Krankenhaus in Wuhan (Bild vom Jänner).

© APA/AFP/HECTOR RETAMAL

Chronik Österreich
03/21/2020

China hilft Tirolern; Ärzte monieren fehlende Ausrüstung

Sechster Tag der Ausgangsbeschränkungen: In Österreich 2.814 bestätigte Fälle, in Italien neuer Rekord bei zusätzlichen Toten. Weitere aktuelle Entwicklungen in unserem Ticker.

von Michael Hammerl, Andreas Puschautz, Elisabeth Holzer, Karl Oberascher, Lukas Kapeller

  • Zahlen: Aktueller Stand (21.03.2020, 15:00 Uhr): 2.814 Fälle; Nach Bundesländern: Burgenland (53), Kärnten (78), Niederösterreich (394), Oberösterreich (535), Salzburg (184), Steiermark (379), Tirol (575), Vorarlberg (228), Wien (359); 18.545 Testungen, Genesene Personen: 9, Todesfälle: 15
  • Köstinger wiederholt Aufruf zu außerordentlichem Zivildienst: Bislang 1400 fixe Zusagen von Zivildienern, die erneut Zivildienst leisten wollen (mehr dazu).
  • Zwei AUA-Maschinen sollen 130 Tonnen Schutzbekleidung aus China nach Österreich und Südtirol bringen (mehr dazu)
  • 22 Millionen Euro sollen in die Erforschung von Medikamenten und Impfstoffen investiert werden (mehr dazu)
  • Gute Nachricht: Das LKH Hartberg sperrt am Montag wieder auf (mehr dazu)
  • Auch während der Osterferien bleiben einige Schulen offen (mehr dazu)
  • Über 4.032 Tote: Rekordanstieg der Todesopfer in Italien (mehr dazu)
  • Immer mehr Abteilungen in Krankenhäusern teilweise oder ganz gesperrt (mehr dazu)
  • Der Nationalrat beschloss am Freitag gesetzliche Änderungen in Zusammenhang mit der Coronakrise (mehr Infos)

Interaktive Karte: Klicken Sie auf 'weiter' um noch mehr Grafiken zu sehen.

