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US-Schwimmerin Kate Douglass stellte einen neuen Weltrekord über 50 m Kraul auf. Die 24-jährige schwamm die Distanz bei einem Meeting in Indianapolis in 23,59 Sekunden. Sie war damit zwei Hundertstelsekunden schneller als die Schwedin Sara Sjöström vor drei Jahren bei den Weltmeisterschaften in Fukuoka. Douglass hat bei Olympischen Spielen fünf Medaillen geholt und 2024 in Paris Gold über 200 m Brust. Über 50 m Kraul war sie damals nicht angetreten.

"Das ist ein Wahnsinn"

Von ihrem Weltrekord zeigte sie sich überrascht. "Das ist Wahnsinn, ich bin immer noch geschockt", sagte Douglass dem Sender NBC. "Das ist viel schneller, als ich jemals dachte, heute Abend zu sein oder überhaupt." Ihre bisherige Bestzeit stand bei 23,91 Sekunden.

Am heutigen Samstag übersiedelt das Nationalteam nach Dallas. Wo ein Österreicher beim sportlichen Fremdgehen einst Kultstatus genoss. So sehr, dass ihn ob seiner Schilderungen Ex-Rapid-Mitspieler für einen Münchhausen hielten. Das tat Toni Fritsch weh. Schließlich war er, der 1965 zwei Tore beim legendären 3:2 im Wembley gegen England erzielt hatte, vom Wembley- zum gefeierten Texas-Toni geworden. Indem er mit den Dallas Cowboys den Superbowl holte.

TV-Berichte über American Football waren in den 1970ern noch spärlich im ORF. Beim KURIER-Lokalaugenschein in Dallas aber stellte sich heraus, dass die Jubelmeldungen über den Toni aus Petronell sogar noch untertrieben waren. Doch wie kam es so weit?

600 Athleten, knapp 30 Bewerbe und eine Bahn direkt vor den Augen der Fans: Am Samstag feiert die Track Night Vienna ihr 10-jähriges Jubiläum und verwandelt das LAZ Wien ab 13 Uhr in eine Bühne für internationale Leichtathletik - zum vorerst letzten Mal.

"Fleckerlteppich": Anlage stößt an ihre Grenzen

Seit jeher ist das Markenzeichen der Veranstaltung die Nähe: Die Zuschauer stehen unmittelbar an der Bahn. Doch hinter dieser besonderen Atmosphäre steht eine Anlage, die an ihre Grenzen stößt.

Veranstalter Christoph Sander findet deutliche Worte: „Die Bahn wird hoffentlich noch diese Saison überleben.“ Die Oberfläche beschreibt er als „Fleckerlteppich“. Hinzu kommen „Wurzelwellen“ auf der Bahn. „Da kannst du nicht mehr laufen“, sagt Sander offen.

Track Night Vienna: Neuer Standort soll kommen

Denn es geht längst nicht nur um den Eindruck der Anlage, sondern auch um die Sicherheit und Gesundheit der Athleten. „Letztes Jahr riss ein Athlet durch die Bremsbewegung ein Stück Tartan auf.“ 

Paraguays Miguel Almiron geht in die Fußballgeschichte ein. Der 32-Jährige hielt sich bei einer Auseinandersetzung mit Ex-Rapidler Mert Müldür die Hand vor den Mund. Dies ist laut neuem Regelwerk verboten. Der VAR bat den Schiedsrichter zum Bildschirm, dieser zückte dann ohne zu zögern Rot.

Ein frühes Tor war entscheidend

Zuvor hatte Matias Galarza Paraguay mit einem Fernschuss schon nach 64 Sekunden in Führung gebracht. Die Partie verlief danach vor allem in der ersten Halbzeit hitzig. Der in Wien aufgewachsene Mert Müldür setzte den Ball per Kopf leicht abgefälscht an Latte und Stange. Die Türken griffen in der Überzahl verzweifelt an, kamen aber nur zu wenigen Chancen. In der 90. Minute vergab Calhanoglu die beste Möglichkeit.

So blieb es beim 1:0 für Paraguay. Die Türkei ist damit bei ihrer ersten WM seit 24 Jahren fix ausgeschieden. Im letzten Spiel gegen die USA geht es nur noch um einen ehrenvollen Abschied. Paraguay spielt hingegen gegen Australien um den zweiten Fixplatz im Sechzehntelfinale.

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