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Julia Grabher ist in der zweiten Runde der Australian Open in Melbourne ausgeschieden. Die 29-jährige Vorarlbergerin musste sich am Donnerstag der als Nummer 31 gesetzten Russin Anna Kalinskaja nach 73 Minuten glatt 3:6,3:6 geschlagen geben. 

Sie verpasste damit ihren erstmaligen Einzug in eine dritte Runde bei einem Tennis-Major-Turnier. Grabher hatte zum zweiten Mal nach den French Open 2023 die Auftakthürde überstanden.

"Es war ein bisserl schwierig, es war ziemlich windig. Insgesamt hat sich meine Gegnerin einfach besser darauf eingestellt", stellte Grabher trocken fest. Sie selbst habe zu viele Fehler gemacht. "Trotzdem bin ich zweimal gut in den Satz gestartet, ich habe zweimal 2:0 gehabt und heute die Chancen ausgelassen."

Rankingverbesserung auf etwa Platz 77

Grabher hatte im ersten Satz das Rebreak zum 2:2 bekommen und gab dann zum 3:5 ihren Aufschlag zu Null ab. Kalinskaja nutzte dann ihren dritten Satzball zum 6:3. Im zweiten Durchgang führte der Schützling von Günter Bresnik mit 3:1, machte danach aber kein Game mehr. Dennoch wird sich die Dornbirnerin, die vor einer Verletzung schon auf Platz 54 zu finden war, in der WTA-Weltrangliste verbessern. Im Live-Ranking liegt sie auf Position 77 und damit um 18 Plätze höher als zuletzt.

"Insgesamt geht es sicher in die richtige Richtung. Ich habe einen guten Erstrundensieg hier gehabt, aber heute leider nicht geschafft, mein Spiel so zu spielen, wie ich es mir vorgenommen habe", bilanzierte Grabher.

Arsenal hat sich mit dem Sieg bei Inter  schon am Dienstag ins Achtelfinale der Champions League geschossen. Am Mittwoch zog der FC Bayern nach. Mit einem 2:0-Heimsieg gegen St-Gilloise buchte auch der deutsche Rekordmeister schon vor dem letzten Spieltag ein Ticket fürs Achtelfinale. Matchwinner für die Münchner, bei denen ÖFB-Star Konrad Laimer verletzt fehlte, war – wieder einmal – Harry Kane.

Die Belgier mit dem ÖFB-Angreifer Raul Florucz (bis zur 67. Minute) hielten die Partie lange offen. Nach der Pause machte Kane jedoch mit einem Doppelpack alles klar (52., 55.). In Unterzahl (Gelb-Rot für Kim) vergab der Engländer sogar noch einen Elfmeter – und damit die Chance auf einen Hattrick. Dennoch: In 29 Saison-Pflichtspielen kommt Kane jetzt auf 34 Tore.

Ebenfalls auf einen Fixplatz im Achtelfinale hoffen darf der FC Barcelona nach einem 4:2-Erfolg bei Slavia Prag. Kurios dabei: Barcelona-Stürmer Robert Lewandowski traf dabei sowohl ins eigene, als auch ins gegnerische Tor.  

Algeriens Teamtorhüter Luca Zidane hat am Mittwoch für seine Beteiligung an Tumulten nach dem 0:2-Viertelfinal-Aus gegen Nigeria beim Fußball-Afrika-Cup eine Zwei-Spiele-Sperre ausgefasst. Der Sohn der französischen Fußballlegende Zinedine Zidane verpasst dennoch kein Spiel bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko, wo die Algerier Gegner des österreichischen Nationalteams sind.

Der 27-Jährige darf die Strafe in der nächsten Qualifikation zum Kontinentalbewerb absitzen. Algerien trifft bei der Weltmeisterschaft erst in der finalen dritten Gruppen-Runde auf das ÖFB-Team. Die ersten zwei Spiele bestreiten die Nordafrikaner gegen Weltmeister Argentinien (16. Juni) und Jordanien (22. Juni).  

Bereits im April kommen sich der Weltverband (ITF) und die Vereinigung der professionellen Tennisspielerinnen (WTA) erstmals in die Quere. Das nächste Turnier des österreichischen Frauen-Nationalteams, dem Billie-Jean-King-Cup-Team, findet zeitgleich mit dem WTA-Turnier in Linz, dem größten Frauen-Turnier in Österreich (ab 5. April), statt. Dies ist bekannt. 

Das heißt, dass Kapitänin Marion Maruska auf ihre besten Spielerinnen Julia Grabher, Sinja Kraus und Lilli Tagger verzichten muss, sie werden beim Upper Austria Ladies um Preisgelder und Punkte für die Weltrangliste spielen. Das gilt auch für die eingebürgerte Anastasia Potapova, die allerdings zum gegenwärtigen Stand noch keine Spielberechtigung für Österreichs Team hat. 

Johannes Hoff Thorup lässt sich seinen optimistischen Zugang nicht nehmen. Auch nach den ersten beiden schweren Rückschlägen der zweiwöchigen Amtszeit betont der Rapid-Trainer das Positive: „Das Gute am Fußball ist, dass immer ein anderer da sein wird, der seine Chance nutzen will.“

Die schweren Verletzungen von Claudy Mbuyi und Louis Schaub lassen den Dänen im KURIER-Gespräch nicht schwanken.

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