SKN holt zwei Vizeweltmeister nach St. Pölten

SKN-Sportdirektor Christoph Freitag (li) und Akademie-Geschäftsführer Alex Gruber (re) sich mit Coach Cem Sekerlioglu (M) und den U17-Vizeweltmeistern Paul Pius Scharner und Julian Halmich
U17-Teamspieler Paul Pius Scharner und Julian Halmich sollen den SKN St. Pölten beim Aufstieg in die Bundesliga helfen.

Julian Halmich und Paul Pius Scharner haben mit der U17-Nationalmannschaft des ÖFB in Katar im Herbst für Aufsehen gesorgt. Die beiden Akademiespieler aus St. Pölten holten mit dem Team von Hermann Stadler haben sie es in Katar bis ins Finale geschafft und den Vizeweltmeistertitel geholt. 

Nun ist für beide der nächste Schritt gekommen. Die beiden Nachwuchsteamspieler wechseln beide zum SKN St. Pölten. Scharner vorerst leihweise bis Sommer, Halmich hingegen unterschrieb einen Jungprofi-Vertrag

Angebote auch aus der Bundesliga

SKN-Sportdirektor Christoph Freitag freut sich über die Verpflichtungen: "Julian hatte auch zwei Angebote aus der Bundesliga, aber er hat sich für uns entschieden – das zeigt, dass unser eingeschlagener Weg, auf den heimischen Nachwuchs zu setzen und diesen echte Chancen zu bieten, auch bei den Youngsters gesehen wird."

Mario Prochaska, Sportlicher Leiter der Akademie St. Pölten, unterstreicht das Potenzial von Halmich: "Julian hat in den vergangenen Monaten eine starke Entwicklung gezeigt und mit seiner harten Arbeit nachhaltig auf sich aufmerksam gemacht."

Mit Scharner wechsle ein "sehr starker Tormann mit viel Potenzial zum SKN". Davon ist auch SKN-Trainer Cem Sekerlioglu überzeugt. "Die beiden haben ja schon einige Male bei uns trainiert und da gezeigt, dass sie auf einem sehr guten Weg sind. Ich bin überzeugt, dass wir viel Freude mit ihnen haben werden."

Damit haben schon einige der WM-Helden vom Dezember den nächsten Schritt geschafft, am aufsehenerregendsten war wohl der millionenschwere Wechsel von Austria-Verteidiger Ifeanyi Ndukwe zu Liverpool.

Offen ist noch die Zukunft einiger Teamkollegen, etwa von Vasilije Markovic und Hasan Deshishku, die bei der WM besonders für Aufsehen sorgten. 

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