanien habe es einen "qualitativen und quantitativen" Anstieg von Cyberangriffen gegeben. Die Hacker hätten es auf "sensible Bereiche wie Gesundheitsversorgung und die Pharma-Industrie" abgesehen. Weil dies auch für andere Länder gelte, die an der Suche nach einem Corona-Impfstoff beteiligt seien, sei der Austausch zwischen nationalen Geheimdiensten verstärkt worden.

    "El País" berichtete unter Berufung auf Sicherheitskreise, die Cyberangriffe gingen zumeist von Hackern in China und Russland aus, oftmals von staatlichen Stellen. Aber auch kriminelle Banden seien hinter den Daten her.

    Der Markt für einen Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus ist riesig, auch deutsche Firmen sind an der Suche beteiligt. Weltweit wurden bereits mehr als 30 Millionen Corona-Infektionen nachgewiesen, etwa 950.000 Infizierte starben.

  • Heute, 05:19 PM

    Madrid führt erneut drastische Beschränkungen ein

    In Madrid werden erneut drastische Einschränkungen der Bewegungsfreiheit zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus verhängt. Wie die Regierungschefin der spanischen Hauptstadtregion, Isabel Diaz Ayuso, am Freitag ankündigte, dürfen die Bewohner einer Reihe von Vierteln diese nur noch verlassen, wenn sie in die Arbeit gehen, zum Arzt oder wenn sie Kinder zur Schule bringen.

    Etwa 850.000 Madrilenen sind betroffen - rund 13 Prozent der 6,6 Millionen Einwohner der Stadt. Die Hauptstadt ist derzeit das Epizentrum der Corona-Pandemie in Spanien. Die Behörden verzeichnen dort rund ein Drittel aller Neuansteckungen des Landes.

     

  • Heute, 05:08 PM

    Grenzöffnung: EU-Staaten wollen gemeinsame Corona-Datenbasis

    Die EU-Staaten bemühen sich um eine bessere Koordinierung der Corona-Reisebeschränkungen. Wie aus einem Fortschrittsbericht der derzeitigen deutschen EU-Ratspräsidentschaft hervorgeht, gibt es große Unterstützung für den Vorschlag, die EU-Gesundheitsagentur ECDC mit dem Aufbau einer gemeinsamen Datenbasis zum Infektionsgeschehen zu beauftragen.

    Zudem soll die Öffentlichkeit künftig mindestens 24 Stunden vor dem Inkrafttreten neuer Maßnahmen gewarnt werden, hieß es.

  • Heute, 04:53 PM

    Ein Infizierter steckt derzeit 1,3 Personen an

    Ein mit SARS-CoV-2-Infizierter steckt in Österreich derzeit 1,3 Personen an. Das haben am Freitag veröffentlichte Berechnungen der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) ergeben. Vor zwei Wochen lag der Wert der effektiven Reproduktionszahl R0 noch bei 1,02, in der Vorwoche bei 1,25. Die tägliche Steigerungsrate schätzt die AGES - gestützt auf die Daten der in das österreichische Epidemiologische Meldesystem (EMS) eingepflegten, neu aufgetretenen Covid-19-Fälle - auf aktuell acht Prozent.

    Mittlerweile liegt in keinem einzigen Bundesland die effektive Reproduktionszahl unter 1,0. In Vorarlberg und in Kärnten ist sie aktuell bei 1,5 und damit höher als in Wien, das in absoluten Zahlen weitaus am stärksten betroffen ist.

  • Heute, 04:07 PM

    Zahl der Neuinfektionen in Italien wieder gestiegen

    Die italienischen Gesundheitsbehörden haben auch am Freitag eine zunehmende Zahl von Coronavirus-Ansteckungen verzeichnet. 1.907 Fälle wurden bei 99.839 Tests in 24 Stunden von Donnerstag auf Freitag registriert, am Vortag waren es 1.585. Hinzu kamen zehn Todesfälle, am Donnerstag waren es noch 13.

    Die Zahl der Todesopfer seit Beginn der Epidemie im Februar stieg somit auf 35.668. Lediglich in der Region Basilikata wurden keine neuen Covid-19-Fälle gemeldet.

    Die Zahl der aktiven Fälle liegt aktuell bei 42.457, jene der in Spitälern behandelten Covid-19-Patienten sank von 2.348 auf 2.387. Auf Intensivstationen lagen am Freitag 212 Patienten, vier weniger als am Vortag. In Heimquarantäne befinden sich derzeit 39.862 Menschen.

     

  • Heute, 03:14 PM

    Kleinere private Treffen: Es drohen empfindliche Strafen

    Wer sich nicht an die neuen Coronavorschriften für private Zusammenkünfte oder in der Gastronomie hält, muss mit empfindlichen Strafen rechnen. Darauf hat am Freitag das Innenministerium hingewiesen. Bei Missachtung der Zehn-Personen-Regel in Innenräumen kann die Bezirksverwaltungsbehörde nach Anzeige der Polizei eine Strafe von bis zu 1.450 Euro festlegen. Grundlage ist hier das Epidemiegesetz.

  • Heute, 03:13 PM

    EU-Kommission will Corona-Tests binnen 24 Stunden

    Corona-Tests sollten von der ersten Anfrage bis zum Ergebnis aus Sicht der EU-Kommission nicht länger als 24 Stunden dauern, damit Kontakte sinnvoll nachverfolgt werden können. Ihre Empfehlungen für eine gemeinsame Teststrategie legte die Brüsseler Behörde am Freitag den EU-Staaten vor.