  • Immer mehr Krankenhäuser in Österreich melden infiziertes Gesundheitspersonal (mehr Infos)
  • Öffis ändern ihre Fahrpläne (zum Artikel)
  • Corona-Gesetz: Bisher 652 Anzeigen durch die Polizei (mehr dazu)
  • In Salzburg sind mehr als 200 Spitalsmitarbeiter in Quarantäne (mehr dazu)
  • Rehakliniken und Kuranstalten werden geschlossen, ebenso Thermen (mehr Info)
  • Spielplätze und Parks bleiben vorerst geöffnet; Ein-Meter-Abstandsregel ist einzuhalten. Einzelne Gemeinden können strengere Regeln erlassen
  • Tirol hat sich selbst isoliert - alle 279 Gemeinden unter Quarantäne (mehr dazu)
  • Durch die Grenzsperren fehlen Erntehelfer. Das gefährdet die Versorgungssicherheit (zum Artikel)
  • Für Rückkehrer, die via Luftweg nach Österreich einreisen, gilt ab Donnerstag Mitternacht die Verpflichtung zur 14-tägigen Selbstquarantäne (zum Artikel)
  • 97.500 zusätzliche Arbeitslose wurden von Montag bis Freitag gezählt
  • Das AKH hat neue, schnellere CoV-Tests (mehr Infos)
  • Bundeskanzleramt gerüstet - Notbetten im Kanzleramt aufgestellt (mehr dazu)
  • Menschen, die in Tirol waren, sind angehalten sich 14 Tage zu isolieren (mehr dazu)
  • Das Land Tirol bekommt vom Pharmakonzern Roche bald zwei neue Laborautomaten samt Testkits. Werden derzeit in Tirol rund 500 Proben abgearbeitet, schafft eines dieser Geräte bis zu 1.400 Proben am Tag (mehr dazu)
  • "Koste es, was es wolle“: Regierung hat 38 Mrd. Euro Hilfspaket geschnürt (mehr Infos)
  • Weltweit 275.434 bestätigte Fälle; 88.256 Genesungen (Stand: 22.03.; 08:00 Uhr)
  • Von der Leyen stellt Eurobonds in Aussicht (zum Artikel)
  • Über 4.032 Opfer: Italien verzeichnet inzwischen mehr Todesfälle als in China (mehr dazu)
  • Deutschland: Fast 15.000 Infizierte und 44 Tote; Diskussion um Ausgangssperre (mehr Infos) und 500 Milliarden Euro Rettungsfond kommt (mehr dazu
  • Starker Anstieg in Frankreich: 372 Tote, Zahl der Infizierten kletterte auf rund 11.000
  • USA: 1.200 Dollar-Scheck für fast jeden Steuerzahler (mehr dazu)
  • Zahl der Fälle in New York hat sich innerhalb eines Tages auf 4.000 vervierfacht (mehr dazu)
  • Kalifornischer Gouverneur verhängt Ausgangssperre (mehr dazu)
  • Südkorea meldet geringere Fallzahlen -  87 zusätzliche Fälle
  • China meldete erneut keine Inlandsansteckung
  • Argentinien verfügt weitgehende Ausgangssperre
  • Haiti ruft Notstand aus
  • Wie Russland seine Coronazahlen beschönigt (mehr dazu)
  • Ein italienisches Dorf kämpft erfolgreich gegen das Virus (mehr dazu)
  • Die EU riegelt sich ab und schließt Außengrenzen für 30 Tage (mehr dazu)
  • EZB startet Notfallprogramm im Volumen von 750 Milliarden Euro (mehr dazu
  • Bei Coronavirus-Hotline der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) können Sie alle Fragen zum Coronavirus stellen. Sie steht rund um die Uhr unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 555 621 zur Verfügung.
  • Liegt ein Verdachtsfall vor, zeigen Sie Symptome (u.a. Fieber, Husten) oder hatten Sie Kontakt mit einer infizierten Person, dann melden Sie sich bei der Gesundheitshotline 1450

Live-Ticker: Die aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Krise

  • vor 5 h

    Auch Merkel und Macron wünschen Johnson viel Kraft

    Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat dem an der Lungenkrankheit Covid-19 schwer erkrankten britischen Premierminister viel Kraft und gute Besserung gewünscht.

    Auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron wünschten Johnson über Twitter eine schnelle Genesung, ebenfalls NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg.

  • vor 5 h

    Boeing baut Langstrecken-Flugzeug "Dreamliner" voerst nicht mehr

    Der angeschlagene US-Luftfahrtriese stoppt aufgrund der Corona-Krise auch die Produktion seines Langstreckenjets 787 "Dreamliner" im Bundesstaat South Carolina.

  • vor 6 h

    Außenminister will als Vertreter Johnsons das Virus "besiegen"

    Der britische Außenminister Dominic Raab will als Vertreter des auf einer Intensivstation in London liegenden Boris Johnson dessen Kurs fortsetzen. Die Regierung werde sich darauf konzentrieren, die Vorgaben des Premierministers und die geplanten Maßnahmen umzusetzen, "um das Coronavirus zu besiegen", sagte Raab in der BBC.

    Regierungschef Johnson beauftragte Raab nach offiziellen Informationen damit, "ihn zu vertreten, wo es nötig ist".

  • vor 6 h

    Schnappschuss aus Russland

    Dieser Mann in der Innenstadt von Moskau schützt sich mit einer Gasmaske vor einer Ansteckung mit dem tückischen Virus.

