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Der ehemalige walisische Fußball-Nationalspieler Mark Hughes (62) trauert um seinen Sohn. Wie die League Managers Association (LMA) laut Medien im Namen von Mark Hughes mitteilte, ist sein Sohn Alex im Alter von 38 Jahren gestorben. Mark Hughes absolvierte eine große Fußballkarriere, in der er außer beim FC Bayern vor allem für Manchester United, aber auch für den FC Chelsea und den FC Barcelona auflief. 72 Länderspiele bestritt die Fußball-Legende für Wales.

„Jill und ich sind zutiefst erschüttert über den plötzlichen und unerwarteten Verlust unseres geliebten Sohnes Alex“, heißt es in dem Statement. „Alex war ein wunderbarer Sohn, ein Bruder von Curtis und Xenna, ein hingebungsvoller Ehemann für Jessica und Vater ihrer beiden wundervollen Kinder Sebastian und Leonardo.“

Fußball-Zwerg Curaçao hat Deutschland bei der WM vorzeitig zum Gruppensieger gemacht. Das Team des Trainer-Oldies Dick Advocaat trotzte Ecuador in Kansas City ein beachtliches 0:0 ab und sorgte mit dem Überraschungscoup dafür, dass die DFB-Elf in der Gruppe E nicht mehr von Platz eins zu verdrängen ist. Zum Matchwinner wurde vor 68.598 Fans Curaçaos herausragender Torhüter Eloy Room, der zahlreiche Chancen der Südamerikaner vereitelte.

Die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte zuvor dank zweier Tore von Joker Deniz Undav mit 2:1 gegen die Elfenbeinküste gewonnen und ihren zweiten Sieg bei dieser Weltmeisterschaft gefeiert. Zum Auftakt hatte es ein souveränes 7:1 gegen Curaçao gegeben. Ecuador hatte gegen die Elfenbeinküste unglücklich und in letzter Minute mit 0:1 verloren.

Advocaats Plan geht auf

Curaçao-Coach Advocaat hatte nach dem 1:7 gegen Deutschland eine Steigerung seiner Mannschaft angekündigt. „Ecuador hat eine bessere Mannschaft als Curaçao. Aber das heißt nicht, dass sie es leicht haben werden“, hatte der mit 78 Jahren älteste Trainer der WM gesagt. „Wir müssen sehen, dass wir das Spiel so lange wie möglich offenhalten.“

Und das gelang dem kleinsten Land, das sich bislang jemals für eine Fußball-Weltmeisterschaft qualifiziert hat, ausgezeichnet. Advocaat hatte die Defensive seines Teams etwas verstärkt und auf ein 5-3-2-System gesetzt, das den Karibik-Kickern deutlich mehr Stabilität gab.

Wenn ein Tennisspieler auf den Namen Luca van Assche hört, dann darf man getrost davon ausgehen, dass er sich auf Sand wohlfühlt. Nicht von ungefähr hat der 22-jährige Franzose als Junior die French Open gewonnen.

Im Endspiel des ATP-125-Turniers in Parma machte nun auch Sebastian Ofner Bekanntschaft mit Van Assche - und Österreichs Nummer 1 ging dabei als Verlierer vom Platz.

3. Dreisatzpartie in Folge

Sebastian Ofner konnte im Finale des mit 203.900 Euro dotierten Turniers zwar den ersten Satz mit 6:2 für sich entscheiden, danach behielt aber Luca van Assche souverän die Oberhand.

Die Schweeeeden sind ein gaaaaaaaaaaanz harter Brockkkkken. Wer kennt ihn nicht, diesen legendären Sager von ORF-Sportreporterlegende Hans Huber. Im zweiten Gruppenspiel präsentierten sich besagte Schweden freilich als ganz angenehmer Gegner – die Niederlande feierten einen 5:1-Kantersieg.

Man kann davon ausgehen, dass Bondscoach Ronald Koeman nach dem späten Gegentreffer zum 2:2 im Auftaktmatch gegen Japan etwas lauter geworden ist. So aufgedreht, energisch und stürmisch wie die Niederländer ihr zweites Spiel gegen die Schweden in Angriff nahmen.

100. WM-Tor für die Niederlande

Nach einer guten Viertelstunde lagen die Oranje bereits hochverdient mit 2:0 voran. Und dabei zeichnete sich ein Mann aus, der im ersten Match erst 5 Minuten vor dem Schlusspfiff auf das Spielfeld gekommen war: Brian Brobbey.

Der Neue in der Startelf bestätigte seine Nominierung mit einem schnellen Doppelpack: Zwei Mal innerhalb von 12 Minuten war Brobbey (5., 17.) nach überfallsartigen Angriffen über die Flügel zur Stelle. Das 2:0 war obendrein ein Treffer für die Geschichtsbücher: Brobbey erzielte das 100. niederländische Tor bei einer WM.

Schwedische Druckphase

Die völlig desolaten Schweden mussten einem in dieser Phase fast ein wenig leidtun. In der obligaten Trinkpause dürfte dann aber der schwedische Teamchef Graham Potter die richtigen Worte gefunden haben. 

Denn plötzlich präsentierten sich die Skandinavier im umgestellten 4-4-2-System wie ausgewechselt und erinnerten an jenes Team, das im ersten WM-Match Tunesien mit 5:1 abgefertigt hatte.

Der zweite Teil der ersten Halbzeit gehörte eindeutig den Schweden, allein sie konnten aus der Überlegenheit kein Kapital schlagen. Mehrere Male rettete der niederländische Goalie Bart Verbruggen in extremis, ein Kopfballtor von Gustav Lagerbielke wurde wegen einer knappen Abseitsstellung aberkannt.

Nächster Doppelpack

Nach dem Seitenwechsel schlugen die Niederländer dann aber wieder eiskalt zu. Mit einem anderen Torschützen, aber mit der gleichen Strategie. Erneut wurde der Angriff über die Seite lanciert, Cody Gakpo musste den Ball nur mehr zum 3:0 über die Linie drücken (47.).

Auch der Liverpool-Offensivmann sollte im Doppelpack treffen: Nur wenige Minuten später erhöhte Gakpo auf 4:0 (54.).

Die deutliche Führung ließ die Oranje ein wenig nachlässig werden. Beim Anschlusstreffer durch Anthony Elanga (59.) zum 1:4 sah die Verteidigung nicht gut aus. Kurz vor Schluss stellte Crysencio Summerville den Endstand her – 5:1.

Die Niederländer treffen im letzten Gruppenspiel auf Tunesien und können bereits für die K.-o.-Phase planen. Auf Schweden wartet noch das Duell mit Japan.

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