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Vor dem ersten Spiel der Vienna Capitals in den Pre-Play-offs der ICE Hockey League gegen Fehervar (Mittwoch, 19.15) schlugen die Wiener noch einmal auf dem Transfermarkt zu. Von den ausgeschiedenen Pioneers Vorarlberg kommen Kapitän Kevin Macierzynski und Ramon Schnetzer.

Die Verträge der beiden endeten mit der Saison bei den Pioneers. Zumindest von Schnetzer ist laut KURIER-Informationen bekannt, dass er länger in Wien bleiben wird, wo er auch eine Wohnung besitzt und zum Teil aufgewachsen ist.

Das wichtige Tor für Österreich

Der Teamstürmer hatte im Mai Anteil an Österreichs historischem Viertelfinaleinzug bei der WM. Beim 5:2-Erfolg gegen Frankreich erzielte er das vorentscheidende 3:0 (16.).

„Ich wollte schon seit Längerem hier spielen, jetzt hat es endlich geklappt“, sagt Schnetzer. Macierzynski betonte: „Die Spiele gegen die Caps waren in dieser Saison immer heiß, in der STEFFL-Arena war die Stimmung stets super. Ich freue mich riesig auf die Spiele gegen Fehervar.“

Gespielt wird im Best-of-three-Modus am Mittwoch und Freitag. Wenn es dann 1:1 steht, fällt die Entscheidung am Sonntag in Wien.

Italiens Ski-Star Federica Brignone beendet nach dem sensationellen Gewinn von zwei Goldmedaillen bei den Olympischen Winterspielen in Cortina und dem Weltcup am vergangenen Wochenende in Soldeu (Andorra) nun ihre Saison. "Ich glaube, ich habe meinem Körper in den vergangenen Monaten sehr viel abverlangt", teilte die 35-Jährige am Montag in den sozialen Netzwerken mit. Damit erfolgt auch kein Start bei den Rennen diese Woche in Val di Fassa.

"Ich habe versucht, die Saison fortzusetzen, aber jetzt fordert mein Körper seinen Tribut. Deshalb nutze ich das Saisonende, um mir eine Pause zu gönnen und anschließend die Rehabilitation bestmöglich fortzusetzen, die in dieser Zeit natürlich stark eingeschränkt war, um das Wunder zu erreichen, das wir geschafft haben", erklärte Brignone. Sie hatte sich im vergangenen April bei einem Sturz bei den nationalen Meisterschaften schwer am linken Knie verletzt und laboriert noch an den Nachwirkungen.

Julian Nagelsmann schaut als Bundestrainer nicht nur auf die Tore seiner WM-Kandidaten, sondern auch auf die Sekunden danach. „Wenn ich sehe, ein Spieler schießt ein Tor und jubelt nicht richtig, dann ist das für mich ein Marker, dass da irgendwas nicht stimmt“, sagte Nagelsmann im „Kicker“-Interview.

„Wenn ich so etwas bei einem Spieler von uns feststelle, notiere ich es.“ Nagelsmann: „...dann kannst du Fußball eigentlich seinlassen“. Die Erklärung des 38-Jährigen: „Wenn du dich über ein Tor nicht mal mehr richtig freust, dann kannst du Fußball eigentlich seinlassen, weil das das Salz in der Suppe ist.“

"Vermisse Emotionalität"

Er vermisse in einem normalen Bundesliga-Spiel „so ein bisschen die Emotionalität bei den sogenannten einfachen Siegen oder einfachen Toren“. Er werde selbst von Journalisten oft gefragt, warum er ein Tor so krass gefeiert habe. „Tja, weil es bei dem Spiel halt um Tore geht. Wenn ich das nicht mehr feiere, dann muss ich einen anderen Job machen.“

Ein positives Beispiel seien für ihn in der Hinsicht die Olympischen Winterspiele gewesen. Die Emotionalität dort finde er herausragend, sagte Nagelsmann. „Das ist im olympischen Sport schon anders: das Bewusstsein für eine herausragend gute Leistung, auch wenn es nicht die Goldmedaille ist.“ Entschuldigend führte der Bundestrainer aber auch den vollen Terminplan im Fußball an - und die allgemeine Erwartungshaltung. „Im Fußball ist man so getriggert, dass man sich nur freut oder emotional ist, wenn man Erster wird. Alles andere dahinter ist eher schlecht.“ 