  • vor 7 h

    Außenminister Raab springt für Johnson ein

    Boris Johnson, der am Montag zur Sorge seiner Landsleute auf eine Intensivstation verlegt worden ist, wird vorläufig von Außenminister Dominic Raab an der Spitze der Regierung vertreten. Raab sagte, es gebe einen "unglaublich starken Team-Spirit" hinter dem Premierminister. Die Minister würden die Arbeit bis auf Weiteres in seinem Sinne fortführen. (Nach ihrem Wahlerfolg im Dezember regieren die konservativen Tories im Vereinigten Königreich alleine.)

    Raab betonte, Johnson sei im St Thomas' Hospital in London in guten Händen und erhalte eine "exzellente Versorgung".

  • vor 7 h

    Polen steht vor Präsidentenwahl per Brief

    Das polnische Parlament hat dem Vorschlag der nationalkonservativen Regierungspartei PiS zugestimmt, die Präsidentenwahl am 10. Mai als reine Briefwahl abzuhalten. Für einen entsprechenden Gesetzentwurf sprach sich am Montag die Mehrheit der Abgeordneten aus.

    Die Opposition übt scharfe Kritik, denn die Briefwahl ist in Polen bisher kaum gebräuchlich. "Anstand ist für Sie ein Fremdwort. Sie wollen über Leichen zum Ziel", kritisierte Borys Budka von dem oppositionellen Bündnis namens Bürgerkoalition (KO).

  • 04/06/2020, 8:14 PM

    Nicht die Zeit für Parteien-Geplänkel in London

    Auch der Bürgermeister von London, Sadiq Khan, von der sozialdemokratischen Labour-Partei schreibt, er bete für die Genesung von Boris Johnson. Die Mediziner in London gehörten zu den weltweit besten.

  • 04/06/2020, 8:10 PM

    Sorge um Boris Johnson

    Viele britische Politiker, insbesondere der konservativen Tories, zeigen sich tief betroffen über den verschlimmerten Gesundheitszustand des Premierministers.

  • 04/06/2020, 8:08 PM

    Mehr Details zu Johnson

    "Im Laufe dieses Nachmittags hat sich der Zustand des Premierministers verschlechtert und er wurde auf Anraten seiner Ärzte auf die Intensivstation des Krankenhauses verlegt", hieß es in einer Erklärung. Viele britische Politiker zeigen sich auf Twitter sehr betroffen.

    Der britische Premier war bereits am 26. März positiv getestet worden.

    Auch Johnsons schwangere Verlobte Carrie Symonds hatte vor einiger Zeit nach eigenen Angaben eine Woche mit Covid-19-Symptomen im Bett verbracht.

  • 04/06/2020, 8:00 PM

    Impfstoff in Afrika testen? WHO sieht Rassismus

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) verurteilt Forderungen französischer Wissenschafter, einen möglichen Corona-Impfstoff in Afrika zu testen, als "rassistisch". "Diese Art von rassistischem Gerede bringt nichts voran. Es widerspricht dem Geist der Solidarität. Afrika kann und wird kein Testgebiet für irgendeinen Impfstoff sein", sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Montag.

    Der WHO-Chef ist in Äthopien geboren. Er kritisierte die Vorschläge am Montag als "Überbleibsel einer Kolonialmentalität".

  • 04/06/2020, 7:47 PM

    Johnson auf Intensivstation: Premier vor eineinhalb Stunden verlegt

    Boris Johnson sei vor rund eineinhalb Stunden auf die Intensivstation verlegt worden, schreibt der britische Guardian.

    Die Entscheidung sei von den Ärzten als Vorsichtsmaßnahme, falls der Regierungschef Beatmung benötige, getroffen worden.

    Der Premierminister sei bei Bewusstsein.

  • 04/06/2020, 7:36 PM

    Großbritannien in Sorge um Premierminister

    Außenminister Dominic Raab wird wo nötig vorläufig die Amtsgeschäfte übernehmen.

    Zunächst ist noch von Routine-Untersuchungen die Rede gewesen, nun befindet sich Johnson auf der Intensivstation.