    Die Bevölkerung solle leichten Zugang zu Teststellen haben, betont die Kommission. Es müsse Priorität sein, alle Fälle von Covid-19-ähnlichen Symptomen zu testen. Möglichst solle gleichzeitig auf das Coronavirus, Grippe und andere Atemwegsinfekte untersucht werden.

    Die Empfehlungen decken sich weitestgehend mit denen des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC). Uneinig sind sich die Institutionen jedoch bei lokalen Ausbrüchen. Das ECDC schrieb in einem ebenfalls am Freitag veröffentlichten Bericht, Länder sollten in diesen Fällen Massentests der gesamten Bevölkerung im betroffenen Gebiet in Erwägung ziehen. Die Kommission warnte, dies könnte deutlich kostspieliger sein, als strengere Gesundheitsregeln einzuführen.

    Das ECDC äußerte die Befürchtung, dass wegen der Corona-Pandemie nicht ausreichend Ressourcen für Grippetestungen zur Verfügung stehen könnten. Krankenhauspatienten mit Symptomen einer Atemwegserkrankung sowie Pflegepatienten sollten in der Grippesaison aber stets auf Covid-19 und Influenza getestet werden. Bei anderen Patienten sei zuerst ein Coronatest durchzuführen.

    Wie die Kommission fordert auch das Europaparlament ein geschlossenes europäisches Vorgehen. In einer am Donnerstag verabschiedeten Resolution hieß es, dass Corona-Testergebnisse gegenseitig in allen Mitgliedsstaaten anerkannt werden und ausreichende Kapazitäten für Tests geschaffen werden sollten. Darin wurde auch eine einheitliche Datenerhebung, gleiche Quarantänezeiten und vergleichbare Zahlen zum Infektionsgeschehen gefordert.

     

  • Heute, 02:44 PM

    US-Grenzen zu Mexiko und Kanada bleiben geschlossen

    Die weitgehende Schließung der US-Grenzen zu Kanada und Mexiko wegen der Corona-Pandemie wird erneut um einen Monat verlängert. Bis einschließlich 21. Oktober sollen die Grenzen mindestens für den regulären Reiseverkehr geschlossen bleiben, wie aus einem Tweet des amtierenden Heimatschutzministers Chad Wolf heute hervorging. Die Maßnahme soll helfen, die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

    Die zeitweisen Grenzschließungen waren am 21. März in Kraft getreten und seither jeden Monat verlängert worden. Die Grenzen sind aber nicht völlig zu, sondern nur für alle nicht dringlichen Übertritte. Aus Arbeitsgründen und für den Handel sind Grenzübertritte weiter möglich. Es gibt auch weiterhin Flüge zwischen den Ländern.

  • Heute, 02:31 PM

    Infektion in Traiskirchner Kindergarten

    In einem Kindergarten in Traiskirchen (Bezirk Baden) ist heute eine Covid-19-Erkrankung registriert worden. Betroffen ist ein Mitglied des pädagogischen Personals, wie Bürgermeister Andreas Babler (SPÖ) in einem via Facebook veröffentlichten Video mitteilte. In einer weiteren Kinderbetreuungseinrichtung in der Stadtgemeinde gebe es außerdem einen Corona-Verdachtsfall.

  • Heute, 01:57 PM

    Erfolg bei Medikament gegen Lungenentzündung

    Ein Medikament des Pharmakonzerns Roche senkt die Gefahr eines besonders schweren Verlaufs einer coronabedingten Lungenentzündung. Eine Phase-3-Studie habe gezeigt, dass Patienten, die das Mittel Actemra/RoActemra (Tocilizumab) bekommen hätten, eine um 44 Prozent niedrigere Wahrscheinlichkeit hatten, an die Beatmungsmaschine angeschlossen werden zu müssen als eine Vergleichsgruppe mit Placebos. Es liefen aktuell noch weitere Studien zur Wirksamkeit des Medikaments, teilte Roche heute mit. Actemra/RoActemra sei bisher nicht zur Behandlung von coronabedingter Lungenentzündung zugelassen.

    Der Schweizer Pharma- und Diagnostikkonzern lanciert in Europa außerdem einen neuen Antikörpertest zur Bestimmung des Coronavirus. Mit Elecsys könne unter anderem die Wirksamkeit möglicher Impfstoffe gegen Covid beurteilt werden, wie Roche mitteilte. In den USA habe das Unternehmen eine Notfallzulassung beantragt. Insgesamt habe Roche nun zwölf Coronavirus-Tests im Angebot.
     

  • Heute, 01:24 PM

    Die Wiener Ballsaison ist vorerst "abgesagt"

    "Alles Walzer", wird man diesen Winter wahrscheinlich selten zu hören bekommen. Zumindest nicht in den großen Wiener Ballsälen. Am Donnerstag entschied das Komitee der Wiener Nobel- und Traditionsbälle, dass zehn Bälle, wie zum Beispiel der TU-Ball, der Ärzteball oder der Ball der Pharmazie abgesagt werden.

  • Heute, 12:38 PM

    Ärzte unzufrieden mit derzeitiger Teststrategie

    Laut Linzer Medizinern werde zu viel und zu "unreflektiert" getestet, etwa bei den Gastro- und Tourismusscreenings.

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