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Mr. Coolness Mensik: Tschechien hat einen neuen Lendl

Bei seinem Dreisatz-Sieg gegen Joao Fonseca im French-Open-Viertelfinale agierte Jakub Mensik abgebrüht wie einst sein Landsmann Ivan Lendl.
Im Halbfinale gegen Zverev: Jakub Mensik

Seine Coolness, seine Abgebrühtheit erinnert an einen großen Landsmann. Jakub Mensik wird nicht herumkommen, um  sich Vergleiche mit Ivan Lendl, der erst im Laufe seiner Karriere zum US-Amerikaner wurde, gefallen zu lassen. Viele hatten vor dem Viertelfinalspiel der French Open den 19-jährigen brasilianischen Djokovic-Bezwinger Joao Fonseca auf der Rechnung.

Eine Rechnung, die man ohne den 20-jährigen Mensik machte, der letztlich nach 2:44 Stunden 6:4,6:3,7:6(3) siegte und am Freitag im Halbfinale auf den Deutschen Alexander Zverev trifft. .

Mensik war ohne große Emotionen von Beginn an der Herr auf dem Platz, als es im dritten Satz enger wurde, behielt er die Nerven.Wie schon in der zweiten Runde bei seinem Fünfsatzsieg im Match-Tiebreak gegen den Argentinier Mariano Navone nutzte Mensik seinen siebenten Matchball. Mensik: „Ich war Breaks hinten, bin aber fokussiert geblieben. Ich bin froh, dass ich das noch für mich entscheiden konnte.“

Bisher hatte der  Masters-Champion von Miami 2025, wo er im Finale keinen Geringeren als Novak Djokoivic besiegen konnte, das Achtelfinale bei den diesjährigen Australian Open als bestes Resultat auf Major-Ebene vorzuweisen. Am Montag wird er zumindest erstmals in den Top 20 aufscheinen.

Warum die Tschechen generell Weltklasse sind, vor allem bei den Frauen immer wieder in Grand -Slam-Endspielen auftauchen, erklärt der ehemalige CEO von Tennis Europe: "Das Geheimnis der Tschechen sind die großen professionell geführten Klubs in Prag oder Prosetejov. Nicht der Verband, wie man glauben könnte", sagt Thomas Hammerl. 

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