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Die New York Knicks haben erneut einen zweistelligen Rückstand gedreht und sind erstmals seit 53 Jahren wieder Meister in der NBA. Drei Tage nach dem 29-Punkte-Comeback im Madison Square Garden gewannen die Knicks gegen die San Antonio Spurs 94:90 - und das nach zwischenzeitlich 16 Punkten Rückstand. Angeführt von Jalen Brunson mit 45 Punkten holten die Knicks damit den notwendigen vierten Sieg in der Serie gegen die Spurs und den dritten NBA-Titel ihrer Geschichte.

„Ich habe keine Worte. Alles, von dem ich jemals geträumt habe. Ich weiß nicht, was ich fühle. Ich bin in Ehrfurcht. Immer wenn sie uns angezählt haben, haben wir einen Weg gefunden“, sagte Brunson bei ESPN. Als er gefragt wurde, was es ihm bedeutet, den Titel mit seinem Vater Rick feiern zu können - der im Betreuerstab der Knicks arbeitet - war er sekundenlang ruhig und sagte dann nur: „Das siehst du.“
Wie in jedem der vorausgehenden vier Spiele gingen die Spurs zweistellig in Führung, die Knicks hatten Schwierigkeiten mit ihren Würfen. Zum vierten Mal aber kam New York irgendwann in den Rhythmus und arbeitete sich zurück - dieses Mal gelang der Ausgleich nach einem 10:0-Lauf im Schlussviertel beim 83:83. Gut eine Minute danach gingen die Knicks beim 86:85 erstmals seit der Anfangsphase in Führung.

Gastgeber legten stark los

Beiden Teams war der Druck anzumerken, bis zum ersten Treffer durch Victor Wembanyama für die Spurs hatten die Profis schon sechs Fehlwürfe angesammelt. Nach vier Minuten hatte der Franzose drei Blocks und damit so viele wie die Knicks Punkte.

Schottland hat nach 28 Jahren Pause ein erfolgreiches Comeback bei der Fußball-WM gefeiert. Die Schotten wurden am Samstag in Boston ihrer Favoritenrolle gegen Haiti gerecht und siegten 1:0 (1:0). Ein abgefälschter Schuss von John McGinn (28.) brachte drei Punkte und vor den Duellen mit den Top-Teams Brasilien und Marokko die Tabellenführung in der Gruppe C. Dank des Auftakterfolgs darf Schottland hoffen, erstmals in der WM-Geschichte den Aufstieg zu schaffen.

Beide Seiten legten ihr Spiel vorsichtig und aus einer kompakten Defensive an. Schottland wurde meist dann gefährlich, wenn der 20-jährige Ben Gannon-Doak mit Tempo die Angriffe auf der rechten Seite einleitete. So entstand auch die erste Top-Chance, der Schuss von Spielmacher Scott McTominay von SSC Napoli knallte an die Stange (17.). Über rechts wurde auch die Führung vorbereitet. Den Abschluss von Che Adams konnte Johny Placide noch abwehren, beim Schuss von McGinn war Haitis Torhüter aber chancenlos, weil Jean-Ricner Bellegarde den Ball noch abfälschte.

Noch bevor die Partie zwischen der Schweiz und Katar angepfiffen wurde, war zu bemerken, wie beeindruckend das Stadion von Österreichs erster WM-Partie gegen Jordanien wirkt. In San Francisco sind sonst die 49ers zu bewundern.

Am Samstag gab es in der „Bay Area“  viele Chancen der Schweiz, aber doch keinen Favoritensieg gegen Katar zu sehen – sondern ein 1:1.

Die Schweiz griff sofort an, Breel Embolos Schuss wurde nach 40 Sekunden geblockt, aber beim ersten Angriff des Underdogs war die „Nati“ noch nicht wach. Edmilson Junior wollte alleine vor dem Tormann zwischen die Beine von Gregor Kobel treffen, scheiterte dabei knapp (2.).

Führungstreffer von Embolo

Danach drückte der Favorit an, Dan Ndoye vergab zwei Großchancen. Nach 17 Minuten jubelte Embolo über das verdiente 1:0, aber die Umstände waren eigenartig. Eine mögliche Abseitsstellung von Remo Freuler vor dem Foul des starken Tormanns Mahmoud Abunada (durch einen heftigen Zusammenprall) wurde von der FIFA – der ganzen Technik zum Trotz – nicht aufgelöst.

Breel Embolo verwerte den Penalty sicher.

Es war eine schwere Geburt, aber sie ist gelungen. Ralf Rangnick bleibt offiziell Teamchef. Der 67-Jährige hat seinen Vertrag mit dem ÖFB um zwei weitere Jahre verlängert. Die EM 2028 in Großbritannien und Irland soll die dritte Endrunden-Teilnahme mit dem Deutschen werden. So weit, so erfreulich, wird sich der Großteil der österreichischen Fußballfans denken.

Wie es dazu kam und was es dazu alles gebraucht hat, ist eine andere Sache und war in einigen Phasen nichts für schwache Nerven.

Erste Gespräche im Dezember

Alles begann am 5. Dezember: Im Rahmen der Reise zur WM-Auslosung nach Washington D.C. erfolgte das erste Gespräch über eine weitere Zusammenarbeit nach der WM zwischen dem Teamchef und Josef Pröll, dem Aufsichtsratsvorsitzenden des ÖFB. Und das, nachdem der Verband erst kurz zuvor eine Strukturreform beschlossen hatte, durch die das Ehrenamt in den Hintergrund rücken und sich repräsentativen Aufgaben widmen sollte.

Vier Tage vor Österreichs Start in die WM ist es spät aber doch offiziell: Ralf Rangnick bleibt auch nach der Endrunde in den USA Österreichs Fußball-Teamchef. Der 67-Jährige verlängerte seinen Vertrag mit dem ÖFB um zwei weitere Jahre bis 2028.

Das gab der Verband am Samstagabend bekannt. Auf einem Posting in den sozialen Netzwerken ist dabei ein Bild vom Teamchef zu sehen mit dem Schriftzug: "I am for Austria".

In einer Aussendung des ÖFB heißt es zudem: Der Vertragsverlängerung gingen mehrere Monate intensiver und vertrauensvoller Gespräche voraus. Sowohl Ralf Rangnick als auch Josef Pröll hatten in dieser Phase stets betont, dass die Zusammenarbeit und Kommunikation von gegenseitigem Respekt, einem klaren gemeinsamen Verständnis und dem Wunsch geprägt sind, die positive Entwicklung des Nationalteams nachhaltig fortzusetzen. Der ÖFB-Aufsichtsrat sprach sich einstimmig für die Vertragsverlängerung mit Ralf Rangnick aus.

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