Pech für Oberleitner: Hauchdünn am Pariser Semifinale vorbei
Konsequent auf dem Weg nach vorne: Neil Oberleitner (im Vordergrund) ist bereits in den Top 50.
Nur fast eine Sensation erlebten die Fans im Stadion Suzanne Lenglen. Mittendrin ein Wiener. Neil Oberleitner, der das Doppel-Gen wohl von seinem Onkel Alexander Antonitsch hat, und sein tschechischer Partner Petr Nouza führten gegen das italienische Weltklasse-Doppel Andrea Vavassori/Simone Bolelli im Champions-Tie-Break 3:0, verloren aber nach vergebenen Matchbällen 7:6, 1:6 und 12:14. Dennoch war das Erreichen des Viertelfinales in Paris ein Riesenerfolg.
Oberleitner feierte erst bei den Australian Open seine Grand-Slam-Premiere, nachdem er mit dem Inder Sriram Balaji gerade noch in den Hauptbewerb gerutscht war. Dort gewann das Duo ein Match und spielte danach ebenso gute Ergebnisse ein. Nach der Trennung fand der Schützling von Ex-Weltklassepieler Alexander Peya mit Nouza bald einen neuen Partner, nur in Miami durfte der 26-Jährige mit dem deutschen Grand-Slam-Champ Kevin Krawietz spielen, mit dem er ins Achtelfinale kam.
Nun wird der Wiener nach den French Open zumindest schon einmal in den Top 50 aufscheinen. „Es ist wichtig, dass er punktet. 2028 soll es eine Reform geben, die es für die Doppelasse schwieriger macht, bei großen Turnieren reinzukommen“, sagt Alex Antonitsch.
Sport Talk mit Alexander Peya und Neil Oberleitner
Große Hoffnung
Im Achtelfinale des Juniorenbewerbes steht als Nummer sieben der Setzliste der 18-jährige Thilo Behrmann. Der Schützling von Wolfgang Thiem ließ auch in der zweiten Runde der Junioren-Konkurrenz nichts anbrennen und schlug den Deutschen Oliver Majdandzic mit 6:3 und 6:1.
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