  • 04/06/2020, 7:34 PM

    Zustand von Johnson "verschlimmert"

    Dass der 55-jährige britische Premier nun auf der Intensivstation liegt, sei auf Anraten der Ärzte erfolgt, heißt es aus der Downing Street.

    Er zeige auch zehn Tage nach seinem positiven Corona-Test noch hartnäckige Symptome.

  • 04/06/2020, 7:20 PM

    Nachricht aus London: Britischer Premier Johnson nun auf Intensivstation

    Mehr in Kürze.

  • 04/06/2020, 7:15 PM

    Jeweils vier weitere Todesfälle in Tirol und der Steiermark

    In der Steiermark sind vier weitere Menschen mit einer Coronavirus-Infektion ums Leben gekommen. Es handelte sich um zwei 1924 und 1926 geborene Frauen und einen Mann mit Jahrgang 1940 aus Graz sowie um einen 1941 geborenen Mann aus dem Bezirk Graz-Umgebung, teilte die Landessanitätsdirektion am Montagabend mit. Damit gab es bereits 60 Corona-Tote in dem Bundesland.

    In Tirol sind im Laufe des Montag vier weitere Personen mit oder an einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Indes gab es in den vergangenen 24 Stunden lediglich noch zwölf Neuerkrankungen, teilte das Land am Montagabend mit. 162 weitere Personen waren genesen. Damit stieg die Zahl der Genesenen auf 1.238 und jene der aktuell Infizierten sank auf 1.640.

    Unter den Verstorbenen waren ein 84-Jähriger und ein 89-Jähriger aus dem Bezirk Landeck, eine 80-Jährige aus dem Bezirk Innsbruck-Land und eine 90-Jährige aus dem Bezirk Kufstein. Somit erhöhte sich die Anzahl der Personen, die mit oder an einer Covid-19-Erkrankung in Tirol gestorben sind auf insgesamt 39. In Innsbruck und in Landeck, in den lange Zeit am meisten vom Coronavirus betroffenen Bezirken, überstieg die Anzahl der Genesenen jene der aktuell Infizierten. So waren in Innsbruck mit Stand Montagabend 172 Personen aktuell infiziert, 200 waren jedoch bereits wieder gesund. In Landeck waren aktuell 271 erkrankt und 426 wieder genesen.

     

  • 04/06/2020, 7:12 PM

    Krankenhaus auf früherem Flughafen Atatürk

    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan will wegen der Corona-Krise ein Krankenhaus auf dem ehemaligen Flughafen Atatürk in Istanbul bauen lassen - in nur 45 Tagen.

  • 04/06/2020, 7:09 PM

    Verfassungsjurist Mayer hält Risikogruppen-Ausnahme für verfassungswidrig

    Verfassungsjurist Heinz Mayer hält es - laut "Presse" (Dienstag-Ausgabe) - für "klar verfassungswidrig", dass in der kritischen Infrastruktur Tätige kein Recht auf den besonderen Corona-Risikogruppen-Schutz haben. In der Grundversorgung oder in Gesundheits- und Pflegediensten haben ältere Arbeitnehmer bzw. solche mit Vorerkrankungen wie COPD oder Diabetes kein Recht auf Homeoffice oder Freistellung.

    Dass dort arbeitende Menschen auch dann ihrer üblichen Tätigkeit nachgehen müssen, wenn sie durch eine Corona-Infektion besonders gefährdet wären, widerspricht laut Mayer dem Artikel 2 der Europäischen Menschenrechtskonvention. Sie normiert den Schutz des menschlichen Lebens und verpflichtet den Staat, Gefährdungen des Lebens durch staatliche Maßnahmen zu unterlassen und den Schutz des menschlichen Lebens aktiv zu gewährleisten.

