Sport-News

Arsenal droht die englische Fußball-Meisterschaft zu verspielen. Es wäre die erste seit 22 Jahren. Der schwächelnde Tabellenführer verlor das Topspiel bei Manchester City trotz eines Treffers von Kai Havertz mit 1:2 (1:1). Damit haben die Londoner nur noch drei Punkte Vorsprung auf den Verfolger. Man City hat allerdings ein Spiel weniger absolviert und könnte schon bald vorbeiziehen.

Die Gastgebertruppe von Coach Pep Guardiola gingen in der von Beginn an intensiven Partie im Etihad-Stadion bereits nach einer Viertelstunde durch den starken Rayan Cherki in Führung. Der Franzose setzte sich im Strafraum gegen mehrere Gegenspieler durch und traf ins lange Eck. Doch die Führung hielt nicht einmal zwei Minuten, denn kurz darauf nutzte Havertz (18.) einen schweren Patzer von City-Keeper Gianluigi Donnarumma. Der Deutsche blockte den Klärungsversuch des Italieners und beförderte den Ball direkt ins Tor.

Anschließend entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Nach dem Seitenwechsel wurde Man City zunehmend die spielbestimmende Mannschaft. Zwar hatte auch Arsenal hochkarätige Chancen zur Führung, aber Eberechi Eze und Gabriel trafen jeweils den Pfosten. Man City erhöhte den Druck und belohnte sich durch den Treffer von Erling Haaland (65.), der in einer unübersichtlichen Situation im Strafraum am schnellsten reagierte. Haaland braucht ein neues Trikot Kurz darauf kam es zu einer kuriosen Situation, als Arsenals Gabriel so stark an Haalands Trikot zog, dass es riss und der Norweger sich umziehen musste.

Fünfzehn Tore haben die Graz 99ers in dieser Finalserie in drei Spielen geschossen. Nach dem 5:2 (1:0, 2:1, 2:1) vor heimischem Publikum stellen die Aufsteiger der Saison auf 3:0 in der Finalserie und sind auf bestem Weg zum Titel. Erneut gelangen fünf Tore, diesmal durch Conley, Swaney, Vela und zweimal Huber – drei davon in Überzahl. Nicolas Wieser im Tor bildete erneut einen starken Rückhalt.

Nick Swaney war mit einem Tor und drei Assists der Mann des Abends.

Erneut fünf Tore

Die Grazer, die die ersten beiden Begegnungen mit 5:1 gewonnen hatten, gingen wie schon in den vorangegangenen Partien in Führung. Kevin Conley fälschte einen Schuss von Korbinian Holzer ab (12.). Im Mitteldrittel machten sich die Heimischen zunächst das Leben mit zwei Strafen selber schwer und kassierten in Unterzahl auch durch Jonathon Blum das 1:1 (29.).

Doch die Grazer konnten wieder zulegen, bei der neuerlichen Führung war aber auch etwas Glück im Spiel. Die Schiedsrichter ahndeten einen Stockschlag von Holzer nicht, im Konter setzte Manuel Ganahl genial Swaney ein, der trocken einschoss (33.). Nachdem der wieder starke Torhüter Nikolas Wieser gegen J.C. Lipon den neuerlichen Gleichstand verhindert hatte, stellte Marcus Vela mit einem Powerplay-Treffer (39.) einen Zwei-Tore-Vorsprung her. Im Schlussdrittel sorgte Paul Huber mit einem Doppelpack (41./PP, 45.) zur 5:1-Führung für die endgültige Entscheidung.

Von Fabio Tartarotti

Vor sechs Monaten und 17 Spielrunden gastierte der Favoritner AthletikClub als Tabellenschlusslicht am Raxplatz beim Vorletzten, Team Wiener Linien Elektra. Hinter einem Doppelpack von Brooklyn Jacques Barataud gewann der FavAC mit 3:1, gab die rote Laterne an den Lokalrivalen ab und hat sich mittlerweile, nach einem eindrucksvollen Rückrunden-Lauf, aus dem Keller der Tabelle befreit. 

Von Lukas Bergmann

Falls jemals die Expected Goals (xG) Statistik in der Regionalliga aufgezeichnet werden sollte, dann hätte Oberwart am Freitag gegen Gloggnitz wohl mit dem geringsten Wert drei Tore erzielt. Die Gäste brauchten nur eineinhalb Chancen, um die Gloggnitzer in die Schranken zu weisen. Die Heimmannschaft machte in der ersten Hälfte von Beginn an Druck und hatte wesentlich mehr Spielanteile. Oberwart war selten gefährlich, bis zur 45. Minute. Mit der ersten klaren Torchance erzielte Philipp Siegl den Führungstreffer für die Gäste.

Von Fabio Tartarotti 

Während der Ligadominator Mattersburger SV mit großen Schritten und bislang absolut unangefochten auf den Meistertitel zugeht, duellieren sich mehrere Vereine der Burgenlandliga um Positionierung im oberen Teil der Tabelle. Am Samstagnachmittag kam es am Sportplatz Eberau im Bezirk Güssing zum vorläufigen Spiel um Platz zwei zwischen dem SV Eberau und Leithaprodersdorf. Beide Teams gingen mit Rückenwind in das Spiel, das schon im Vorfeld versprach ein Schlager zu werden – und so kam es auch. 

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