Wenn Nadine Polt, Hannah Zemansky, Angelika Hauer und Stefanie Altmann über Fußball reden, dann glaubt man nicht, dass sie bisher noch kein Spiel gewonnen haben. 60 Tore hat der USC Litschau in den neun Partien im Herbst kassiert, kein einziges geschossen. Immerhin steht aber ein Punkt auf der Habenseite. Die Motivation ist dennoch ungebrochen, die Vorfreude aufs Frühjahr groß. In der nördlichsten Stadt Österreichs, dort, wo der Ball schon einmal in Tschechien landen kann, wenn man nicht genau zielt, sind Siege und Tore nicht alles, was zählt. Aber schön wären sie schon.

Es war im Herbst 2024, als sich Initiatorin Lina Blach und ein paar junge Frauen dachten, sie würden selbst auch gerne Fußball spielen. „Die Vorgabe des Obmanns waren neun, zehn Spielerinnen, dann könnten wir das ganze im Verein machen“, erinnert sich Hannah Zemansky. Und dann ist alles schnell gegangen. Aus einem Facebook-Aufruf wurde eine WhatsApp-Gruppe, wo dann auch das erste Training am 21. Dezember angekündigt wurde. Und es kamen tatsächlich mehr als 20 junge Frauen. „Der Verein ist von Anfang an voll hinter uns gestanden“, erinnert sich Nadine Polt. Bis zum ersten Spiel sollte es aber noch dauern, zunächst war Training angesagt.

Voller Einsatz

Und da kommt Trainer Markus Steiner ins Spiel, der gemeinsam mit seinem Co Markus Blach die Fäden zieht. Zu Beginn hat es auch noch Unterstützung von der Waldviertler Trainerlegende Werner Grubeck gegeben. „Wir schaukeln das mit den Mädels“, sagt Steiner stolz. Der 44-Jährige hat früher selbst gekickt, den Trainerjob bei einem Frauen-Team hat er nicht kommen sehen. „Das war Zufall. Ich bin da reingerutscht“, erklärt er. „Und jetzt kommt er nicht mehr los“, ergänzt Nadine Polt lachend. Der Spaß und die Gemeinschaft dürfen nicht zu kurz kommen bei den Frauen des USC Litschau, das merkt man sofort.

Jetzt wird es eng für Rapid im Kampf um die Top-6. Am Sonntag spielten alle für Rapid, nur Rapid nicht. Nach dem 1:1 in Vorarlberg haben die Wiener als Sechster vor dem letzten Spiel gegen Salzburg nur einen Punkt Vorsprung auf Altach und zwei auf Ried und WSG. Rapid schafft es nur mit einem Sieg gegen den Tabellenführer fix in die Meistergruppe, bei allen anderen Ergebnissen müssen die Wiener auf Schützenhilfe hoffen.

Am Sonntag gab es erstmals Aufregung in Altach, als der VAR Schiedsrichter Christian-Petru Ciochirca zum Video-Studium bat. Altach-Goalie Stojanovic hatte Wurmbrand per Wrestling-Griff zu Boden gerissen. Für einen Strafstoß war es dem Referee zu wenig (18.).

"Das war für mich der klarste Elfmeter in dieser Saison", ärgerte sich Rapid-Trainer Johannes Hoff Thorup. "Es kommen zu oft solche Vorfälle vor." Im Gespräch erläuterte ihm Ciochirca, dass Wurmbrand davor den Tormann gefoult hatte. 

Es war in der ersten Hälfte die größte Chance von Rapid auf einen Torerfolg.   Rapid hatte mehr Ballbesitz, vermochte es aber nicht, daraus auch mehr Chancen herauszuspielen.  Weimann verfehlte bei einer scharfen Hereingabe von Bolla knapp (36.), Seidls Schuss fiel zu harmlos aus (37.). Rapid-Goalie Hedl musste sich bei den Abschlüssen von Hrstic (24.) und Greil (25.) schon mehr bemühen.

Rapid-Sportchef Markus Katzer gab in der Pause zu, dass der 2:0-Zwischenstand von GAK gegen Ried nicht an die Mannschaft weitergeleitet wird. Vielleicht hätte es die Rapidler motiviert, dass sie nur knapp vom fixen Einzug in die Top-sechs  entfernt gewesen waren.  

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