  • 04/06/2020, 7:05 PM

    US-Vorwahlen: Urnengang in Wisconsin verschoben

    Wegen der Coronavirus-Krise hat der Gouverneur des US-Bundesstaates Wisconsin die dort für morgen Dienstag geplanten Präsidentschaftsvorwahlen in letzter Minute verschoben. Gouverneur Tony Evers von den Demokraten verlegte den Wahltermin vorläufig auf den 9. Juni.

  • 04/06/2020, 6:58 PM

    Vier weitere Todesfälle in Tirol

    In Tirol sind im Laufe des Montag vier weitere Personen mit oder an einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Indes gab es in den vergangenen 24 Stunden lediglich noch zwölf Neuerkrankungen, teilte das Land am Montagabend mit. 162 weitere Personen waren genesen. Damit stieg die Zahl der Genesenen auf 1.238 und jene der aktuell Infizierten sank auf 1.640.

  • 04/06/2020, 6:24 PM

    250 Saisonarbeiter reisten aus Lech ab

    Nach der Aufhebung der Quarantäne über die Vorarlberger Arlbergregion sind am Montag bis 17.30 Uhr 248 der rund 1.000 Saisonarbeiter aus dem Nobelskiort Lech „geordnet und völlig ohne Probleme“ abgereist. Das erklärten auf APA-Anfrage Bürgermeister Ludwig Muxel und Polizeisprecher Rainer Fitz. Auch der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) zeichnete ein positives Bild.

    Laut Fitz reiste der überwiegende Teil der Saisonarbeiter in ihren Privatautos ab, manche wurden auch von Hoteliers zum Bahnhof nach Langen am Arlberg geführt. Den Angaben von Muxel zufolge stammen sehr viele der Saisonarbeiter aus Deutschland und den österreichischen Bundesländern, aber auch aus Ungarn, Kroatien oder Slowenien. Er beschrieb das Abreisegeschehen als „sehr koordiniert, sehr diszipliniert, sehr ruhig, problemlos“. Man habe sich gut darauf vorbereitet und für alle Beteiligten eine gute Lösung erarbeitet. „Wir rechnen auch in den nächsten Tagen mit derselben Größenordnung wie heute“, sagte Gantner am Montagabend in einer Video-Pressekonferenz. Der Landesrat hatte sich am Vormittag selbst ein Bild von der Situation gemacht. Bis Ende der Woche werde die Rückreise vollständig über die Bühne gegangen sein.

    Um „chaotische Zustände zu verhindern und aus Verantwortung den Heimatregionen der Saisonarbeiter gegenüber“ ( Gantner) hat die Vorarlberger Landesregierung am Freitag ein striktes Abreisemanagement verordnet. Aus Lech ausreisen dürfen die Saisonarbeiter seit Montag, 7.00 Uhr, allerdings nur, nachdem sie ein „Abreiseblatt“ unterzeichnet und einen Gesundheitstest bestanden haben. Auf dem „Abreiseblatt“ heißt es wörtlich: „Ich verpflichte mich, das Landesgebiet, sofern mein Hauptwohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt nicht in Vorarlberg liegt, am selben Tag ohne Zwischenstopp auf der kürzest möglichen Route zu verlassen.“ Außerdem verpflichten sich die Saisonarbeiter, die Gesundheitsbehörden in ihrem Heimatland über ihren Aufenthalt in Lech zu informieren.

    Das „Abreiseblatt“ konnte von den Abreisewilligen schon am Wochenende im Gemeindeamt ausgefüllt werden. Der Gesundheitscheck wird in Zürs vorgenommen, wo jedes Auto kontrolliert wird und auch das unterfertigte Dokument vorgewiesen werden muss. Bei der Überprüfung der Gesundheit durch das Rote Kreuz wird Fieber gemessen und ganz allgemein auf den Gesundheitszustand der jeweiligen Person geachtet. Bei Fieber bzw. Symptomen ist die Abreise untersagt, und der Betroffene muss nach Lech zurückkehren.