Sport-News

Schock und Trauer sitzen nach dem tragischen Unfall von Alexander Manninger immer noch tief. Der ehemalige Teamtorhüter des österreichischen Fußball-Nationalteams kam am 16. April bei einem Verkehrsunfall in Salzburg ums Leben. 

In den kommenden Tagen wird Manninger im engsten Familienkreis beigesetzt. Die Angehörigen baten um Verständnis für ihren Wunsch nach Ruhe in der schweren Zeit. „Wir bitten um das Verständnis und die Rücksichtnahme der Öffentlichkeit, uns diesen Moment des Friedens und der Stille zu lassen“, wird die Familie in der Krone zitiert.

Nach dem Last-Minute-Patzer von Real Madrid ist der Ligatitel für Erzrivale FC Barcelona spanischen Medien zufolge nur noch Formsache. "Real bestätigt seinen Abschied", schrieb das Sportblatt AS nach dem 1:1 der Königlichen bei Real Betis am Freitag in Sevilla. "Weißer Schiffbruch", titelte die Zeitung Sport. Nach dem 2:0-Sieg  von Barcelona bei Getafe am Samstag haben die Katalanen elf Punkte Vorsprung und brauchen nur noch fünf Punkte, um den Titel ganz sicher zu haben. 

In den nächsten beiden Partien geht es für Real zweimal nacheinander nach Katalonien: Am 3. Mai gegen Espanyol, eine Woche später gegen Barca im Camp Nou - wo möglicherweise sogar die Titelentscheidung fallen könnte. "Der Fußball, launisch wie kaum etwas anderes, scheint entschlossen, die Geschichte auf einen einzigen Punkt zusteuern zu lassen. Und dort wartet das Clasico", schrieb die Marca.

Erstmals beginnt die Saison der DTM in Österreich. Am Samstag und Sonntag gehen in Spielberg die ersten beiden von insgesamt 16 Saisonrennen über die Bühne. Am Start sind acht Hersteller mit insgesamt 21 Fahrzeugen, in zwei sitzen Österreicher: Lucas Auer in einem Mercedes und Thomas Preining in einem Porsche.

Dramatisches Finale 2025

Im Vorjahr war Auer als Führender ins letzte Saisonrennen auf den Hockenheimring gegangen, die Meisterschaft ging in einem dramatischen Finale dann doch an den Türken Ayhancan Güven (der heuer in die Formel E gewechselt ist). „Dass man dann nicht gewinnt, ist tough“, sagt der 31-Jährige. „Es war bis dahin eigentlich die perfekte Saison.“ In seinem elften Jahr möchte sich der Neffe von Gerhard Berger erstmals den Gesamtsieg einfahren.

Gut 20 Minuten kam David Alaba am Freitag für Real Madrid zum Einsatz. Österreichs Teamkapitän wurde beim 1:1 der Madrilenen gegen Betis Sevilla in Minute 73 für den Niederländer Dean Huijsen eingewechselt. 

Real Madrid führte durch einen Treffer von Vinicius Junior (17.) lange Zeit 1:0, in der 94. Minute gelang Bellerin der Ausgleich. Real bleibt somit vor dem Spiel von Barcelona gegen Getafe acht Punkte hinter dem Tabellenführer.

Für David Alaba war es der erste Einsatz seit 2. März. Danach hatte er eine Wadenmuskelverletzung und saß in vier Spielen nur auf der Bank.  

Blau-Weiß Linz ist dem Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga näher gerückt. Das vormalige Schlusslicht gewann am Freitag gegen den SCR Altach vor heimischer Kulisse 3:0 (0:0) und baute den Vorsprung auf den Letzten WAC auf vorerst vier Punkte aus. Simon Seidl und Ronivaldo trafen in der 66. und 68. Minute im Doppelpack, Dominik Reiter legte in der Nachspielzeit nach. Es war der vierte Sieg für das Team von Trainer Michael Köllner im vierten Heimauftritt der Quali-Gruppe.

Altach verpasste die Möglichkeit, den Ligaverbleib vorzeitig abzusichern. Die Vorarlberger bleiben in der Quali-Gruppe Zweiter. Weiter geht es für die Elf von Ognjen Zaric mit dem wohl wichtigsten Auftritt der Saison. Am kommenden Freitag spielt Altach in Klagenfurt im Finale gegen den LASK um die Trophäe im ÖFB-Cup.

Im dritten Spiel innerhalb von sieben Tagen wollte Köllner bei Blau-Weiß mit David Bumberger und Isak Dahlqvist frische Energie auf den Flügelpositionen bringen. Bei den Altachern fehlte Topscorer Patrick Greil wegen einer Wadenblessur, an seiner Stelle agierte Moritz Oswald offensiver. Nach etwas mehr als zehn Minuten musste Zaric um den nächsten Offensivmann bangen. Ousmane Diawara und Fabio Varesi-Strauss krachten im Luftduell mit den Köpfen zusammen. Der Altacher konnte ebenso wie der Linzer Verteidiger aber mit Turban weiterspielen.

Linzer belohnen sich nach Pause

Die Hausherren agierten nach dem 3:0 gegen den WAC mit Selbstvertrauen und suchten den Weg zum Tor. Einem Treffer näher war in der ersten halben Stunde Altach durch Turbanträger Diawara, der am Tor vorbeischoss (18.). In einem von Minute zu Minute zerfahreneren Spiel hatte Blau-Weiß bis zum Pausenpfiff eine richtige Möglichkeit auf die Führung. Nach einem Vorstoß von Dahlqvist legte Ronivaldo für Bumberger quer, der aus zehn Metern aber nur Altachs Sandro Ingolitsch traf (42.).

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